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Justice Society of America 1 von Geoff Johns

Reihe: JSA 1

Rezension von Thomas Götz

 

Inhalt

Das Jahr nach der Infinite Crisis brachte viele einschneidende Veränderungen für die Justice Society mit sich – doch am Ende stand ein wiedergewonnener Kampfeswille, der die Geburt eines völlig neuen Teams begünstigte! Nun stellen die Helden um Green Lantern, Power Girl und Stargirl die nächste Heldengeneration zusammen, um sie für den Kampf für die Gerechtigkeit auszubilden! Doch ein mysteriöser Gegenspieler entsendet die Schurken des Vierten Reiches, um eben diese Helden-Nachkömmlinge gnandenlos auszulöschen! Wer wird in diesem Kampf die Oberhand gewinnen?

 

Kritik

Die Crisis ist vorbei und so ist es ebenso Zeit für ein Neues JSA-Team, das sich teils aus bekannten Charakteren zusammensetzt.

Die Story an sich besticht dabei durch hervorragende Charakterszenen, die gut in die Handlung eingepflegt sind. So kümmert sich Wildcat etwa um seinen Sohn und auch einige der anderen plagen Gewissensbisse.

Davon aber nicht genug geht es auch noch um Familien - und nicht nur das Team an sich, das aber, so wird klar, auch eine eigene Familie darstellt. Die Familien der Helden werden nämlich von einem üblen Gangster gejagt der sich - gut, das ist natürlich nicht neu - rächen will.

Dabei bedient er sich Kämpfern aus dem Vierten Reich - und auch diese Anspielung ist sicher nicht von irgendwoher, handelt es sich dabei doch um altgediente bzw. neue Nazis, die sich nichts sehnlicher wünschen, als alte Zeiten wiederaufleben zu lassen.

 

Das man Charaktere tötet ist mittlerweile in Comickreisen nichts Neues mehr, auch wenn es diesmal eher Nebencharaktere erwischt - aber irgendeinen Aufhänger braucht die Story ja auch noch.

Gut, am Ende, in einer sehr schön gezeichneten Schlussschlacht, siegen die tapferen Helden natürlich, aber immerhin gibt es nun eine neue JSA (und einen winzig kleinen Cliffhanger auf das nächste Kapitel).

 

Lobend erwähnen muss man auch mal den Humor dieses Bandes, etwa wenn Maxine wie ein Wasserfall redet und man ihr den Mund zuhalten muss, oder als Damage fragt, was die neue JSA zu bieten hätte und die prompt den kaputten Wagen bezahlen. Diese Szenen sind ebenfalls sehr gut in Szene gesetzt worden.

 

Zu guter Letzt noch die Zeichnungen an sich: diese sind sehr detailreich und schön anzusehen (immerhin erkennt man manchmal sogar unterschiedliche Bartstoppeln). Selbst die größeren Panels, wozu erfreulicherweise mal keine Kampfszenen gehören, vermögen hier zu überzeugen und viele Details in der Tiefe zu zeigen.

 

Fazit:

Alles in allem ein nicht mal schlechter Einstiegsband für die neue JSA.

 

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Justice Society of America 1

Reihe: JSA 1

Autor: Geoff Johns

Panini, 2007

Broschiert, 116 Seiten

ISBN-10: 1401214444

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 23.10.2007, zuletzt aktualisiert: 20.04.2019 08:40