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Wonder Woman 10: Kampf der Giganten

Rezension von Christel Scheja

 

Durch ihre Begegnung mit Ares und der Tatsache, dass sie jetzt auch Aphrodite nicht mehr so wirklich los wird, weiß Diana alias Wonder Woman nun, dass schreckliche Dinge passiert sind, die es noch schwieriger machen, wenn nicht unmöglich jemals wieder ihre Mutter und die anderen Amazonen wieder zu sehen.

 

Nicht nur die Göttin der Liebe und der Gott des Krieges sind auf der Erde gestrandet, auch einige der mythologischen Wesen, die nun eine Zuflucht suchen. Der Satyr, die Minotaurin und der Pegasus sind intelligent und sprechen die menschliche Sprache, aber sie kennen sich nicht mit den Gepflogenheiten der Sterblichen aus.

Diana muss noch verdauen, dass Themiskyra der irdischen Ebene entrückt worden ist, da bekommt sie auch von anderer Seiten Schwierigkeiten, denn die Großindustrielle Veronica Cale macht die Medien gegen sie mobil und sorgt für weiteren Ärger.

Und als wäre das nicht genug tauchen in einem Naturschutzgebiet, in das sie ihre nichtmenschlichen Freunde bringt plötzlich auch Erdriesen auf. Sind die Titanen etwa auch aus ihrem Gefängnis ausgebrochen?

 

Guter Rat ist teuer, denn natürlich kann die Superheldin und Prinzessin der Amazonen nicht so einfach gegen die Riesen bestehen, wie sie möchte. Sie braucht deshalb unbedingt Hilfe und holt sich jemanden ins Boot, der zwar nicht mit ihr befreundet ist, aber Spaß am Zuschlagen hat und Chancen für sich sieht.

Es geht also wieder rund, ein Hauptteil der Geschichte ist dem Kampf gegen die Riesen gewidmet, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Titanen haben, aber es glücklicherweise nicht sind, was vieles erleichtert.

Der Rest der Geschichte ist dem Geplänkel zwischen den Figuren gewidmet. Diana und Steve Trevor bekommen ihr Fett weg, weil die Göttin der Liebe ihre eigenen Ansichten über Verführungskünste und Sex hat, auch an anderer Stelle gibt es kleine Augenzwinkernde Momente. Und Giganta, die neue Mitstreiterin scheint lange nicht so nachtragend wie etwa Veronica Cale zu sein.

 

Alles in allem werden interessante neue Handlungsstränge gesponnen, Fragen aufgeworfen, die lange nicht alle beantwortet wurden und so die Spannung in den nächsten Band mitnehmen. Alles in allem gefällt die Mischung aus Charakterentwicklung und Action, denn sie billigt den Figuren auch zu, mehr Seiten von sich zu zeigen als die der Kämpfer. Wie immer sind Zeichnungen ansprechend und passen wie die Farbgebung zur mythischen Atmosphäre der Geschichte.

 

Fazit:

»Wonder Woman 10: Kampf der Giganten« sorgt für einen interessanten Mix aus Mystik und Action, bei der der Humor nicht zu kurz kommt. Spannende Handlungsstränge nur ein vorläufiges Ende, die offenen Fragen machen Lust auf mehr.

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Eure Meinung:

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Comic:

Wonder Woman 10: Kampf der Giganten

Original: Wonder Woman # 63-68

Autor: G. Willow Wilson

Zeichnungen: Cary Nord, Ronan Cliquet, Emanuela Lupaccino und Jesus Merino

Farbe: Romulo Fajardo jr.

Übersetzung: Ralph Kruhm

Panini Verlag, Januar 2020

Vollfarbiges Softcover, 140 Seiten

 

ISBN-10: 3741617768

ISBN-13: 978-3741617768

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 17.02.2020, zuletzt aktualisiert: 26.11.2020 13:37