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Luxor – Pharaoh’s Challenge (Wii)

Rezension von Tanja Thome

 

Die Luxor-Reihe boomt seit Jahren, ob nun unter diesem oder einem anderen Titel. Ein seichter Titel, bei dem man sich konzentrieren, aber nicht allzu viel nachdenken muss, genau das richtige nach der Schule oder der Arbeit.

 

Eine Schnur unterschiedlich farbiger Kugeln rollt vorgegebene Bahnen entlang und man selbst trägt stets eine ebenfalls farbige Kugel an der Spitze seines Cursors, am Ende einer Kanone bzw. hier in diesem Titel auf einer Art Rolltablett (in der Anleitung „Kugelwerfer“ genannt). Nun gilt es, die Kugel durch geschicktes Zielen und einen Klick im richtigen Moment möglichst zu einer Kugel gleicher Farbe zu schießen. Kommt dadurch eine Kette von mindestens drei gleichfarbigen Kugeln zu Stande, verkürzt sich die Kette entsprechend um diese Kugeln. Und genau das soll sie auch, denn das Ziel besteht darin, die gesamte Kette auf diese Art und Weise aufzulösen, bevor diese das Ende der vorgegebenen Bahn erreicht.

 

Im Grunde ist das tatsächlich auch schon alles, doch wer jemals einen Titel der Reihe gespielt hat weiß: Hierbei gibt es einen Heidenspaß, totale Entspannung und Suchtfaktor zugleich.

 

„Pharaoh’s Challenge“ erzählt im Kern eine Geschichte, in der eine Geschichte erzählt wird. Nach jedem Kapitel wird durch Fließtext ein Stück mehr von der Geschichte erzählt, bis man nach 88 Leveln deren Ende kennt. Auf dem Weg dahin gibt es allerdings noch zahlreiche Zwischenstopps, die auf einer Landkarte markiert werden – und es gibt einiges zu tun.

 

Grafisch bleibt der Titel eher blass. Es gibt eine gewisse Anzahl unterschiedlich aussehender und verlaufender Level, mehr oder weniger hübsch gemacht, es gibt jedoch auch zahlreiche Wiederholungen, die später immerhin noch dadurch aufgepeppt werden, dass weitere Kugelfarben ins Spiel kommen und den Schwierigkeitsgrad nochmals zusätzlich erhöhen.

 

Interessanter sind da schon die unterschiedlichen Bonusaspekte, die man sich erspielen kann, zum Beispiel Segnungen, die einem im Falle dessen, dass es einmal eng wird, zur Seite stehen können. Außerdem gibt es magische Extras, die immer mal wieder herabregnen und ganze Bonuslevel, in denen diese magischen Extras und Punkte gebende Edelsteine im Mittelpunkt stehen.

 

Die Bedienung des Spiels ist simpel. Man zielt mit der Remote Control auf den Bildschirm, feuert die Kugel mit A ab oder wechselt ihre Farbe durch B aus, insofern möglich, und das ist auch schon der Kern des Ganzen. Wichtig hierbei ist, dass man sich nicht an der Position des Cursors orientiert, sondern vielmehr an der des Rolltabletts. Zwischen diesen Punkten besteht ein gewisses Ungleichgewicht, das es gerade Anfängern schon ab Level Zwei schwer macht, mit alten Luxor-Hasen Schritt zu halten (es handelt sich allerdings um einen Einzelspielertitel, doch kann man mehrere Spieleraccounts parallel anlegen).

 

Insgesamt ein Titel, der sehr viel Spaß bringt. Die Kernaspekte des Spiels wurden sehr gut auf die Wii übertragen, auch wenn das Spiel hinsichtlich der Darstellung weit hinter den Möglichkeiten bleibt und es bei längerer Spielzeit anstrengend für die Augen werden kann. Fans der Reihe werden die Defizite von „Pharaoh’s Challenge“ wohlwollend verzeihen, Anfänger werden vielleicht nicht so gnädig sein und dem Spiel etwas kritisch gegenüber stehen.

 

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MEDIUM:

Luxor – Pharaoh’s Challenge

von Software Pyramide

Plattform: Nintendo Wii

USK-Einstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. 14 JuSchG

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 31.08.2009, zuletzt aktualisiert: 19.02.2015 20:25