Ninja Gaiden - Dragon Sword (Nintendo DS)
 
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Ninja Gaiden - Dragon Sword (Nintendo DS)

Rezension von Julia Krause

 

Vor sehr, sehr langer Zeit, als noch Drachen auf der Erde lebten, erschien ein gefährlicher Gegner, der dunkle Drache, der die Welt ins Verderben stürzte. Die überlebenden Drachen waren allesamt zu schwach, um den gefährlichen Gegner zu besiegen, so ließen sie ihre Kraft in einen Drachenzahn fließen, der den Menschen übergeben wurde. Diese machten aus diesem Zahn ein Schwert, das sogenannte Drachenschwert und konnten damit den dunklen Drachen endgültig vernichten. Aus dessen Knochen wiederum haben die Menschen aus der Drachenblutlinie, ebenfalls ein Schwert geschmiedet, das gestohlen und für weiteres Unheil verwendet wurde. Der junge Ninja Ryu Hayabusa machte sich auf den Weg und stellte sich zusammen mit dem legendären Drachenschwert der Gefahr. Er siegte, zerstörte die Dunkeldrachenklinge und brachte dem Land den Frieden zurück. Seitdem sind inzwischen sechs Monate vergangen und Ryu ist wieder in sein Dorf zurückgekehrt, wo er zusammen mit seiner Schülerin Momiji am See den Schwertkampf trainiert. Somit steuert man im ersten Level des Spiels auch die junge Schülerin, die auf dem Weg zurück ins Dorf ist und immer wieder angegriffen wird. Hier lernt man die erste Handhabung mit der doch recht gewöhnungsbedürftigen Steuerung, doch dazu später mehr. Am Ende wird Momiji jedoch überrannt und von den Mitgliedern des Black Spider Clans entführt. Ryu ist davon alles andere als begeistert, er will seine junge Schülerin zurückholen und herausfinden, warum diese überhaupt entführt wurde. Dafür muss er zahlreichen Gefahren gegenübertreten wie massenweise Ninjas, unzähligen Monstern, Werwölfen und anderen gefährlichen Kreaturen, die ihm das Schwitzen lehren werden.

 

Technik

 

Das auffallendste an diesem Spiel ist die Bildschirmaufteilung und die Handhabung der Steuerung. Man muss den Nintendo DS drehen und ihn wie ein Buch in der Hand halten. Auf der linken Seite sieht man die Landkarte, damit man immer weiß, wo man sich befindet und wo man entlang laufen muss und auf der rechten Seite, seine Spielfigur und das Setting, auf dieser spielt man. So seltsam wie es sich anhört, so spielt es sich zunächst auch. Jegliche Bewegung muss mit dem Touchpen gemeistert werden, dabei muss man den Nintendo DS in der Hand halten und auch noch einen Finger auf den Knöpfen haben, weil man mit diesen blocken kann. Um einen Angriff auszuführen, müssen bestimmte Zeichen auf den Bildschirm gemalt werden und um zu laufen, zeichnet man den Weg vor, den Ryu dann nachläuft. Das ist auf Dauer wirklich anstrengend, vor allem da Ryu nicht immer genau das tut, was man ihm vorzeichnet! Ein gezielter Kampf mit ausgewähltem Opfer ist auch sehr schwierig, vor allem wenn man sich mehreren Gegnern gegenübersieht, dann wird das Ganze meistens eher hektisch.

In Sachen Bildschirmkonstellation gibt es jedoch ein tolles Extra. Ich bin beispielsweise Linkshänder und wäre bei dieser Art von Spiel etwas benachteiligt, doch für Spieler wie mich gibt es die Option, das Ganze umzudrehen. Sehr löblich!

 

Die einzelnen Spielhintergründe sind ganz gut ausgearbeitet worden, farbenfroh und abwechslungsreich bieten diese dem Spielerherz alles, was es will und braucht. In Form von kleinen, sehr gelungenen Videos und zahlreichen Textboxen erhält man genügend Informationen. Die Bewegungen der Figuren sind flüssig und sehen sehr lebensecht aus und auch die Special-Effekte könnten sich sehen lassen. Hier kann man den Machern nur ein dickes Lob aussprechen! Dafür gibt es kaum Hintergrundgeräusche, beziehungsweise nur eben solche, aber das passt zu der Atmosphäre des Spiels und kann so akzeptiert werden.

 

Spielspaß

 

Die einzelnen Levels haben es in sich, sie sind allesamt schwierig zu meistern und halten allerlei Überraschungen parat. Dabei rennt man durch enge Höhlen, kämpft auf offenem Gelände oder stürzt sich gegen Massen von Gegnern. Waffen gibt es mehrere, allerdings nur eine Nahkampfwaffe. Zu kaufen gibt es diese beispielsweise im Dorf, in dem man auch seine Lebensenergie wieder auffrischen kann. Man folgt einem roten Faden, der einen durch die verschiedenen Levels führt. Innerhalb dieser gibt es keine Abweichungen, es führen also keine zwei Wege an das Ziel, sondern nur einer. Zum Ende hin kann man zwei weitere Schwierigkeitsstufen freischalten, die all jene noch einmal herausfordern, die es wirklich wissen wollen. Glücklicherweise gibt es während des Spiels immer wieder verteilte Speicherpunkte, sodass man nach einem verlorenen Kampf nicht wieder von neuem beginnen muss.

 

Fazit

 

Dieses Spiel ist für all jene zu empfehlen, die die Nase voll haben von Lernspielen, Gedächtnistrainern und dergleichen, sondern wieder mal ein richtiges Action-Spiel spielen wollen. Es hat, nachdem man sich an die Steuerung gewöhnt hat, alles was man braucht und alles was man will und ist damit rundum zu empfehlen.

 

Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 20240713213445d4db0cf8
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Ninja Gaiden - Dragon Sword (Nintendo DS)

von Ubisoft

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gem. 14 JuSchG

ASIN: B0017UKIEU

Erhältlich bei: Amazon

 

 

 


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Erstellt: 31.07.2008, zuletzt aktualisiert: 21.10.2022 08:12, 7049