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World War Hulk: Prolog

Reihe: World War Hulk

Rezension von Christian Endres

 

Über dem mediengeprüften Marvel Universum, der Heimat von Spider-Man, Daredevil, den Fantastischen Vier, Iron Man, Wolverine und den X-Men, schweben immer noch die Rauchfetzen des gerade erst ausgestandenen Bürgerkriegs (Civil War). Und während in den USA bereits das nächste Großereignis seinen ebenfalls grünen Schatten aus dem Weltall voraus wirft, kommen die Marvelianer hierzulande nun erst einmal in den Genuss von World War Hulk, in dem der Hulk der Erde und deren Helden den Krieg erklärt.

 

World War Hulk ist die Geschichte einer Rückkehr - und reichlich viel Wut. Denn der Hulk ist nicht nur grün und stark, sondern auch stocksauer. Vor einigen Monaten nämlich haben ihn seine vermeintlichen Freunde Iron Man, Doktor Strange, Black Bolt und Reed Richards - seit kurzem auch bekannt als die Illuminati, so etwas wie ein Rat der Superhelden-Rädelsführer - ins Weltall gelockt und dort durch reine Hinterlist von der Erde verbannt. Das wiederum taten sie aus Angst vor der zuvor mehrfach eskalierten Zerstörungswut und -Wucht des Hulks. Anders als geplant, ist Bruce Banners grüner Alter Ego jedoch nicht in seiner persönlichen Idylle jenseits unserer Milchstraße gelandet - viel mehr legte das Raumschiff auf dem Planeten Sakaar eine Bruchlandung hin. Dort wurde der Hulk erst zum Gladiator und Freiheitskämpfer, später dann sogar zum gefeierten und geschätzten Herrscher. Es schien, als wäre der Hulk zum ersten Mal glücklich und frei. Doch auch hier holte ihn der Verrat seiner alten „Freunde“ ein, als das Wrack seines Erdenraumschiffs explodiert und seine neue Heimat samt seiner schwangeren Königin ins Verderben reißt. Nun ist der Hulk mit einer kleinen Schar handverlesener Gefährten auf dem Weg in Richtung Erde. Sein Ziel: Rache ...

 

Die oben geschilderten Ereignisse erzählte Greg Pak in seiner außerirdischen Action-Saga Planet Hulk. Vorliegender Prolog zur Rückkehr des Hulks rollt all diese Ereignisse noch einmal auf und bietet eine recht charmante Übersicht von Hulk-Routinier Peter A David. Dazu spendiert Panini den deutschen Fans noch eine lustige 6-Seiten-Episode mit den altbekannten Minimarvels von Chris Ciarusso (nicht verpassen: Im Sommer erscheint in Übersee ein Digest-Sammelband!), die einen gewohnt humorvollen Blick auf den Verrat der Illuminati wirft. Obendrein gibt’s als Abrundung noch ein üppiges Interview mit Greg Pak, das vor Informationen und Hintergründen wirklich nur so strotz - und damit eigentlich sogar zum eigentlichen grünen Herz dieses Prologs wird.

 

Insofern taugt der Appetitmacher zu World War Hulk trotz eines recht stattlichen Heftpreises als schönes, in erster Linie informatives und fast schon „sekundärliterarisches“ Vorspiel zum nächsten (welt-)kriegerischen Großereignis in der Welt der Marvel-Recken.

 

 

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Comic:

World War Hulk: Prolog

Autor: Peter A. David

Zeichnungen: L. Weeks,

S. Phillips

Heft, 52 Seiten

Panini, März 2008

 

weitere Infos:


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Erstellt: 28.04.2008, zuletzt aktualisiert: 20.08.2019 17:15