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Tigerz – Abenteuer im Zirkus (DS)

Rezension von David Grashoff

 

In den letzten Jahren hat sich die Zielgruppe der Videospielindustrie ein ganzes Stück erweitert.

Wurde früher dieses Hobby vor allem von männlichen Kinder und Jugendlichen gefrönt, sieht man heutzutage immer mehr Mädchen, die sich in ihrer Freizeit mit Videospielen beschäftigen.

Zu verdanken ist das sicherlich zum großen Teil auch Nintendo und ihrer Konsole im Handformat, der DS, für die in den letzten Jahren immer Titel auch für das weibliche Geschlecht erschienen sind. Sehr beliebt sind beispielsweise die „Tierpfleger“-Spiele, die zwar nicht ausschließlich für Mädchen sind, da aber sehr viel Anklang finden.

 

„Tigerz – Abenteuer im Zirkus“ ist einer dieser Titel, der mit einem sehr knuddeligem Tigerbaby auf dem Cover die „Tiermutter“-Gefühle der potenziellen Käufer(innen) weckt.

In „Tigerz“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Enzo oder Ana, die von ihrem Großvater, einem Zirkusdirektor, zwei junge Tiger zur Pflege bekommen. Doch dabei bleibt es nicht, den dem Familienunternehmen geht es nicht gut und es liegt an den beiden jungen Leuten ihre Dompteurtalente zu verbessern, um den Zirkus zu retten. Dabei jetten sie um die Welt und sollen von den besten Dompteuren lernen, wie man Tieren aller Art Tricks beibringt.

 

So gibt es bei „Tigerz – Abenteuer im Zirkus“ zwei Aufgabenbereiche den man nachkommen muss: die Pflege der Tiger und das lernen des Dompteur-Handwerks, wobei dabei das Geld verdient wird, das wiederum den gestreiften Raubkatzen zu gute kommt.

Wie bei DS-Titeln üblich, kommt dabei der Einsatz des Stylus’ nicht zu kurz, sowohl beim waschen der Tiger, wie auch bei den Tricks, die man den Tieren beibringt. Hier ist vor allem die Balance gefragt, wenn man beispielweise einem Bär beibringen will auf einem Ball das Gleichgewicht zu halten. Doch auch der Kopf wird das eine oder andere mal gebraucht, wenn es zum Beispiel darum geht aus verschiedenen Fleischstücken das richtige Gewicht für das Futter zu berechnen. Leider wiederholen sich sowohl bei der Pflege, wie bei der Arbeit als Dompteur immer wieder die selben Spielchen, die auf Dauer doch recht eintönig werden.

Auch die Grafik und der Sound sind eher durchschnittlich und die „beeindruckenden Tiershows“, die auf der Verpackung versprochen werden, sind nicht wirklich Grafikfeuerwerke. Einzig die comcihaften Bilder, die zwischendurch immer mal die Geschichte vorantreiben, wissen zu gefallen.

 

„Tigerz – Abenteuer im Zirkus“ ist ein Tierpfleger-Spiel, das über ein „ganz nett“ nicht hinauskommt. Dafür ist die technische Umsetzung zu mittelmäßig und was noch schwerer lastet, die Langzeitmotivation bleibt bei den sich wiederholenden Stylus-Einsätzen einfach auf der Strecke.

 

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Erstellt: 27.04.2009, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47