Im Zauber der Sirenen (Autorin: Tricia Rayburn)
 
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Im Zauber der Sirenen von Tricia Rayburn

Rezension von Christel Scheja

 

Tricia Rayburn lebt mit ihrem Verlobten auf Long Island. Sie hat bereits mehrere Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Auch „Im Zauber der Sirenen“ wendet sich an ein eher junges Publikum.

 

Vanessa, ihre Schwester Justine und Big Papa fahren schon für viele Jahre in den Sommerferien in den kleinen Ort Winter Harbor an der Küste von Maine, wo sie ein Ferienhaus besitzen. Aus diesem Grund fühlen sie sich auf gewisse Art und Weise schon einheimisch, was auch durch die Nachbarn bestätigt wird, die sich mittlerweile ganzjährig dort aufhalten. Denn deren Söhne sind mittlerweile mehr geworden als nur Spielkameraden. Gerade Vanessa ist ziemlich in den Bruder Simon verschossen, während ihre Schwester bereits mit Caleb ausgeht.

Doch dann verändert eine Tragödie alles. Eines Abends verschwindet Justine spurlos. Am nächsten Morgen wird ihr lebloser Körper an den Strand angespült. Nichts deutet darauf hin, dass jemand sie umgebracht hat, selbst die Polizei vermutet, dass sie in der Dunkelheit von den Klippen gestürzt und verschwunden ist.

Auch Caleb taucht nicht mehr auf. Deshalb machen sich Vanessa und Simon trotz der Trauer daran, herauszufinden, was eigentlich passiert ist. Ihre Sorgen werden geschürt, als in den folgenden Tagen und Wochen weitere Leichen – diesmal in erster Linie junge und alte Männer auftauchen.

Kann das wirklich mit rechten Dingen zugehen? Oder ist hier eine Macht am Werk, die nicht von dieser Welt ist? Als Vanessa sich einen Schritt zu weit vorwagt, entdeckt sie das überraschende Geheimnis einiger einheimischer Frauen ...

 

Wildromantische Küsten, egal ob am Meer oder einem großen See gelegen, eigenen sich sehr gut für geheimnisvolle Geschichten, in denen sich Mystery und Romantik die Hände reichen. Das ist auch in „Im Zauber der Sirenen der Fall“. Hier wird eigentlich schon im Titel verraten, mit welchen magischen Geschöpfen es die Heldin zu tun bekommt.

Die Geschichte ist wie ein typischer Liebesroman aufgebaut. Erst wird in das Szenario eingeführt, dann ereignet sich die Tragödie und setzt die eigentliche Handlung in Gang, die die Heldin auch mit ihrem Schwarm näher zusammen bringt, haben die beiden doch das gleiche Ziel. Beide geraten immer wieder in Gefahr und tappen eine ganze Weile im Dunklen, ehe sie den entscheidenden Hinweis erhalten. Allein das Ende verlässt ein wenig die eingetretenen Pfade, erlaubt jedoch es auch noch, die Geschichte in einen zweiten Roman weiter zu erzählen.

Die Figuren entsprechen ebenfalls dem Standard. Natürlich sind die Männer etwas reifer als die Frauen. Vanessa entspricht dem typischen Teenager, der zwar etwas anders ist, aber nicht unbedingt am Rande steht.

Ansonsten bleiben die Figuren, auch die eigentlichen „Gegenspieler“ eher blass, da sie erst zum Ende hin auftreten, als auch das Geheimnis enthüllt wird.

 

Alles in allem erweist sich „Im Zauber der Sirenen“ als solide, wenn auch nicht herausragende romantische Geschichte mit magischem Einschlag, die sich durch den Verzicht auf Erotik eher an ein jüngeres Publikum wendet.

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2024061621275056d29ec1
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Buch:

Im Zauber der Sirenen

Autorin: Tricia Rayburn

Paperback, - 302 Seiten

Ullstein, Berlin, erschienen November 2010

Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch von Ulrike Nolte

Titelbild von Hildendesign, Motiv coca/shutterstock

ISBN-10: 3548282849

ISBN-13: 978-3548282848

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 30.11.2010, zuletzt aktualisiert: 24.04.2024 09:34, 11319