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Maskmaker

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

In diesem brandneuen, mysteriösen Universum – entworfen von den Entwicklern von A Fisherman’s Tale – spielst du als Lehrling eines Maskenmachers und erlernst die Magie der Maskenherstellung, um dich in die faszinierenden und rätselhaften Wesen des Spiels hineinzuversetzen.

 

Gameplay:

Die Spieler·innen schlüpfen in Maskmaker in die Rolle einer Person, die die hohe Kunst der Maskenherstellung beigebracht bekommt. Doch die Masken besitzen ihr Eigenleben: Einmal aufgesetzt, entführen sie uns in fremde Welten, in denen Prospero uns in seiner Welt begrüßt.

 

Um in dieser Welt Entdeckungen zu machen, müssen Rätsel gelöst und Puzzles entwirrt werden. Dabei kann man jederzeit die gerade getragene Maske absetzen, wodurch man zurück in die Masken-Werkstatt gelangt und dort neue Masken herstellen kann.

 

Nachdem man in den idyllischen Fantasiewelten Schmuck wie Perlen, Muscheln oder Hörner für die Maskenfertigung gefunden hat, hängen schnell mehrere damit verzierte Masken an den Wänden unserer Werkstatt. Setzt man sie abwechselnd aufs Gesicht, kann man sich an unterschiedlichen Orten eines Levels beamen. Mit den dort übernommenen Puppen-artigen Wesen untersucht man dann die Gegend nach weiteren Durchgängen und Bastelmaterialien.

 

In der Rolle des jeweiligen Masken-Wesens löst man in einem Areal Rätsel und Puzzle und wechselt dann in die Haut einer anderen Figur, wenn man gerade an einer Stelle nicht weiterkommt. So komplettieren sich nach und nach große Puzzle-Konstrukte und legen ihrerseits wieder neue Gebiete frei.

Das geschieht durchaus logisch: Versperrt Unkraut den Weg, schlüpft man in die Maske der Figur auf der anderen Seite des Dornengeflechts, sammelt dort Materialen für ein Giftgemisch ein und legt es in eine Transportvorrichtung. Wieder zurück gewechselt, kann die erste Figur nun das Gift aufnehmen, aussprühen und einen neuen Durchgang öffnen.

 

Die Steuerung von »Maskmaker« setzt auf Komfort: Als Spieler·in kann man sich sowohl »normal« flüssig fortbewegen, als auch drehen und von Punkt zu Punkt teleportieren. Damit keine Übelkeit aufkommt, haben die Macher·innen an sämtliche Einstellungen wie graduelles Drehen, eine Art Bildschirmraster oder eine Vignette gedacht.

Die Tastenbelegung ist simpel gehalten und geht schnell ins Blut. Gespielt wird übrigens aus der First-Person-Perspektive mit eingeblendeten Avatar-Händen, die präzise reagieren.

 

Fazit:

Eine große Stärke von »Maskmaker« ist die Weitläufigkeit und damit das Mehr an Umfang – ein halbes Dutzend Stunden kann man in den sehenswert gestalteten Welten durchaus verbringen. Die kreativen Tätigkeiten in der Werkstatt sind zwar simpel gehalten, aber motivierend, und der Erkundungs- und Sammelaspekt funktioniert ebenfalls.

 

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VR-Game:

Maskmaker

Entwickler: Innerspace VR

Publisher: Vertigo Games

Veröffentlichung: 15. Dezember 2022

 


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Erstellt: 03.01.2023, zuletzt aktualisiert: 03.01.2023 16:21