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Tochter des Mondes von Jeanette Peters

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Klappentext:

Die Nacht, in der Dilar mit ihrer Tochter vor Hexenjägern flieht, stellt sich als Glücksfall heraus. Sie finden Hilfe und ein neues Zuhause bei der alten Aiga. Endlich erfüllt sich Dilars Traum Mayara in einer behüteten Umgebung aufwachsen zu lassen. Doch ihr Traum ist in Gefahr. In der Stadt begegnet man ihnen mit Misstrauen und Aiga hütet eines der Portale, die den Durchgang in die Anderswelt, der Welt der Herren und Herrinnen der Feen, darstellen. Als ein Fremder Dilar zu viel Aufmerksamkeit schenkt, beschließt diese ihre Tochter zurückzulassen und zu fliehen. Mayara bleibt mit der älteren Frau zurück. Dann stirbt Aiga und die inzwischen Fünfzehnjährige findet sich plötzlich vollkommen alleine in einer Welt wieder, in der Missgunst, Aberglaube und Neid vorherrschen.

 

Rezension:

Nachdem ihre Mutter sie verlassen musste, wächst Mayara bei der alten Aiga auf, die das Mädchen auch darin schult, seine Hexenkräfte zu kontrollieren und sinnvoll einzusetzen. Auf dem Grundstück, das beide bewohnen und bewirtschaften, befindet sich einer der wenigen Übergänge in die Welt der Feen, von denen Mayara jedoch noch nie eine traf. Als sie 15 ist, stirbt die alte Frau. Jetzt muss sie sich alleine um alles kümmern. Eine Händlerin im nahegelegenen Dorf betrügt Mayara noch schlimmer, als sie es schon bei Aiga immer machte. Angestiftet vom Sohn des Grafen, schiebt sie dem Mädchen einen Zauber unter, um sie mit diesem zu verkuppeln. Dieser Plan geht jedoch schief, und Mayara lernt einen geheimnisvollen Mann kennen. Doch die Hexenjäger rücken immer näher …

 

Jeanette Peters beschreitet in ihrem Fantasy-Roman einen ungewöhnlichen Weg. Obwohl es sich bei den Protagonisten um Hexen und Feen handelt, spielt Magie eine eher untergeordnete Rolle. Und obwohl eine Liebesbeziehung eine erhebliche Rolle einnimmt, werden beide Beteiligte am Ende kein Paar. Stattdessen konzentriert sich die Handlung dieses Buches auf die Konflikte zwischen Hexen und Hexenjägern sowie auf den in kulturellen Unterschieden zwischen Menschen- und Feenwelt begründeten Missverständnissen. Selbst der eigentliche Showdown gegen einen Hexenjäger und seine Verbündeten spielt handlungsmäßig nur eine kleine Rolle.

 

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Beteiligter. Die Bandbreite reicht dabei von der eigentlichen Protagonistin über verschiedene Angehörige des Feenvolkes bis zu Hexenjägern. Ein Gesamtbild gewinnt der Leser erst im Verlauf der Handlung. Nachdem sich diese zwischenzeitlich in Richtung Romanze zu entwickeln scheint, dreht sie dann in einen eher spannenden Plot ab. Auf ein klassisches Happyend wird verzichtet. Dabei bleibt die Geschichte – vielleicht mit Ausnahme der romantisch veranlagten Kapitel – stets interessant.

 

Fazit:

Eine etwas andere Hexengeschichte, in der ungewöhnliche Feen eine große Rolle spielen.

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Eure Meinung:

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Buch:

Tochter des Mondes

Autorin: Jeanette Peters

Taschenbuch, 286 Seiten

Selbstverlag, 3. Januar 2019

Cover: Jeanette Peters

 

ISBN-10: 1729314988

ISBN-13: 978-1729314982

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07JRD2CKV

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 04.02.2019, zuletzt aktualisiert: 13.03.2019 13:45