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The Gift

Filmkritik von Cronn

 

Ein jeder kennt die Situation: Man steht in einem Laden, plötzlich spricht jemand dich an. Ein Mensch steht vor dir und du weißt, dass du ihn irgendwoher kennst. Aber du bist dir nicht mehr sicher woher. Da geht dir ein Licht auf! Es ist ein Bekannter, den du seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hast.

Das ist die Ausgangslage von »The Gift«, einem Psychothriller aus der Feder von Joel Edgerton, der auch Regie führte. Der Streifen ist bei uns auf DVD erschienen und stammt aus dem Haus Universal Pictures.

Wie gelungen ist der Film? Das soll die nachfolgende Rezension klären.

 

Verlagsinfo:

Simon (Jason Bateman) und Robyn (Rebecca Hall) sind ein glücklich verheiratetes junges Paar, dessen Leben ganz nach Plan verläuft – bis sie Simons Ex-Schulfreund treffen und alles aus den Fugen gerät.

Zunächst erkennt Simon Gordo (Joel Edgerton) nicht einmal wieder, aber seine unangemeldeten Besuche und mysteriösen Geschenke werden zunehmend unangenehm.

Nach mehr als 20 Jahren kommt schließlich ein schreckliches Geheimnis ans Licht.

Als Robyn erfährt, was zwischen Simon und Gordo vorgefallen ist, fragt sie sich, wie gut man seine Liebsten wirklich kennt und ob man die Vergangenheit ruhen lassen kann.

 

Der offizielle Werbetext des Publishers gibt den Inhalt korrekt wieder, ohne zuviel zu verraten. Von daher kann sofort zur Kritik übergegangen werden.

 

Kritik:

Eine Situation, so banal wie alltäglich. Und dennoch entwickelt sich daraus ein Thriller, der so fesselt, dass man nicht abschalten kann. »The Gift« schafft das Kunststück, aus scheinbarer Banalität grauenvolle Ereignisse abzuleiten.

 

Ein Großteil des Erfolgs von »The Gift« geht zurück auf die schauspielerischen Leitungen. Man nimmt Rebecca Hall zu jeder Zeit ihre Rolle als erfolgreiche Frau ab, die derzeit in einer neuen Stadt beruflich abgekoppelt ist und zurück in ihr Berufsleben möchte – gleichzeitig aber in ihr der Wunsch nach der Gründung einer Familie vorhanden ist.

 

Auch ihr Filmpartner Jason Bateman wirkt in seiner Rolle als hart arbeitender Businesman überzeugend, wenngleich unterschwellig etwas in seinem Spiel vorhanden ist, was den Zuschauer an dessen Integrität zweifeln lässt. Joel Edgerton als Gordo wirkt gleichzeitig fragil und auch seltsam und passt damit hervorragend in das Gesamtkonzept – kein Wunder, denn er ist Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion, sodass er am besten weiß, wie diese Rolle zu spielen ist.

 

»The Gift« bietet einen harten Twist und ein bitterböses Ende, das insgesamt sehr gut zu dem Thema des Filmes passt.

 

Fazit:

»The Gift« ist ein heftiger Psychothriller, der seinen Effekt nicht aus Brutalität zieht, sondern aus dem gemeinen Spiel mit der Psyche der Protagonisten. Das Ende wird garantiert niemanden kalt lassen. Ein gelungener Vertreter seiner Zunft.

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Eure Meinung:

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DVD:

The Gift

USA, Australien, China, 2015

Regie: Joel Edgerton

Komponist: Danny Bensi, Saunder Jurriaans

KünstlerInnen: Richard Sherman, Eduard Grau, Luke Doolan, Terry Anderson, Jason Blum, Rebecca Yeldham

Format: Dolby, PAL

Sprache: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch

BildseitenfUSAormat: 16:9 - 1.78:1

Umfang: 1 DVD

FSK: 12

Paramount (Universal Pictures), 13. Oktober 2016

Produktionsjahr: 2015

Spieldauer: 105 Minuten

 

ASIN: B01K60KXCI

 

Erhältlich bei: Amazon

DarstellerInnen:

  • Jason Bateman
  • Joel Edgerton
  • Rebecca Hall
  • David Denman
  • Busy Philipps

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Erstellt: 18.10.2016, zuletzt aktualisiert: 25.03.2018 19:01