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Witchblade Bd.1

Rezension von Thomas Götz

 

Inhalt

Als die Highschool-Schülerin Takeru mit der Kraft der legendären Waffe Witchblade in Berührung kommt, öffnet sich der Vorhang für einen wahrlich grandiosen Kampf.

 

Kritik

Witchblade, kennen wir das nicht aus den Staaten, mit Sara Pezzini? - Werden sich sicher einige fragen, wenn Sie dieses Band zur Hand nehmen.

Und in der Tat ist dem so, doch hierbei handelt es sich um die japanische Version eben jener Witchblade und demzufolge kommen im vorliegenden Manga auch einige dieser Elemente zum tragen. Dennoch können Puristen auch die vorliegende Story getrost im Witchblade-Universum ansiedeln.

 

Die Zeichnungen sind für japanische Verhältnisse gewohnt gut. Manga-typisch wird der Band übrigens auch von hinten nach vorne (und rechts nach links) gelesen. Die Zeichnungen selbst sind dabei in Schwarzweiss gehalten, auch das eher Manga-typisch. Ebenso Manga-typisch blitzt hier sicher mehr Erotik durch, als bei Pezzini, denn in fast jeder Szene, in der man die Hauptakteurin sieht, gibt es den ein oder anderen erotischen Einblick.Dadurch, das der Comic in S/W gehalten ist, verliert das Ganze aber zumindest etwas an "Effektivität".

Unterbrochen werden die kurzen Storyeinlagen von Kampfszenen, die an und für sich nett gemacht sind, und neben grossen Panels auch viel Blut und Gewalt beinhalten, die allerdings als eines der Hauptelemente viel Platz von der eigentlichen Story abziehen (und nach einiger Zeit weiss man sowieso wer gewinnt, bzw. weiss es auch von vorneherein), und im Grunde sind sie sich auch noch recht ähnlich.

 

Die Story an sich ist ein klein wenig anders, als man es gewöhnt ist, denn hier ist die Witchblade eine Waffe, die seinen Träger in einen Dämonen zu verwandeln droht und Takeru, die Hauptperson, benötigt (natürlich) einen starken Mann an ihrer Seite, der ihr gegen die Dämonenhorden hilft. Im Grunde bietet die Story auch nicht viel. Takeru ist in einem Tempel aufgewachsen und als dieser von Dämonen überfallen wird, kommt sie an die Witchblade, und es komtm zur Jagd auf sie, wobei sie die Jäger natürlich ausschaltet. Der eigentliche Konflikt, den sie dabei austrägt, die Angst, zur Dämonin zu werden, gerät dabei leider etwas in den Hintergrund. Auch die Erinnerungsszenen, die diesen Konflikt unterstützen wollen, erweisen sich als nicht ganz so gelungen, sind sie im späteren Verlauf der Handlung doch eher etwas deplatziert.

 

Zurück bleibt ein kleines Erotik- und Effektfeuerwerk, aus dem man aber durchaus noch das ein oder andere mehr herausholen hätte können.

 

Fazit: Eine zwar lesenswerte Mangaversion der Witchblade, die jedoch nicht unbedingt viel Neues bietet.

Eure Meinung:


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Comic:

Witchblade Bd.1

Text/Zeichnung: Yasuko Kobayashi & Kazasa Sumita

Taschenbuch: 208 Seiten

Verlag: Panini; Auflage: 1 (13. September 2007)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3866074700

ISBN-13: 978-3866074705

Erhältlich bei Amazon


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Erstellt: 22.10.2007, zuletzt aktualisiert: 20.04.2019 08:39