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Infinite Crisis 1

Rezension von Ralf Steinberg

 

Verlagsinfo:

Die Infinite Crisis ist hier! Im All tut sich ein gewaltiger Riss auf! Der Spectre verwüstet die Landschaften der Magie, während eine ganze Armada von Superschurken aktiv wird!

 

Rezension:

Nun ist sie da, die unendliche Krise. Der erste Band lässt uns den aktuellen Zustand im erweiterten DC und Marvel Universum Revue passieren. Es werden alle Schauplätze und Figuren beleuchtet und der Umfang der Krise schlägt uns nun mit voller Wucht ins Gesicht, auch wenn wir vielleicht einen der verstreuten Handlungsstränge bisher nicht verfolgten.

Was sich mit dem Tod Blue Beetles schon abzeichnete, wird nun immer gewisser: Die Superheldenschöpfer teilen mit großer Kelle aus. Auslöffeln muss die Suppe nicht nur der unwichtige Held aus Reihe 25, auch die ganz Großen erhalten gehörige Wunden, die zu lecken sie kaum imstande sind. Daneben passiert aber auch genau das Gegenteil.

Aus den hinteren Reihen drängen lange missachtete Figuren ans Licht und erhalten mehr Profil und bessere Plots.

Der gewaltige Cut, zu dem sich das Redaktionsteam hier entschlossen hat, soll nicht nur frischen Wind in die alten Serien bringen, sondern auch Wege zu neuen Reihen öffnen.

Phil Jimenez nutzt in hektischer Abwechslung verschiedene zeichnerische Mittel, um den diversen Handlungssträngen eigene Farben und Formate zu geben. Seine Porträts von Superman, Wonder Woman und Batman zeigen sie im fahlen Licht der Trennung, fast kränklich im sinnlosen Streit. Daneben die bunten Bilder des Krieges, zu einem Höhepunkt gebracht in dem doppelseitigen Thanagar Gemälde. Welches im deutlichen Kontrast steht zur vorhergehenden Doppelseite, die ein dunkel gespenstisches Abbild des OMAC-Projektes liefert.

Somit lässt es der erste Band so richtig krachen ohne den fiebernden Lesern große Neuigkeiten zu verkünden. Doch Band 1 von 7 soll ja nicht mit dem Ende beginnen.

 

Sehr interessant für alle eifrigen Verfolger der Unendlichen Krise und seiner Vorwehen dürfte auch der Artikel "Krisenmanagement" sein, in dem Chris Ward über Ziele und Schwierigkeiten des Events ausführlich berichtet. Mit diesen umfangreichen Hintergrundinformationen werden so manche kleine Geheimnisse enthüllt, etwa, wer noch auf der Abschussliste stand oder warum es keine fünfte Miniserie im Vorfeld gab.

 

Fazit:

Infinite Crisis 1 ist ein opulenter Einstieg in das große Comic-Event, der das bisherige Geschehen kurz und klar bündelt und zudem mit einer guten Portion Hintergrundinformation den Weg bereitet für eine viel versprechende Serie.

 

 

Eure Meinung:


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Titel: Infinite Crisis 1

Reihe: Infinite Crisis

Original: Infinite Crisis 1, Dezember 2005

Autor: Geoff Johns

Zeichner: Phil Jimenez

Übersetzung: Christian Heiss

Panini, Broschur

Erschienen: 22.06.2007

Erhältlich bei Panini Comics

Zur Serie:

Infinite Crisis


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Erstellt: 14.07.2006, zuletzt aktualisiert: 13.10.2019 12:11