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Maori (Brettspiel)

Rezension von Christoph Weider

 

Spielziel

Jeder Spieler hat sein eigenes Tableau, auf dem er versucht, eine möglichst wertvolle Inselwelt anzulegen. Dazu sammelt er die Plättchen aus der Auslage in der Mitte, die mit dem Entdeckerschiff erkundet wird. So entstehen Inseln mit Palmen, Häusern und Blumenkränzen, die Punkte bringen. Das Spiel endet, wenn ein Spieler sein Tableau gefüllt hat.

 

Ausstattung

Schiffe und Muscheln aus Holz, Spielertableaus und Spielplättchen aus dicker Pappe, optisch schön gestaltet und mit einem Hauch von Südseefeeling abgerundet. Spielmaterial mit dem Entdeckungsfahrten schon einmal Spaß machen.

 

Spielregeln

Die Spielregeln umfassen fünf Seiten, wobei hier die letzte Seite ganz der Spielvarianten für Fortgeschrittene und Profis vorbehalten ist. Hierbei sind die Regeln klar strukturiert, übersichtlich dargelegt und durch die Schritt für Schritt Anleitung mit den Bildbeispielen des Spielablaufs leicht verständlich.

 

Spielverlauf

Der Spielaufbau und teilweise Ablauf des Spieles erinnert auf den ersten Blick ein wenig auf das Spiel „Ziegen kriegen“, wobei Maori es aber klar schafft hier seinen eigene Weg zu gehen.

Die Inselplättchen werden verdeckt gemischt. Dann werden 16 Plättchen gezogen und offen im Quadrat ausgelegt. Der Rest der Plättchen wird als Nachziehstapel neben der Auslage gelegt. Nun erhält jeder Spieler ein Tableau, das er vor sich ablegt. Dazu erhält jeder Spieler noch fünf Muscheln als Startkapital und der Startspieler kann nun das Entdeckerschiff an den Rand der Auslage (durch die 16 offen ausgelegten Inselplättchen geformtes Quadrat) neben ein Inselplättchen seiner Wahl stellen.

Es wird reihum im Uhrzeigersinn gespielt und der Spieler neben dem Spieler der das Entdeckerschiff ausgespielt hat beginnt. Hierzu muss er folgende Aktionen durchführen:

 

1. Entdeckerschiff bewegen

Der Spieler muss als erstes das Entdeckerschiff im Uhrzeigersinn um die Auslage bewegen. Er muss mindestens ein Schritt und kann es maximal so viele Schritte bewegen, wie er Boote (Inselplättchen mit Booten) auf seinem Tableau hat. Zu Beginn hat jeder Spieler zwei Boote (direkt auf dem Tableau aufgedruckt).

Des weiteren kann der Spieler das Entdeckerschiff für jede Muschel die er einsetzt um ein weiteres Feld bewegen.

 

2. Insel entdecken

Nachdem der Spieler das Entdeckerschiff bewegt hat, muss er eine der folgenden Möglichkeiten auswählen:

- 1 Inselplättchen aus der Auslage nehmen und auf sein Tableau legen

- 1 Inselplättchen aus der Auslage nehmen und in seinen Speicher legen

- 1 Inselplättchen aus seinem Speicher nehmen und auf sein Tableau legen

- 1 Inselplättchen von seinem Tableau nehmen

- Nichts tun

 

(Hinweis Speicher: Jeder Spieler hat einen Speicherplatz in dem er EIN Inselplättchen deponieren kann. Erst wenn er das Inselplättchen aus dem Speicher auf sein Tableau gelegt hat, kann er ein anderes, neues Inselplättchen in seine Speicher ablegen!)

 

Durch die Ablage der Inselplättchen auf das eigene Tableau gestaltet sich so nach und nach die Inselwelt auf dem eigenen Spielfeld. Hierbei muss man darauf achten, dass Inseln in sich geschlossen sind, da es neben Inselplättchen die eine kleine vollständige Insel (geringe Wertung) darstellen auch Inselplättchen gibt, welche nur einen Teil einer großen Insel (hohe Wertung) zeigen und erst mit dazugehörigen Vorder- , Mittel- und Endteil die Insel komplett ist und in der Schlusswertung berücksichtigt werden kann. Weitere Punkte die mit in die Wertung fließen sind die anderen kleinen Abbildungen auf den Inselplättchen, wie z.B. Palmen, Hütten und Blumenkränze. Nur durch geschicktes, im voraus geplantes Legen der eigenen Inselplättchen lässt sich dann hier durch die Bonusoptionen der Punkte wie z.B. ein kompletter Blumenkranz (10 Punkte wert) den Wert der eigenen Inselwelt steigen.

Sobald ein Spieler sein Tableau mit seiner Inselwelt gefüllt hat und nichts mehr legen kann, endet das Spiel und es geht zur Auswertung.

 

Spielspaß

Maouri macht Spaß, wobei man erst ein paar Runden abgelegt haben muss um ein Händchen für die jeweils richtige Spielstrategie zu entwickeln. Ein Quäntchen Glück gehört hierbei natürlich auch dazu, denn nur wenn man seine Inselwelt mit möglichst vielen in sich geschlossenen Inseln, dazugehörigen Palmen, Hütten und mit ein bisschen Glück noch einen der nicht ganz so einfach zu erreichenden Blumenkränzen ausgeschmückt hat kann man ausreichend Punkte erringen um das Spielfeld als Sieger zu verlassen.

 

Fazit

Maori ist ein Spiel welches man am Abend schon zwei, drei Runden widmen sollte, damit man richtig reinkommt und dann aber viel Spaß damit hat. Besonders die Variationsmöglichkeiten, die die Spielregeln auch für Vielspieler bieten, geben dem Spiel die richtige Würze um einen spannenden und wunderbaren Spieleabend zu erleben. Dazu noch der Flair von Südsee und Entdecker..was möchte man mehr.

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MEDIUM: Brettspiel

Maori

von Schmidt Spiele

Spielerzahl: 2-5

empfohlenes Alter: ab 8 Jahre

Spieldauer: ca. 40 Min.

Erhältlich bei: Amazon

 

Inhalt:

 

  • 97 Inselplättchen
  • 5 Spielertableaus (beidseitig)
  • 30 Muscheln
  • 1 Entdeckerschiff
  • 5 kleine Schiffe in den Spielerfarben (werden nur in den Varianten benötigt)

 


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Erstellt: 16.07.2010, zuletzt aktualisiert: 16.02.2018 17:50