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Sins of a SOLAR EMPIRE (PC)

Rezension von Stefan Glaubitz

 

Regiere eine von drei galaktischen Zivilisationen in einem unendlichen Universum. Wirst Du ein altes Alien-Imperium, die freie menschliche Handelskoalition oder das Reich der nach Rache dürstenden Psionen zur mächtigsten Zivilisation des Universums machen? Oder wirst Du Dein Volk ins Verderben stürzen? Die Zukunft liegt in Deinen Händen…

 

Handlung

 

Der Spieler übernimmt das Kommando über eine der drei Fraktionen. Dabei muss gesagt werden, dass es nicht nur zwei Gegner in einer Partie geben kann, denn es können beliebig viele Spieler einer Fraktion angehören und trotzdem verbündet oder verfeindet sein. Diese Tatsache macht das Universum, egal für welche Größe man sich entscheidet, schon mal um einiges kleiner.

 

Dabei sollte man zunächst erst einmal beginnen seinen Startplaneten auszubauen, Werften zu errichten und eine Flotte aufzubauen. Gleichzeitig kann man die umliegenden Systeme schon erkunden, denn man weiß nie, ob sich dort ein Planet, ein Asteroidengürtel oder sogar ein Schwarzes Loch befindet. Neutrale Planeten sind im Normalfall übrigens auch bewohnt und so muss man zunächst erst einmal diese Verteidiger überwinden, um den Planeten in sein Sternenreich eingliedern zu können.

 

Die Forschung darf natürlich auch nicht vernachlässigt werden, will man technologisch nicht ins Hintertreffen geraten. Dabei gibt es militärische und zivile Forschungen und beide Forschungsbäume haben ihre Vorzüge. Daher sollte man natürlich versuchen möglichst ausgeglichen in die Forschung zu investieren.

 

Früher oder später wird man auf seine Gegner stoßen und nun liegt es an der Diplomatie und an dem Spieler, ob man sich Freunde oder Feinde macht. Ein paar Bündnispartner können natürlich nicht schaden, doch sollte man sich diese mit Bedacht wählen. Sollten sie zu schwach sein, steht man ziemlich schnell alleine da und selbst das stärkste Reich kann nicht gegen vier oder mehr Angreifer bestehen.

 

Technik

 

„Sins of a solar Empire” wartet mit einem klasse Soundtrack auf. Die Musik passt sehr gut zu dem Thema Science Fiction und untermalt das Spielgeschehen sehr gut. Hier gibt es keine nervigen Klänge oder schrillen Sounds, alles passt sehr gut zu einander.

 

Gesteuert wird das ganze Spiel mit der Maus. Anders als bei vielen anderen Echzeitstrategiespielen ist die Steuerung bei diesem sehr komfortabel. Der Zoom ist zwar nicht ganz Stufenlos, doch empfindet man das hier eher als Vor- als als Nachteil. Die Kamera kann bequem rotiert werden, das ist aber für das eigentliche Spiel nicht von Nöten.

 

Auch die Grafik kann sich sehen lassen! Die Planeten sehen sehr realistisch aus, ebenfalls die Raumschiffe und Asteroiden. Zoomt man nahe genug an die Raumstationen und Schiffe heran, ist man immer wieder überrascht, wie detailreich die einzelnen Objekte sind. Mit so einer technischen Voraussetzung macht es wirklich Spaß zu spielen.

 

Spielspaß

 

Von technischer Seite steht einem tollen Spielgefühl nichts im Wege. Aber wie sieht es mit dem allgemeinen Spielgefühl aus? Die Story, so man davon reden kann, ist stimmig, wenn auch nicht besonders originell. Ein kleines Sternenreich an die Spitze aller Zivilisationen zu führen, ist nun wirklich kein Novum und damit muss sich „Sins of a solar Empire“ mit anderen Titeln des gleichen Themas messen lassen. Dabei sollte man nicht den Fehler machen es mit dem großen rundenbasierendem Klassiker „Master of Orion 2“ zu vergleichen, handelt es sich hierbei doch um ein Echtzeitspiel.

Gerade in diesem Genre tummeln sich seit letzter Zeit einige recht namenhafte Titel und ich muss sagen, dass einige davon eine wesentlich interessantere Story aufweisen können und auch über mehr Bauoptionen und Schiffe verfügen. Was „Sins of a Solar Empire“ trotzdem meiner Meinung nach über die anderen Titel stellt, ist zum einen die überaus komfortable Steuerung und zum anderen die Stärken im Bereich Sound und Grafik. Daher kann man es gut verschmerzen, dass einem bei „Sins of a Solar Empire“ eben einige Einheiten weniger zur Verfügung stehen.

 

Fazit

 

Wer Science Fiction und Echtzeitstrategie mag, der kann bei „Sins of a Solar Empire“ wirklich nur wenig falsch machen. Selten hat mich ein Spiel dieses Genres so sehr im Bereich Technik überzeugt, wie dieses und deshalb gehört es auf jeden Fall in meine Top 5 der Science Fiction Spiele!

 

(anklicken zum vergrößern)
 

Eure Meinung:


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Sins of a SOLAR EMPIRE (PC)

von Midway Games GmbH / kalypso

USK-Einstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gem. 14 JuSchG

Spiel und Handbuch auf Deutsch

ASIN: B0018PH2S4

Erhältlich bei: Amazon

 

Minimale Systemvoraussetzungen:

Betriebssystem: Windows 2000 / XP / Vista

Prozessor: 1,8 GHz CPU

Speicher: 512 MB RAM

Grafikkarte: NVIDIA GeForce 6 Serie, ATI Radeon 8500 oder 3D-Grafikkarten des gleichen Typs

DirectX9.0 kompatible Soundkarte

Eingabegeräte: Tastatur, Maus

Laufwerk: DVD-ROM

 


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Erstellt: 21.08.2008, zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 10:50