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Siege Survival: Gloria Victis

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Eine Mittelalterstadt wird belagert und nur eine Handvoll Bürger sorgt dafür, dass die Mauern nicht fallen. Überlebenskampf trifft auf Ressourcenmanagement. Baue dein Lager aus, stelle Vorräte her und suche in der besetzten Stadt nach Rohstoffen, um die Verteidiger zu unterstützen.

 

Story:

 

Siege Survival: Gloria Victis schickt die Spieler·innen nicht an die Front. Als einfache Bürger haben wir nicht das Zeug für die direkte Konfrontation. Stattdessen sollen wir mit unseren zwei geschickten Händen, jeder Menge Einfallsreichtum und unerschütterlichem Willen die Verteidiger·innen im Kampf unterstützen. Durch einen brutalen Angriff wurde so gut wie alles zerstört und die Wege in die Stadt sind nicht mehr passierbar, wir starten also quasi bei null. Wir verbarrikadieren uns in einem schwer zugänglichen Winkel und errichten dort unser Lager. Viel haben wir nicht zur Verfügung, aber wir müssen nun das Beste daraus machen.

 

Gameplay:

 

Das Spiel ist prinzipiell in zwei Modi aufgeteilt, die jeweils Tag und Nacht darstellen. Tagsüber bewegen wir unsere Figuren durch den Burghof. Es gilt Tiere zu füttern (oder zu schlachten, wenn es schlecht um unsere Nahrung steht), Schutt zu beseitigen, neue Werktische zu errichten oder die Bedürfnisse der Festungsverteidiger·innen zu befriedigen.

 

 

Wir starten auf dem Marktplatz, können aber nach und nach die gesamte Stadt erkunden. Nur vor den durch die Straßen streifenden Ismir-Soldaten müssen wir uns in Acht nehmen.

Sehen sie uns, schlagen sie Alarm und versuchen unsere mutigen Zivilisten zu erschlagen. Gut für uns, dass wir den Sichtkegel jeder Wache sehen – und, wie viel Lärm wir verursachen.

 

 

Hinzu kommt, dass wir durch den vorausgegangenen Kampf unpassierbar gewordene Gassen erst mühsam von Schutt und Trümmern befreien müssen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch das verwendete Werkzeug wird dabei jedes Mal unwiederbringlich zerstört und muss bis zum nächsten Ausflug ersetzt werden.

 

Das Ressourcensystem ist relativ simpel: Aus der Ressource Holz können wir beispielsweise an einem entsprechenden Werktisch entweder Feuerholz für die Essenszubereitung schaffen, oder Bretter, die wiederum für aufwändigere Rezepte gebraucht werden.

Für alles, was wir zu tun haben, gibt es entsprechende Werkbänke, die dann auch noch aufgewertet werden können, um den Ressourcenverbrauch zu senken.

 

Unsere eigenen Figuren haben sechs Werte, auf die wir achten müssen: Schlaf, Hunger, Durst, Krankheit, Verletzungen und Moral.

 

Sinken diese Werte, brauchen sie länger, um ihre Aufgaben zu erledigen.

Sinkt die Moral der Festungsverteidiger·innen, könnte es in der nächsten Schlacht eine böse Überraschung geben.

 

Die Nacht! Das ist die Zeit, wenn wir uns aus den sicheren Mauern schleichen, hinaus in die Stadt, durch geheime Tunnel! Die Ismir halten die Stadt vielleicht besetzt, aber sie können nicht überall sein. In den rauchenden Ruinen unserer einstigen Heimat suchen wir nach Vorräten, alles, was uns tagsüber in der Burg nützlich sein könnte.

 

Fazit:

 

»Siege Survival: Gloria Victis« ist durch und durch ein klasse Spiel. Eine Besonderheit ist hierbei das Ressourcenmanagement, aber auch der Tag- und Nacht-Wechsel. Die Tageszeiten sind hier in 2 Spielmodi eingeteilt, was für Abwechslung sorgt. Das Spiel lohnt sich definitiv.

 

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PC-Game:

Siege Survival: Gloria Victis

Entwickler: Black Eye Games, FishTankStudio

Publisher: Ravenscourt

Veröffentlichung: 18. Mai 2021

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 15.06.2021, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38