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Tigerz, Abenteuer im Zirkus (Nintendo DS)

Rezension von Julia Krause

 

Tiere faszinieren Kinder und zu denen gehören nicht nur Streicheltiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen, sondern auch wilde Tiere, denen man im Grunde nicht zu nahe kommen sollte. In dem vorliegenden Spiel bekommen die Spieler die Möglichkeit sich im Spiel um wilde Zirkus-Tiere zu kümmern.

 

Handlung

 

Enzo und Anna sind die Enkel von Zapardo, einem erfahrenen Dompteur. Er bietet den Kindern an, sich in den Ferien ebenfalls als Dompteure zu betätigen. Um zu üben, müssen die Kinder zunächst einen Eisbären aus Sibirien dressieren. Dafür muss einer der beiden Enkel den Eisbären dazu bringen die Balance auf einem großen Ball zu halten. Nachdem diese Hürde geschafft ist, erfahren die Kinder, dass die Agentur ihres Großvaters momentan sehr schlecht läuft. Zu früherer Zeit war er sehr angesehen, doch das ist lange her. Enzo und Anna sollen nun dabei helfen den Ruf der Agentur wieder zu verbessern und ihrem Großvater damit auf die Beine zu helfen. Der ältere Mann möchte in nächster Zeit gerne ein Tierreservat gründen, um gefährdete Arten zu schützen. Seine Enkel sind davon begeistert, doch sie verstehen, dass man dafür Geld braucht. Eine Agentur, die kein Geld einbringt, kann dieses Projekt nicht unterstützen.

 

Die nächsten Aufgaben bestehen daraus, sich um die Tiere zu kümmern, mit denen andere Dompteure Probleme haben. Enzo und Anna wissen zwar, dass sie nicht die Erfahrung ihres Großvaters haben, aber er vertraut ihnen. Die erste Aufgabe war damit nur ein Test, bei dem man noch nachsichtig mit Zapardos Enkeln war, doch die folgenden Aufgaben versprechen schwieriger zu werden. Zapardo betreibt die „Young Mammal Training Agency“, also die Dressur-Agentur für junge Säugetiere. So wird er um Hilfe gebeten, wenn Dompteure Probleme mit ihren Tieren haben.

 

Vor kurzem wurden zudem zwei Tigerbabys vor Zapardos Tür ausgesetzt, um die man sich dringend kümmern muss, bis sie alt genug sind um im Reservat leben zu können. Mit ihnen lässt sich auch eine neue Show auf die Beine stellen, die Geld einbringt, mit dem man dann wieder das Reservat unterstützen kann. Mit dieser Aufgabe werden Enzo und Anna vorläufig betraut. Zudem möchte Zapardo seine Enkel nebenher zu seinen Nachfolgern ausbilden.

 

Technik

 

Nach jeder erfüllter Aufgabe, bekommt man neue Aufgaben freigeschaltet, die man entweder mit Enzo oder mit Anna erfüllen kann. Die beiden Kinder bewegen sich nicht, sie sind einfach nur als Bild auf dem oberen Bildschirm abgebildet. Dadurch, dass man mit dem Touchpen auf einen Pfeil tippt, wird der geschriebene Text fortgeführt, durch den man erfährt, was man zu tun hat oder an Gesprächen teilnimmt. Die Aufgaben selbst sind animiert, so sieht man beispielsweise, wie der Eisbär sich schwerfällig erhebt und auf seinen Ball klettert. Wenn man sich um die Tiger kümmert, sie also füttert, badet und sie pflegt, muss man ebenfalls verschiedene Aufgaben erfüllen. Beispielsweise muss man das richtige Gewicht der Fleischstücke für sie berechnen. Um die Tiere zu waschen, muss man sie mit Hilfe des Touchpens mit Seife einreiben und die Seife danach auf dem Fell zerreiben. Das Ganze nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und man muss sich beeilen, da man nur eine bestimmte Zeitspanne zur Verfügung hat. Um sie zu streicheln hat man Werkzeuge oder die Hand zu Verfügung, was jedoch auch wieder nur durch den Touchpen dargestellt wird. Die Stelle, an der man streicheln darf, bekommt man mit einem roten Punkt angezeigt. An dieser Stelle muss man mit dem Touchpen so lange reiben, bis der Tiger genug hat.

 

Die Graphik ist nicht ganz so gut, wie man am Anfang erwarten würde. Beispielsweise sehen die Tigerbabys nicht aus wie junge Tiger, sondern wie ausgewachsene Tiger. Die Menschen sind einfach nur bewegungslose Bilder.

Das Spiel lässt sich in verschiedenen Sprachvariationen spielen, zur Verfügung stehen hier Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch.

 

Spielspaß

 

Die Tiere, um die man sich kümmern muss, variieren, somit hat man mit Elefanten, Tigern, Eisbären oder Affen zu tun, die alle ganz unterschiedliche Tricks lernen müssen. Diese Aufgaben sind leider etwas langatmig, da sie anspruchsvoll sind und dabei nicht viel Spaß machen. Auch die Tiger zu versorgen artet in Arbeit aus und hat wenig mit Spaß zu tun. Man klickt einfach auf Symbolen hin und her, um das Spiel in Bewegung zu halten. Wenn man eine Aufgabe nicht schafft, muss man sie wiederholen, bis sie einem gelingt, ansonsten werden die nächsten Aufgaben nicht freigeschaltet. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass man die Tiere in Balance auf ihrem Seil, ihrem Ball, ihrem Stuhl oder dergleichen halten muss. Mehr Kunsttücke kann man den Tieren leider nicht beibringen. Auch das Versorgen der Tiger ist immer das Gleiche und wird dadurch bald monoton, weil es keine Abwechslung gibt. Nach einigen Stunden ist das Spiel vorbei, lange hält der Spielspaß hier also nicht unbedingt an.

 

Fazit

 

Im Grunde ist dieses Spiel für jüngere Kinder geeignet, die schon lesen können müssen, da sie sich sicherlich noch mit der seichten Handlung und der Graphik zufrieden geben, allerdings könnten einige der Aufgaben zu anspruchsvoll für sie sein, da man sie innerhalb einer gewissen Zeitspanne erledigen muss und dafür Fingerspitzengefühl erforderlich ist.

Das Spiel wird leider schnell langweilig und ist rasch durchgespielt, damit ist es nur bedingt weiterzuempfehlen.

 

 

Eure Meinung:


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Tigerz, Abenteuer im Zirkus (Nintendo DS)

von Ubisoft

System: Nintendo DS

USK: ohne Altersbeschränkung

ASIN: B0012E4S60

Erhältlich bei: Amazon

 

 

 

 


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Erstellt: 26.03.2008, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47