Zurück zur Startseite


  Platzhalter

Pirates of the Burning Sea (PC)

Rezension von Stefan Glaubitz

 

Meere Beherrschen, Länder erobern, Legenden erschaffen.

 

Setzen Sie in Pirates of the Burning Sea Kurs auf MMO-Vergnügen und Abenteuer in der Karibik des Jahres 1720! Spannende Schiffsgefechte und Schwertkämpfe erwarten Sie. Als Kapitän übernehmen Sie die Kontrolle im Solo-, Gruppen- oder PvP-Spiel und kämpfen auf offener See, sowie in über 100 tropischen Häfen um Ruhm, Macht und Gold.

 

Handlung

 

"Pirates of the Burning Sea" entführt den Spieler in die “große Zeit der Karibik” in der die Weltreiche England, Frankreich, Holland und Spanien um die Vormacht zur See und in diesem Fall in der Karibik kämpften. Allerdings wird man bei diesem Spiel vorerst auf die Fraktion der Holländer verzichten müssen. Stattdessen kann man sich auch den Piraten anschließen. Je nach Präferenz sucht man sich also ein „Land“ aus, für das man streiten will und hat dann noch die Wahl zwischen maximal drei Charakterklassen. Diese bestimmen die Fertigkeiten, die man erlernen kann und geben zu Beginn auch den Fechtstil vor, den der Spieler beherrscht. Entscheidet man sich zu Beginn für die Fraktion der Engländer, Franzosen oder Spanier, so kann man zwischen den Klassen „Marineoffizier“, „Freihändler“ und „Freibeuter“ wählen; als Pirat fällt die Auswahl leichter aus, man ist „Pirat“. Nun noch schnell das Geschlecht wählen, der Figur das passende Aussehen geben und schon kann es losgehen.

 

Dabei fängt man zunächst in der „Anfängerstadt“ seiner Fraktion an. Hier ist meistens viel Betrieb, gibt es doch auch Questen für erfahrener Spieler hier zu finden. Außerdem gibt es hier eine ganze Menge Tutorial-Missionen, die man zuerst einmal durchspielen sollte. Der „Marktschreier“ fungiert dabei als erweiterte Anleitung und beantwortet gerne die eine oder adere Frage.

 

Technik

 

Die Grafik von Pirates of the Burning Sea ist sehr schön gelungen, die Welt bunt, aber dabei nicht aufdringlich. Je nach Stadt in der man sich befindet, kann man sogar des Nächtens Glühwürmchen fliegen sehen. Aber auch die Schiffe sind sehr schön geworden, von der vielfältigen Ausrüstung und ihrem Design ganz zu schweigen.

 

Der Sound passt wunderbar in die Piraten- / Karibikzeit. Dabei ist er weder aufdringlich, noch langweilig, aber auch nicht der Mittelpunkt des Geschehens. Er rahmt das ganze Spiel wunderbar ein und damit auch ab und trägt zu einem sehr gelungenen Spielerlebnis bei.

 

Einziger Wehrmutstropfen: Die Updates. Hie ist Geduld gefragt. Bereits nach der Installation brauchte mein Rechner 1 ½ Stunden, um das Spiel erst einmal auf den neusten Stand zu bringen. Beim letzten Update musste ich sogar ganze 4 Stunden warten, bis ich wieder spielen konnte. Updates bedeuten in der Regel Verbesserungen und eine gewisse Zeit nehme ich für diesen „Service“ gerne in Kauf, allerdings sollte die Updatezeit einen gewissen Rahmen nicht überschreiten.

 

Spielspaß

 

Wer wie ich neu in der MMORPG-Szene ist, der läuft natürlich sofort Gefahr von all diesen neuen Eindrücken total überrollt zu werden. Das Kampfsystem beim Fechten ist gewöhnugsbedürftig, aber nicht wirklich kompliziert. Aber auch die anderen Möglichkeiten, die einem „Pirates of the Burning Sea“ so bietet, haben mich sehr beeindruckt, auch wenn das Handelssystem trotz Regelstudium und Tutorial-Missionen einige Unklarheiten für mich bereithält. Die Einzelspielermissionen sind abwechslungsreich und führen den Spieler gut in die karibische Welt ein.

 

Ab einer gewissen Stufe sehnt man sich als Spieler aber nach mehr Mehr-Spieler-Missionen. Zwar sind die Questen für einen Spieler immer noch interessant, aber wenn man erst einmal mit mehreren Spielern im Flottenverband zusammen gegen den Feind gefahren ist, verlieren sie doch etwas den Reiz. Gut, dass es da die PvP-Zonen gibt. Mit den Anfängerschiffen sollte man sich allerdings nicht in diesen Bereich wagen, dazu fehlt einem einfach eine ausreichende „Breitseite“. Das bedeutet natürlich, dass man zuerst ordentlich Erfahrungspunkte und –stufen sammeln sollte, damit man möglichst schnell gegen andere Spieler antreten kann.

 

Fazit

 

„Pirates of the Burning Sea“ ist kein Spiel für Zwischendurch. Aber das will es auch gar nicht sein. Will man es hier zu etwas bringen, so muss man schon eine ganze Menge Zeit investieren, aber bei 14 € im Monat wird man sich so oder so mehr mit dem Spiel befassen. Wem also MMORPG´s gefallen, man aber mit den typischen Fantasygenres nichts anfangen kann, sollte auf jeden Fall einfach mal bei „Pirates of the Burning Sea“ vorbeischauen. Aber auch allen anderen Hobbykapitänen kann ich dieses Spiel wärmstens empfehlen. Deshalb werde ich mich nun noch etwas ans Steuerrad meiner Korvette stellen und für die englische Krone auf Piratenjagd gehen.

 

 

 

Eure Meinung:


Keine Einträge
Keine alten Kommentare vorhanden.

Zum Seitenanfang

Platzhalter

Pirates of the Burning Sea(PC)

von Sony Online & Koch Media

Plattform: Windows XP / Vista

USK-Einstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gem. 14 JuSchG

Spiel und Handbuch auf Deutsch

erschienen im Februar 2008

ISBN-13: 4-020628-084318

Erhältlich bei: Amazon

 

Minimale Systemvoraussetzungen:

Betriebssystem: Windows XP / Vista

Prozessor: PIV 1,5 GHz CPU

Speicher: 512MB RAM

benötigter Platz auf der Festplatte: 6GB

Grafikkarte: DirectX 9.0-kompatible Grafikkarte (NVidia GeForce FX 5700, ATI Radeon 9600 oder besser mit 128 MB RAM)

DirectSound-kompatible Soundkarte

Breitband-Internetverbindung

Eingabegeräte: Tastatur, Maus

Laufwerk: DVD-ROM

 


Platzhalter
Platzhalter
Erstellt: 18.02.2008, zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 10:50