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SpongeBob – Die Kreatur aus der krossen Krabbe (Wii)

Rezension von Tanja Thome

 

Rezension:

Seit Dezember 2006 kann der liebenswerte Schwamm aus der gleichnamigen TV-Serie nun auch auf der Wii sein Unwesen treiben – beziehungsweise der Spieler, der ihn steuert.

 

Handlung:

Die Kreatur aus der krossen Krabbe ist ein recht vielseitiges Spiel und im Kern, dem Story-Modus, eine Mischung aus Rennspiel und Jump`n Run.

Das Ganze beginnt mit einem Hot Rod-Rennen, das man als SpongeBob zu bestehen hat. Nach der Einfahrt ins Ziel verliert er seinen Führerschein und in Form eines Jump’n Run steuert man SpongeBob, um diesen wiederzufinden. Hat man dies geschafft, steht wieder ein Hot Rod-Rennen an, und so setzt sich das Spiel weiter fort.

 

Technik & Spielspaß:

Die Bedienung des Spiels ist insgesamt recht komplex. Ein wenig störend ist der Wechsel zwischen den Hot Rod-Rennen (waagerecht gehaltene Remote Control ohne angeschlossenes Nunchuk) und den Jump’n Run-Varianten (Remote Control und zusätzlich Nunchuk), doch ist „Die Kreatur der krossen Krabbe“ zugleich eines der wenigen Spiele, gerade in der Altersgruppe und diesem Genre, das die einzelnen Möglichkeiten von Remote Control und Nunchuk auszureizen weiß. Eigentlich jede einzelne Taste hat eine Funktion oder bekommt diese im Spielverlauf, so dass man sich zugleich einiges zu merken hat. Durch bestimmte Bewegungen kann man eine Kurbel betätigen oder Knöpfe drücken, mit dem Steuerkreuz lenken, in die Luft springen, weit springen, an schwingende Gegenstände springen und zwischen diesen wechseln, Standard- und verschiedene Spezialangriffe ausführen und so weiter. Dabei werden sämtliche Optionen aber immer wieder erklärt, so dass einem nicht der Kopf raucht, weil man sich zu vieles dauerhaft merken müsste.

Die Grafik des Spiels ist in Ordnung und wird durch einige Gimmicks wie die „eigenständigen“ Bewegungen der Figuren bei Untätigkeit noch einmal aufgewertet.

Auch der Ton ist im Grunde okay, auch wenn „falsche“ Synchronstimmen zu Verwirrung führen können und das Repertoire an unterschiedlichen Sätzen sehr begrenzt ist. Hat man beispielsweise während eines Hot Rod-Rennens acht Male „Ich wusste gar nicht, dass durch meinen Vorgarten eine Rennstrecke verläuft“ aus SpongeBobs Mund gehört und stellt dann fest, dass auch das nächste, übernächste, überübernächste … Rennen damit beginnt, fühlt man sich dann doch ziemlich genervt.

Die Ausstattung des Spiels kann sich wiederum sehen lassen. Zwar bildet der Story-Modus den Kernbereich des Spiels, doch auch wenn dieser durch die wiederkehrenden Wechsel von Spielform und Sprachausgabe relativ schnell langweilig wird, bleibt man spätestens dann doch am Ball, wenn man feststellt, dass man nicht allein SpongeBob steuert, sondern im Spielverlauf auch andere Charaktere. Diese werten das Spiel dann wieder durch neue Sprüche, Spezialangriffe und derlei auf, und kurz nachdem einen wieder die Langeweile ergriffen hat, geschieht dann doch auch wieder etwas Neues.

 

Abgesehen vom Story-Modus gibt es jedoch auch noch das Freie Spiel, vier verschiedene Bonusspiele, die Sponge-Band und die Option, im Verlauf des Spiels Bonuslevel freizuschalten. Man kann sich also durchaus eine ganze Weile mit „Die Kreatur aus der krossen Krabbe“ beschäftigen.

 

Fazit:

„SpongeBob – Die Kreatur aus der krossen Krabbe“ ist ein Spiel mit deutlichen Vor- und Nachteilen. Wirft man beides in die Waagschale, ergibt sich jedoch ein rundes Spielpaket mit ansehnlichem Preis-Leistungs-Verhältnis und auf jeden Fall viel Spaß für SpongeBob-, Rennspiel- und Jump`n Run-Fans.

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Eure Meinung:


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Wii-Spiel:

SpongeBob – Die Kreatur aus der krossen Krabbe

ak tronic, Dezember 2006

 

ASIN: B000HEZ9GO

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 09.07.2009, zuletzt aktualisiert: 02.02.2015 05:44