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Metro Exodus

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Wir schreiben das Jahr 2036.
Ein Vierteljahrhundert nach der nuklearen Vernichtung der Welt, klammern sich einige tausend Überlebende in den Metro-Tunneln der Ruinen Moskaus an ihre Existenz. Sie haben sich gegen die vergiftete Umwelt behauptet, Mutanten bekämpft, paranormalen Horror überstanden und in den Flammen eines Bürgerkrieges gebrannt. In der Rolle von Artjom liegt es jetzt an Ihnen, eine Gruppe Spartaner-Rangers auf ihrer Suche nach einem sicheren Lebensraum durch die Weiten des postapokalyptischen Russland gen Osten zu führen. Erforschen Sie die russische Wildnis in nicht-linearen Leveln und erleben die spannende Story, die alle Jahreszeiten, von Frühling über Sommer und Herbst bis zum nuklearen Winter umspannt. Inspiriert von den Geschichten Dmitry Glukhovsky's führt Metro Exodus die Abenteuer von Artjom im bislang größten Metro Abenteuer weiter.

Story:

Artjom ist überzeugt, dass es auf der lebensfeindlichen Oberfläche Moskaus weitere Überlebende gibt. Diese Überzeugung erweckt in ihm die Hoffnung auf ein Leben jenseits des Tunnelnetzwerks der Moskauer Metro. Doch leider glauben weder sein direkter Vorgesetzter Miller noch dessen Tochter Anna, Artjoms Ehefrau an seine Überzeugungen. Teilweise begegnen sie Artjoms Ambitionen mit Zorn und Spott, da er von seinen Ausflügen stets hoch verstrahlt zurückkehrt und für seine Behandlung wichtige und vor allem sehr seltene Medikamente verschwendet werden.

 

Nachdem Artjom der Meinung war, ein Signal empfangen zu haben, gehen er und seine Frau Anna der spur des Signals nach. Schlussendlich stellt sich heraus, dass eine feindliche Fraktion in ganz Moskau die Funksignal stört, sodass die Überlebenden denken, dass sie die einzigen Menschen sind und nicht weiter nachforschen.

Ein gepanzerter Zug mit dem Namen Aurora wird gekapert und als Hauptbewegunsmittel durch Russland benutzt. Mithilfe einer kleinen Gruppe von Kameraden machen sich Artjom und seine Frau auf die Suche nach Überlebenden und einem Ort zum Leben.

 

Die Aurora.
Die Aurora.

Überleben im authentischen Ödland:

Metro Exodus verfügt über einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel. Solange die Sonne scheint, trifft man eher auf Banditen und die menschlichen Angehörigen anderer Fraktionen. Nach Einbruch der Dunkelheit hat man es überwiegend mit Monstern und Mutanten zu tun. Wer etwa nur bei Tag spielen möchte, kann die Zeit in speziellen Unterkünften durch Schlafen schneller bis zum nächsten Morgen ablaufen lassen. Zudem findet der Spieler Werkbänke in jeder Unterkunft. Dort kann er seine Ausrüstung bearbeiten. Waffen können hier nach Belieben modifiziert und sogar gesäubert werden. Munition und weitere Ausrüstung lassen sich hier auch herstellen. Materialen dafür lassen sich überall in der Spielwelt von »Metro Exodus finden«.

 

Ein Gargoyle.
Ein Gargoyle.

Spielwelt:

Die Areale in »Metro Exodus« sind offener und größer geworden. Stellenweise kann der Spieler sogar in einem Kleinbus herumfahren. Nebenmissionen sind ein großer Bestandteil des Spiels. Durch sie bekommen wir wichtige Orte auf der Karte markiert. Zudem erlebt der Spieler spannende Geschichten der Kameraden Artjoms . Je nachdem, wie man an Situationen herangeht, haben diese auch Auswirkungen auf unsere Kameraden und den Verlauf der Geschichte. Wer Beispielsweise lles und jeden tötet oder doch lieber den Schleichweg einschlägt, muss mit Konsequenzen für das Ab- oder Weiterleben seiner Kameraden rechnen.

Reise durch Russland:

Wasser- und Treibstoffmangel, kaputte Schienen und andere Hindernisse, zwingen die Aurora immer wieder zum Anhalten. Unterwegs treffen wir unter anderem auf religiöse Fanatiker an der Wolga, die Elektrizität und komplexe Technik für das Böse halten, ehemalige Arbeiter und Soldaten, die zu brutalen Kannibalen degeneriert sind, oder Mitglieder eines Waldstammes, die von ihrem Lehrer auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet wurden und zur Zeit der Atomschläge noch Kinder waren. Sogar am kaspischen Meer treffen wir auf ehemalige Ölarbeiter, die sich zu Kriegern und Herrschern entwickelt haben. Immer wieder treffen wir sogar auf Ghule, Gargoyles und weitere Kreaturen. Größere mutierte Tiere sind auch dabei.

 

Kannibalen der Apokalypse.
Kannibalen der Apokalypse.

Fazit:

»Metro Exodus« punktet vor allem mit einer eindrücklich düsteren, trostlosen Atmosphäre. Die Geschichte ist solide und dramatisch gut erzählt. Die unterschiedlich gestalteten Areale können sich sehen lassen und laden zum Erkunden ein. Das Gute ist, dass »Metro Exodus« den Spieler selbst entscheiden lässt, was er macht und vor allem wann er es tut.

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Eure Meinung:

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Xbox One Game:

Metro Exodus

Deep Silver, 15. Februar 2019

USK 18

 

ASIN: B072MZ66TD

 

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Erstellt: 28.02.2019, zuletzt aktualisiert: 24.05.2019 10:03