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Monster Hunter Rise

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

In Monster Hunter Rise, dem neusten Vertreter der Serie Monster Hunter, wirst du zum Jäger, erkundest neue Karten und setzt eine Vielzahl von Waffen ein, um es in einer brandneuen Geschichte mit furchterregenden Monstern aufzunehmen.

 

Gameplay:

Zu Beginn des Spiels können wir uns unsere eigenen Jäger·innen im klassischen Charakter-Editor nach Belieben erstellen. Als wäre das nicht genug, haben wir die Möglichkeit, das Aussehen unserer beiden Begleiter·innen zu bearbeiten. Das Dorf stellt den Einzelspielermodus dar, während die Quests in der Stätte entweder alleine oder mit bis zu vier Spieler·innen absolviert werden können. Je mehr Spieler·innen an einer Quest teilnehmen, desto höher wird der Schwierigkeitsgrad des Spiels skaliert.

 

Außerdem unterscheidet das Spiel zwischen verschiedenen Jäger·innenrängen. Je mehr wichtige Quests wir absolvieren, desto höher steigt der Rang und die Liste an Quests, die man annehmen kann, wird länger und länger.

 

Im Dorf warten nur die Quests des niedrigen Rangs, in der Stätte können wir ähnliche sowie hochrangige Quests, die die Handlung weiter fortsetzen, angehen.

 

Grundsätzlich ist es eure Mission, ein Ziel zu erjagen, wobei diese Bezeichnung zweideutig zu betrachten ist. Es zu töten wäre eine Möglichkeit, aber wenn ihr es auf wertvollere Materialien abgesehen habt und dabei etwas Zeit einsparen wollt, könnt ihr euer Ziel auch fangen. Es gibt Quests, die das Fangen der Monster sogar vorschreiben.

Auch gibt es wieder Sammelquests, dieses Mal sogar in mehr Varianten als früher und die zu sammelnden Ressourcen sind jetzt auf der Karte vermerkt.

Arena-Quests schreiben euch vor, welche Ausrüstung und Gegenstände ihr mit in den Kampf nehmt.

 

Zu guter Letzt sind die Expeditionen wieder zurück, bei denen ihr ohne Zeitlimit, begrenzte Versuche oder andere Einschränkungen in der Wildnis unterwegs seid.

 

Monster betreten und verlassen den Ort über lange Intervalle und dabei ändert sich hin und wieder die lokale Flora und Fauna, denn »Ausbrüche« beeinflussen, welche kleineren Monster oder Pflanzen gerade im Überfluss vorhanden sind. Die Expeditionen sind gut geeignet, um Ressourcen zu sammeln oder eure Umwelt im Detail zu erforschen.

 

Diese Waffen und Rüstungen sind für die Arbeit erfolgreicher Jäger·innen enorm wichtig. Elf Nahkampfwaffen sowie drei Fernkampfwaffen bilden hierbei das Arsenal, das je nach Belieben ausgerüstet und verwendet werden kann. Neben gängigen Waffen wie Bogen, Doppelklingen oder einem Langschwert, gesellen sich interessante Alternativen, wie ein musikalisches Jagdhorn, eine Morph-Axt oder das Kanonen-artige schwere Bogengewehr dazu.

Statt eines Fähigkeitenbaums finden sich die Fähigkeiten der Jäger·innen in Talismanen und Rüstungsteilen wieder. Der Verzicht auf voneinander abgegrenzte Charakterklassen sorgt für Experimentierfreudigkeit.

 

Seilkäfer sind eine Bereicherung für das Movement der Jäger·innen. Sie können für verschiedene Seiltechniken eingesetzt werden: Der Seilsprint erweitert eure Sprungmöglichkeiten oder erlaubt das Springen beziehungsweise Voransprinten vom Boden aus. Ebenfalls könnt ihr mit einem Seilfall den Sturz nach einem eingesteckten Treffer abfangen.

Diese Techniken kosten jeweils einen Seilkäfer, der dann für kurze Zeit passiv regeneriert werden muss. Ihr könnt auch einen Fall mit dem Seilkäfer verzögern, etwa um einen Luftangriff abzupassen. Diese Techniken können auch aneinander gekettet werden, um so große Sprünge auszuführen.

 

Für jede Waffe gibt es zusätzliche Seidenbinder-Techniken. Sie sind dafür geschaffen, das Ziel reitbar zu machen. Denn der neue Wyvernritt erlaubt es euch, kurzzeitig die Kontrolle eines Monsters zu übernehmen! Um dies zu ermöglichen, muss das Ziel zunächst speziellen Reitschaden (blau hinterlegter Indikator) erleiden. Seid ihr drauf, könnt ihr einem anderen Monster mit leichten und schweren Attacken immensen Schaden zufügen. Dabei füllt ihr den Wyvernritt-Balken: Ist dieser gefüllt, muss zeitnah der »Berittene Rächer« ausgeführt werden: Eine finale Attacke mit viel Schadenspotential und eventueller Elementpest.

 

Fazit:

»Monster Hunter Rise« ist ein klasse Spiel. Es gibt eine Menge zu tun: Wir können Monster jagen, Rüstungen und Waffen schmieden oder die einzelnen Level erkunden. Stets haben wir unsere zwei Begleiter·innen an der Seite. Sollte das nicht reichen, können wir uns mit bis zu drei anderen Jäger·innen zusammentun. Das Spiel lohnt sich definitiv.

 

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PC-Game:

Monster Hunter Rise

Entwickler: Capcom

Veröffentlichung: 12. Januar 2022

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 08.02.2022, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38