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Mein Lover ist ein Monster, Band 2

Rezension von Christel Scheja

 

Auch in ihrer zweibändigen Serie „Mein Lover ist ein Monster“ vermischt Pink Hanamori wie in „Mermaid Melody Pichi Pichi Pitch“ Romantik und Fantasy mit einem guten Schuss Humor.

 

Hitomi weiß nicht, wie ihr geschieht, als ihr Vater plötzlich an eine andere Arbeitsstelle versetzt wird, zu der er sie nicht mitnehmen kann. Sie muss zu einem Verwandten ziehen, der ihr völlig unbekannt ist.

Dort erlebt sie den Schock ihres Lebens. Nicht nur, dass er sie zwingt, ein Halsband umzulegen, durch dass er sie kontrollieren und jederzeit ihre Kleidung verändern kann, nein, er lebt auch noch in einem Haus voller Monster und betrachtet sie auch noch als Eigentum.

Es dauert eine Weile, bis sie seine Beweggründe versteht, sie zu seiner Verlobten zu machen und sogar so etwas wie Zuneigung zu ihm entwickelt.

Er braucht Hitomi, um seine Monstersammlung wieder zusammen zu bekommen und in seine Heimat zurückkehren zu können. Denn das Mädchen besitzt die natürliche Gabe, übernatürliche Wesen mit einem Blick zu bezaubern.

Allerdings taucht schon bald eine neue Schwierigkeit auf, denn aus dem Dämonenreich taucht die mächtige Lulu auf und erhebt ebenfalls Anspruch auf Hitomis neuen Freund. Schließlich sei er schon viel länger ihr Verlobter. Und sie tut alles, um das Menschenmädchen und Rauto auseinander zu treiben ...

In der Bonusgeschichte muss sich ein junges Mädchen mit der Tatsache herumschlagen, dass ihr Freund aus Kindertagen nur als Doppelpack zu bekommen ist und sie allein dann erhören wird, wenn sie herausfindet, wer der gleich aussehenden Brüder er eigentlich ist.

 

Man merkt auch im zweiten Band von „Mein Lover ist ein Monster“, dass es hier nicht unbedingt um Liebe und Romantik geht, sondern um lustig-skurrile Geschehnisse, in denen Gefühle eher Nebensache sind. Deutlicher als Hitomis scheinbare Liebe wird Lulus zickiges Verhalten in Szene gesetzt, der im ersten Band so starke Rauto wird in ein Kind verwandelt und verkommt zu einer Witzfigur. Letztendlich geht es am Ende für das Mädchen nur darum, ihre Nebenbuhlerin/Rivalin auszuschalten, so dass auch das Happy End eher aus Klamauk besteht als aus romantischen Liebesschwüren. Das ist auch in der Bonus-Geschichte um „Doppelprinz Hoshi“ der Fall

Beide Erzählungen verlaufen sehr hektisch und Zusammenhänge zwischen den Szenen sind nur schwer zu erkennen. Die Figuren bleiben weiterhin reine Klischees und sehr oberflächlich, was sich an den niedlich-karikaturhaften Zeichnungen wiederspiegelt.

 

Alles in allem werden sich auch von dem zweiten Band von „Mein Lover ist ein Monster“ vor allem Mädchen angesprochen fühlen, die auf Comedy und Klamauk stehen und denen ein tieferer Sinn in der Geschichte nicht wichtig ist, ebenso wenig wie ein Hauch von Abenteuer und Romantik.

Eure Meinung:


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Comic:

Mein Lover ist ein Monster, Band 2

Autorin & Künstlerin: Pink Hanamori

Aus dem Japanischen von Monika Hammond

Fiance ha monster !?, Vol.2, Japan 2007

Manga-Taschenbuch, 176 Seiten

Egmont Manga & Anime, 12/2010

ISBN-10: 377047371X

ISBN-13: 978-3770473717

Erhältlich bei Amazon


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Erstellt: 20.01.2011, zuletzt aktualisiert: 20.04.2019 08:39