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Way of a Hunter

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Bei diesem authentischen Jagderlebnis kannst du in großen Open-World-Umgebungen in den USA und Europa jagen und erkunden. Entdecke lebensechte Tiere in wunderschönen natürlichen Lebensräumen und benutze verschiedene detailreiche und äußerst realistische Waffen.

 

Gameplay:

 

Bei Spielstart erfährt man durch eine kleine Einleitung, um wen es sich bei unserem Hauptcharakter handelt. River Knox übernimmt für unbestimmte Zeit die Aufgaben seines Großvaters, der eine Jagdhütte besitzt. Er befindet sich inzwischen in einem Altersheim und kann daher seinen Aufgaben nicht mehr nachgehen.

 

Die Jagdhütte befindet sich in einer großen, von den Menschen weitgehend unberührten Region in Nordamerika. Neben der Hütte stehen den Spieler·innen ein eigener Schießstand und ein Parkplatz für die Autos zur Verfügung.

 

Durch Tutorials oder vielmehr durch die ersten Quests erfährt man bei Way of the Hunter sofort, wie der Hase läuft. Ohne Gewehr lässt es sich beispielsweise schlecht jagen. Hierfür können wir uns aus dem Tresor im Haus Opas altes Gewehr schnappen, ein Fernglas mitnehmen, das Visier auf die Waffe packen und schon kann es losgehen.

 

Auf dem Weg zum Jagdgebiet finden wir dank dem Jagdsinn erste Spuren. Der Jagdsinn lässt sich auf Knopfdruck aktivieren. Damit werden Fußspuren, Kothäufchen, Blutflecken sowie Weide-, Schlaf- und Trinkplätze farblich hervorgehoben. Wer es realistischer mag und noch mehr Entschleunigung sucht, kann die Funktion teilweise oder komplett deaktivieren.

 

Hat man die richtige Stelle gefunden, sollte man natürlich darauf achten, wie weit das Tier entfernt ist und die Waffe entsprechend einstellen, wenn dies möglich ist, damit der Nullpunkt perfekt ausgereizt wird.

 

Je nach Tierart werden selbstverständlich unterschiedliche Waffen benötigt. Zu Beginn sind es ein normales Gewehr für Maulhirsche, Weißwedelhirsche oder ähnliches und Schrotflinten für Vögel oder Enten.

 

Schießt man beispielsweise mit der falschen Waffe, wird das Tier maximal leicht verwundet oder ist bei einer großen Waffe auf kleine Tiere weitgehend unbenutzbar. Ferner sinkt auch die Wertung und der Preis.

 

Nach einer abgeschlossenen Quest kann man direkt neue Aufträge annehmen.

Jemand hätte gerne Gänseleber. Weil Stopfleber Tierquälerei ist, möchte die Person, dass wir ein paar Wildgänse jagen. Mit solchen Aufträgen oder sonstigen Abschüssen verdienen wir hier unser Geld, womit man neue Waffen, Zielfernrohre oder Lockpfeifen kaufen kann.

 

Zusätzliche Rollenspielelemente gibt es durch Vorteile. Die schalten wir frei, indem man verschiedene Tätigkeiten genügend oft ausführt. Ist man beispielsweise drei Kilometer weit gekrochen, gibt es einen Bonus, dank dem man sich künftig 15 Prozent leiser bewegen kann. Sollten wir zehnmal ein Herz oder eine Arterie mit einem Gewehr mit Kammerverschluss treffen, können wir den Atem 25 Prozent länger anhalten.

 

Fazit:

»Way of the Hunter« ist ein klasse Spiel durch und durch. Neben zahlreichen lizenzierten Jagdgewehren und Flinten gibt es auch Gadgets wie Ferngläser, Zielfernrohren und alles was noch so zur Jagd sich als nützlich erweisen kann. Die Spieler·innen können sich hierbei nach Belieben austoben. »Way of the Hunter« ist eher ein langsames Spiel, wo man auch mal etwas Geduld mitbringen muss. So bekommen wir hier das perfekte Spiel für zwischendurch und einfach mal zum Entspannen.

 

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PC-Spiel:

Way of a Hunter

Entwickler: Nine Rocks Games

Publisher: THQ Nordic

Veröffentlichung: 16. August 2022

USK: 16

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 07.09.2022, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38