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Idol Kiss

Rezension von Christel Scheja

 

Seit es Popgruppen in der ein oder anderen Form gibt, werden sie umjubelt und manch ein Fan würde absolut alles für sie tun. Von einem solchen Mädchen erzählt Haruki Kurumantani in ihrem Debüt-Manga „Idol Kiss“.

 

Hina ist ganz und gar in die aktuelle Pop-Gruppe „Idol Kiss“ und ganz besonders deren Leadsänger Chiaki verliebt. So ist sie ganz aus dem Häuschen, als das Konzert der Band in ihrer Heimatstadt näher rückt und dann auch noch Gerüchte die Runde machen, dass die Jungs ein „Pet“ eine neue persönliche Assistentin suchen, die sie Backstage betreuen soll – der absolute Traum für das Mädchen.

Auf dem Konzert gehen dann allerdings die Pferde mit ihr los. Sie schafft es, sich irgendwie durch die Menge zu drängen und in ihrer Begeisterung Chiaki anzuspringen und ihn zu Boden zu werfen. Während die Leitung wenig begeistert ist und Hina Konzertverbot erteilen will, scheinen die Bandmitglieder eher amüsiert zu sein.

Ehe sie sich versieht, ist Hina zum nächsten „Pet“ gekürt. Sie soll am nächsten Tag ins Hotel der Gruppe kommen. Und damit schwebt das Mädchen gänzlich auf Wolke sieben.

Natürlich nimmt sie den Termin wahr und muss dann erleben, dass die Jungs, vor allem Chiaki, sie nun wie eine Sklavin behandeln, und ihren Frust an ihr auslassen.

Doch ist das ein Grund, alles hin zu werfen, und ihre Träume zu begraben? Hina findet das nicht und beginnt, mit Witz, Charme und Beharrlichkeit, die Stars für sich zu gewinnen.

 

„Idol Kiss“ ist ein romantisches Märchen, dass die Träume vieler junger Mädchen miteinander vereint. Zum einen ist da das Musikbusiness, zum anderen die Schwärmerei für Stars auf der Bühne und den leidenschaftlichen Wunsch sie für sich zu gewinnen, möglichst noch als Freund.

Die Mangaka präsentiert dies auf sehr jugendfreie Weise, denn auch wenn die jungen Stars gemein zu der Heldin sind, so wirkt das ganze eher harmlos und gleicht den Demütigungen, die viele vielleicht aus der Schule kennen und geht nicht über die spielerischen Rangkämpfe dort hinaus. Wirklich böse und gemein wird es eigentlich nie.

Erfahrene Leser merken schon früh, dass natürlich alles auf ein Happy End für das junge Mädchen zusteuert, da die boshafte Seite der jungen Stars sehr schnell wieder verschwindet. Aber bis es dann wirklich so weit ist, darf vor allem Chiaki noch ein wenig herum zicken, was für die nötige Spannung sorgt, ohne die der Manga viel zu langweilig wäre.

 

So ist „Idol Kiss letztendlich eine nette und eher harmlose Geschichte um Schwärmerei, süße Träume und erste Liebe, die vor allem Teenager ansprechen dürfte.

 

Eure Meinung:


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Comic:

Idol Kiss (Oneshot)

Autorin & Künstlerin: Haruki Kurumantani

Idol Kiss, Japan 2010

Ema, erschienen August 2011

Manga-Taschenbuch, 192 Seiten

Übersetzung aus dem Japanischen von Christine Steinle

ISBN-10: 3770475186

ISBN-13: 978-3770475186

Erhältlich bei Amazon


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Erstellt: 02.11.2011, zuletzt aktualisiert: 15.09.2018 12:40