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Rozen Maiden (Bd. 1)

Rezension von Nadine Dilger

 

Jun lebt mit seiner großen Schwester alleine im Haus seiner Eltern. Da seine Eltern auf einer langen Reise sind und er sich von seiner großen Schwester, die er eh nicht leiden kann, nichts sagen lässt, geht er nicht mehr in die Schule. Stattdessen bestellt er haufenweise Sachen, die er dann behält, bis die Rücksendefrist beinahe vorüber ist, und sie wieder zurückschickt.

Eines Tages bekommt Jun einen geheimnisvollen Koffer zugeschickt, der eine wunderschöne, aufziehbare Puppe enthält. Und als er sie aufzieht, erwacht die Puppe zum Leben!

Bei der lebenden Puppe handelt es sich um die fünfte Puppe der Rozen Maiden. Ihr Name ist Shinku und wenn Jun nicht ihr Diener sein will, muss er sterben. Deshalb bietet sie ihm einen Vertrag an: Entweder er ist von nun an ihr Diener und schwört, ihre Rosa Mystica zu beschützen, oder er muss sterben. Da er natürlich nicht sterben will, willigt er in den Vertrag ein und muss Shinku ab nun nicht nur dienen und Tee machen, sondern auch viele Abenteuer mit ihr erleben…

 

 

Die Zeichnungen in diesem Manga sind teilweise wirklich sehr schön, manche dafür eher mittelmäßig. Vor allem die Zeichnungen von der Puppe Shinku und ihrer Rivalin sind sehr detailreich und schön gezeichnet. Bei diesen zwei wurde auf jedes einzelne Detail geachtet, und beide werden immer sehr schön gezeichnet mit Rüschchen, Rosen, Federn und allem drum und dran. Vor allem auf den Deckblättern der einzelnen Kapitel sieht das immer sehr schön aus.

Jun und seine Schwester Nori werden hingegen ganz normal gezeichnet und meistens eher in groben Zügen. Die meiste Aufmerksamkeit wird daher eher den Puppen gegeben.

 

Rozen Maiden hat sehr viele Folgebände und daher ist klar, dass die Geschichte im ersten Band erst einmal aufgebaut wird und da noch nicht allzu viel passiert. Deshalb sollte man sich Rozen Maiden nur kaufen, wenn man auch vorhat, die folgenden Bände zu kaufen. Was im ersten Band passiert, ist sehr wenig, und es hat ein offenes Ende. Am Schluss kommen Jun und Shinku in eine Situation, wo man unbedingt weiter lesen möchte, und eben gerade dann geht es nicht mehr weiter… erst im nächsten Band.

 

Dennoch finde ich die Geschichte soweit gut gelungen, und sie bildet einen guten Ansatz für die restlichen Folgebände. Die Geschichte von Jun und der lebenden Puppe Shinku ist interessant, und der Leser möchte immer gerne weiter lesen.

 

Besonders gut gefallen hat mir der Charakter von der Puppe Shinku, die sich wie eine Diva aufführt. Zum Beispiel fordert sie ständig nach Tee, allerdings muss dieser unter genauer Anleitung zubereitet werden: er muss beispielsweise genau 95° haben, ansonsten ist es in ihren Augen kein Tee. Auch wenn Jun irgendetwas falsch macht, wird sie schnell wütend und schlägt ihn mal kurzerhand ins Gesicht.

 

Leider habe ich bisher noch nicht herausgefunden, was denn nun diese „Rosa Mystica“ ist, die Jun unbedingt beschützen soll. Außerdem sucht Shinku einen besonderen Spiegel, der in eine Zwischenwelt führt, und auch hier erfährt man nicht, was das für einen Sinn hat. Möglicherweise wird auch das erst in den Folgebänden nach und nach aufgeklärt.

 

 

Fazit:

 

Rozen Maiden sollte man sich sicher nicht als Einzelband kaufen, da man ansonsten vielleicht enttäuscht sein wird. Es passiert nicht sehr viel und viele Fragen bleiben offen im Raum stehen, die wohl erst in den Folgebänden beantwortet werden. Dennoch ist es meiner Ansicht nach ein guter Ansatz, der sicherlich in den Folgebänden noch spannender wird. Die Zeichnungen (vor allem von den Puppen) sind sehr schön, sodass es sich sicherlich lohnt, wenigstens mal einen Blick in diesen Manga zu werfen.

 

Eure Meinung:


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Comic:

© 2003 Peach-Pit

Rozen Maiden (Bd. 1)

Story & Zeichnungen:

Peach-Pit

Format: Softcover, broschiert

Sprache: Deutsch

Seitenzahl: ca. 169 Seiten

Altersangabe: ab 13

Verlag: Tokyopop

Erschienen: Juli 2005

ISBN-Code (13):

978-3-86580-281-1

ISBN-Code (10):

3-86580-281-8

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weitere Infos:


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Erstellt: 02.12.2007, zuletzt aktualisiert: 20.04.2019 08:39