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Ruf des Schicksals

Reihe: World of Warcraft 2

 

Rezension von Ralf Steinberg

 

Verlagsinfo:

Ein Held wird geboren!

Eine neue Legende hat sich aus dem Sand der Arena von Orgrimmar erhoben. Der Mann ohne Gedächtnis wird als Lo’Gosh frenetisch gefeiert. Mit Einfallsreichtum und dem Mut der Verzweiflung konnten der Fremde und seine neuen Gefährten dem lauernden Gladiatorentod entgehen – vorerst.

Doch das Schicksal hat bereits seine Weichen gestellt und führt Lo’Gosh, Broll und Valeera in eine äußerst unsichere Zukunft ...

 

Rezension:

Die Story um den großen Unbekannten geht weiter. Der als Arena-Held gefeierte und nun Lo'Gosh - Geisterwolf - genannte, soll zusammen mit Broll in der Hauptstadt der Tauren, Donnerfels, einen neuen Teamkameraden erhalten, doch schnell geraten sie in eine örtliche Intrige. In den Teichen der Visionen müssen sie nicht nur mit einem elementar fertig werden, auch die Geister ihrer Vergangenheit stürmen auf sie ein. Lo'Gosh sieht sich, wie er Vater wird und erinnert sich vage daran, von seinem Volk gebraucht zu werden. Broll hingegen sieht das verheerende Feuer, in dem seine Tochter umkam und eine hilfesuchende Valeera.

Schnell ist klar, dass sie fliehen müssen, denn in Gefangenschaft kann keiner von ihnen das erkunden, was in den Visionen versteckt liegt.

Auch Valeera hat nicht die Absicht, in einem weiblichen Arena-Team zu versauern. Schnell gelingt es ihr, die Kontrolle über den Windreiter Bristlefur zu erringen und so eilt sie ebenfalls nach Donnerfels, um ihre Gefährten zu befreien. Dabei wird sie Zeuge, wie der Auftragsmörder nach Lo'Gosh fragt.

Doch der ist in inzwischen an einer Schlacht in der Kriegshymnenschlucht beteiligt ...

 

Walter Simonson legt ein beachtliches Tempo vor. Neben reiner Action erzählt er die Hintergrundgeschichten der Hauptfiguren weiter, entwickelt Intrigen und Konflikte und erklärt nebenbei noch einiges zum WoW-Hintergrund.

Interessant ist es natürlich für Leser, die auch im Spiel besonders den Kampf gegen Mitspieler lieben. Nach Arena-Kämpfen im ersten Band, erkunden wir nun die Kriegshymnenschlucht, einem der ältesten Schlachtfelder des Spiels.

Die Zeichnungen von Ludo Lullabi sind weiterhin stark mangalastig, die Farben sind allerdings deutlich blasser geworden und nicht mehr quietschbunt, was besonders den Nachtszenen bekommt. Insgesamt wird das Feeling des Spiels nicht nur abgebildet, sondern auch erweitert. Besonders interessant ist der schlaglichtartige Stil des Panel-Schnitts während der Schlacht. Hier kommt das Chaos der Situation besonders gut zum Tragen.

 

Das Heft enthält außerdem noch ein doppelseitiges Poster und das zweite Cover der Originalhefte.

 

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung erwartet alle Freunde des WoW-Universums, die auch Comic mögen. Die Handlung schreitet rasch voran ohne all zuviel zu verraten, wir dürfen gespannt sein auf die weiteren Abenteuer von Lo’Gosh, Broll und Valeera.

Eure Meinung:


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Comic:

Ruf des Schicksals

Reihe: World of Warcraft 2

Original: US-World of Warcraft 3 und 4, 2008

Autor: Walter Simonson

Zeichnungen: Ludo Lullabi

Tusche: Sandra Hope

Farben: Randy Mayor

Cover: Samwise Didier

Übersetzer: Mick Schnelle

Panini, Juni 2006

Heft, 60 Seiten

 

Erhältlich bei Panini


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Erstellt: 18.07.2008, zuletzt aktualisiert: 17.11.2019 13:35