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Need for Speed: Undercover

Need for Speed - Part 12

Rezension von Bine Endruteit

 

"Need for Speed", also das "Verlangen nach Geschwindigkeit" ist eine Computerspielserie, die mit "Untercover" bereits in die zwölfte Runde geht. Man taucht in die Welt von Autofahrern ein, die untereinander mitten in der Stadt Rennen austragen und sich von der Polizei nicht schnappen lassen dürfen. Natürlich gibt es auch eine Rahmenstory, die aber keinen großen Stellenwert einnimmt.

 

Das Besondere an der hier vorliegenden Version für die Wii ist, dass man die Fernbedienung wie ein Lenkrad nutzen kann. Es gibt spezielles Zubehör (zum Beispiel das "Wii Wheel), das es dem Spieler ermöglicht, tatsächlich mit einem Lenkrad zu spielen, so dass ein realeres Fahrgefühl entsteht. Durch die Knöpfe, die für die Bedienung gedrückt werden müssen, bezieht sich das natürlich nur auf das reine Lenken. Die klassische Bedienung funktioniert über das Steuerkreuz (den Nunchuck), was für Rennspiele typisch ist und keine Umgewöhnung erforderlich macht.

 

Abstriche muss man dafür bei der Grafik hinnehmen, die leider stark zu Wünschen übrig lässt. Man kann sie mit älteren Konsolen, wie zum Beispiel der, die man bei der Playstation 2 sieht, vergleichen. Zwar ist bekannt, dass die Wii in der Grafik wahrlich nicht ihre Stärken hat, ein wenig besser ausgearbeitet hätte sie aber dennoch sein dürfen. Außerdem begegnet man immer wieder Streckenabschnitten, die man bereits aus einem älteren Spiel zu kennen scheint, nämlich "Most Wanted". Mit dieser Art von "Recycling" macht man den Käufer wahrlich nicht glücklich. Bei mehreren Spielern lässt die Qualität zusätzlich nach. Bis zu vier Personen können an einem Rennen teilnehmen, dementsprechend wird der Spielbereich aufgeteilt. Das Spielen macht dann allerdings nur noch an sehr großen Bildschirmen Spaß.

 

Gut gelungen ist der Aufbau der Rennstrecke, bei der es sich genau genommen eben nicht um eine solche, sondern einen frei befahrbaren Stadtteil handelt. Man kann selbst entscheiden, wo man abbiegen und wie man fahren möchte. Das macht die Fahrten besonders interessant. Auf einer Karte kann man die Abschnitte sehen und auswählen, die einem bereits zugänglich sind. Die KI (Künstliche Intelligenz) der Gegner lässt nur wenige Wünsche offen. Die Polizeiwagen dürften etwas realistischer agieren, insgesamt ist die Programmierung aber gut gelungen.

 

Das Ziel ist es, sich immer weiter vorzuarbeiten und Missionen zu erfüllen. Mit den Punkten (bzw. dem Geld), was man sich damit verdient, kann man sich bessere Autos kaufen oder sie aufrüsten und gestalten. Diese Möglichkeit sorgt für ein breites Spektrum an Möglichkeiten, seinen Account individuell zu gestalten. Es gibt insgesamt drei verschiedene Schwierigkeitsstufen, die man entsprechend den eigenen Bedürfnissen auswählen kann. So sind die Fahrten für Anfänger nicht zu schwierig, doch auch erfahrene Rennfahrer müssen sich nicht langweilen, sondern werden entsprechend gefordert.

 

Fazit:

"Need for Speed – Undercover" ist ein tolles Rennspiel für Zwischendurch, aber mit Sicherheit nicht das beste aus der Serie. Wer zu einem günstigen Preis die Straßen unsicher machen will, kann hier jedoch bedenkenlos zugreifen. Gerade für die Wii ist die Lenkrad-ähnliche Bedienung ein echtes Kaufargument.

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MEDIUM: Nintendo Wii

Need for Speed: Undercover

Reihe: Need for Speed - Part 12

USK 12

20. November 2008

ASIN: B001EKRDSC

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 14.07.2010, zuletzt aktualisiert: 24.02.2015 10:51