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Stratego Fortress

Rezension von Stefan Glaubitz

 

Vor dir erhebt sich die bedrohliche gegnerische Festung. Jetzt muss die Entscheidung fallen. In diesem Kastell liegt die gegnerische Fahne verborgen. Dein Gegenspieler hat aus seiner Festung ein gefährliches Labyrinth gemacht. Hinter jeder Mauer oder Tür lauert der Feind. Fallgruben und Giftbecher erschweren deinen Weg. Du weißt, dass der Feind keine Gnade kennt. Aber du weißt auch, dass du ins Innere vordringen musst! Denn du hast ein klares Ziel vor Augen: Du willst die Fahne schneller erobern als dein Gegenspieler deine!

 

Spielziel

 

Ziel von „Stratego Fortress“ ist es, die gegnerische Fahne als Erster zu erobern. Nur kämpft man sich dieses Mal nicht wie im Vorgänger über ein Schlachtfeld, sondern durch eine Burg.

 

Ausstattung

 

Der Karton von „Stratego“ hat eine rechteckige Form, allerdings nicht eine Standardgrösse. Das erleichtert zwar die Einlagerung nicht, aber bei einem Karton dieser Größe sollte das noch kein Problem darstellen. Die Komponenten im Einzelnen sind:

 

  • 1 Regelheft
  • 2 Festungen aus Kunststoff
  • 6 verschieden große Fußböden
  • 2 Turmdächer
  • 40 Mauern
  • 6 Leitern
  • 4 rote Spielfiguren
  • 4 blaue Spielfiguren
  • 2 Bodenplattensets
  • 1 Grundrissblock

 

Seien es nun die Bodenplatten oder die Festungen, alle Komponenten sind von sehr guter Qualität. Auch die Illustrationen gefallen mir sehr gut, sodass alles zusammen sehr stark zum Spielen einlädt. Es macht wirklich Spaß, mit solchen Komponenten zu spielen. Auch lässt sich alles wunderbar in den Karton einsortieren, bzw. in die Festungen. Dann klappt man diese zusammen und legt sie bequem in den Karton. Praktischer geht es wirklich nicht!

 

Spielregeln

 

Das Regelwerk von „Stratego Fortress“ ist 27 Seiten stark. Das sollte aber niemanden beunruhigen, da die Regeln in mehreren Sprachen abgedruckt sind. Effektiv muss man nur fünf Seiten lesen, dann kann es auch schon losgehen. Zu komplex sind die Regeln auch nicht, sodass sich das Regelwerk sehr schnell liest, allerdings ist es in einfachem schwarz-weiß gehalten. Das finde ich etwas schade, wirkt es doch so sehr fotokopiert.

 

Spielverlauf

 

Die Vorbereitungen für eine Partie „Stratego Fortress“ dauern nicht allzu lange. Jeder Spieler nimmt sich eine Festung, klappt sie auseinander und steckt die Böden so ein, dass der größte unten und der kleinste oben sind. Dann wird das Turmdach noch auf dem Turm eingerastet und schon kann das Spiel losgehen.

 

Mit dem Aufstellen beginnt auch schon das Spiel. Die Spieler verstecken ihre Fahne auf einem der Felder und bauen dann mit den Mauern, Leitern und den übrigen Bodenplatten ein Labyrinth, das der Gegner durchqueren muss, um die Fahne zu erobern. Trifft eine Figur zum Beispiel auf ein Feld mit einer Fallgrube, stürzt sie sofort ein Stockwerk weiter in die Tiefe, dann ist der Gegenspieler am Zug. Dabei hat jeder Spieler einen Zettel vom Grundrissblock dabei, auf dem er sich seine Position, aber auch die Position von Hindernissen notiert. So wechseln sich die Spieler immer wieder ab, bis einer von ihnen die Fahne des Feindes eingenommen hat.

 

So funktioniert das Spiel mit den Anfängerregeln, die Regeln für fortgeschrittene Spieler unterscheiden sich nur etwas von ihnen. Nun kommen die Spielfiguren hinzu, die wie im originalen Stratego eigene Stärkewerte haben. Dabei schlägt die Figur mit der höheren Stärke eine mit einem niedrigeren Wert, mit Ausnahme der Prinzessin, die den König (er hat den höchsten Wert) schlägt. Auch die Bodenplatte „Giftbecher“ bekommt eine neue Bedeutung. Trifft eine Figur auf diese Platte, nimmt sie einen Schluck aus dem Becher und muss das Spiel verlassen, die Ausnahme bildet der Zauberer, der den Becher neutralisiert. Aber auch hier gilt, der Spieler, der die gegnerische Fahne zuerst erobern kann, gewinnt die Partie.

 

Spielspass

 

„Stratego Fortress“ spielt sich recht flüssig. Das liegt vor allem an dem gut durchdachten Spielkonzept und den tollen Spielkomponenten. Es ist doch immer wieder spannend, sich in das Labyrinth seines Gegners zu wagen, um dort die Fahne zu erobern. Auch die Interaktivität kommt dabei nicht zu kurz. Es hat manchmal schon ein wenig von Poker, wenn es darum geht, im Gesicht seines Gegners zu lesen, ob man auf der richtigen Spur ist.

 

Fazit

 

Freunde vom alten „Stratego“ werden mit „Stratego Fortress“ bestimmt nichts falsch machen. Das Spielprinzip ist ähnlich, es kommt noch ein wenig „Schiffe-versenken-Flair“ hinzu. Schade finde ich es, dass man es nur zu zweit spielen kann, aber vielleicht kommt da ja irgendwann auch eine Version für mehr Spieler, auch wenn ich denke, dass das eher unrealistisch ist. Freunde von größeren Strategiespielen sollten lieber erst einmal „Stratego Fortress“ probespielen.

 

(Anklicken zum Vergrößern)
 

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Brettspiel:

Stratego Fortress

Jumbo, 2007

Spielerzahl: 2

Spieldauer: ca. 45 Minuten

Mindestalter: ab 8 Jahre

ASIN: B000MM1HCQ

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:

Inhalt:

 

  • 1 Regelheft
  • 2 Festungen
  • 6 Fußböden
  • 2 Turmdächer
  • 40 Mauern
  • 6 Leitern
  • 8 Spielfiguren
  • 2 Plattensets
  • 1 Block

 


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Erstellt: 18.11.2007, zuletzt aktualisiert: 02.03.2016 11:40