Yelena und die verlorenen Seelen (Autorin: Maria V. Snyder)
 
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Yelena und die verlorenen Seelen von Maria V. Snyder

Rezension von Christel Scheja

 

„Yelena und die verlorenen Seelen“ ist der letzte Band der „Yelena“-Trilogie, auch wenn sich die Autorin noch einige Hintertürchen offen lässt, um die Geschichte ohne Probleme weiter zu führen.

 

Inzwischen weiß Yelena mehr über sich und ihre Fähigkeiten. Sie ist als kleines Kind aus Sitia entführt worden und hatte in Ixia ebenfalls guten Grund, ihren Peiniger zu ermorden, da dieser nur der Handlanger eines schurkischen Magiers war. Inzwischen ist sie nicht mehr länger die Vorkosterin des Commanders, sondern nach Haue zurückgekehrt und hat im Schoss ihrer Familie gelernt, ihre Kräfte zu verstehen und zu beherrschen.

Sie ist eine Seelenfinderin - ihr Geist vermag es, die Geister Verstorbener oder Gebannter zu befreien und ihnen zu ermöglichen, in den Himmel einzugehen. Ihre Fähigkeit hat sie bereits im Kampf gegen den Seelendieb Ferde unter Beweis gestellt. Allerdings konnte sie diesen nur vertreiben, ehe er sein Ziel erreichte, nicht aber ganz besiegen.

So mehren sich nach Monaten der Ruhe die Anzeichen, dass ihr Feind nach Sitia zurückgekehrt ist und nun versucht, sein Werk fortzusetzen. Ganz offensichtlich hat er diesmal auch noch Leute, die ihn unterstützen und mit seiner Hilfe einen Krieg entfesseln wollen. Als sie mit einigen Freunden, unter denen auch ihr Bruder Leif ist, aufbricht, um Genaueres heraus zu finden, muss sie erkennen, dass die Lage viel ernster ist, als gedacht. Kräfte, die sich auf Blutmagie verstehen und keine Skrupel haben, diese einzusetzen, arbeiten mit Ferde zusammen und haben die Absicht einen Krieg zu entfesseln, der nicht nur Sitia, sondern auch Ixia ins Chaos stürzen könnten.

Nun ist Eile geboten, denn die ersten Zeichen stehen auf Sturm und Fronten verhärten sich durch die Machenschaften und Intrigen der Feinde...

 

Wie seine Vorgänger ist auch „Yelena und die verlorenen Seelen“ ein klassischer Fantasy-Roman, der die Entwicklung seiner Heldin in den Mittelpunkt stellt und romantische Gefühle nur als kleine Dreingabe bietet. Tatsächlich erfährt man mehr über den Umgang mit den magischen Kräften, folgt ihren Abenteuern, als dass sich die Beziehung mit Valek in den Vordergrund steht.

Tatsächlich taucht dieser erst gegen Ende des Buches auf, während Yelena in der meisten anderen Zeit mit ihren Begleitern und Verwandten interagiert, ihre Fähigkeiten einsetzt und sich gegen die Feinde zur Wehr setzt. Diese haben es in sich, da sie selbst der jungen Frau zunächst haushoch überlegen sind und erst nach und nach eigene Schwächen zeigen.

Die Geschichte stellt den Abschluss der inneren und äußeren Entwicklungen um Yelena dar. Dabei macht es die Autorin aber nicht all zu kompliziert - die Probleme lösen sich zwar logisch aber nicht all zu kompliziert auf, und das Gute darf wieder einmal aufatmen.

Alles in allem bleiben die Figuren zwar ebenfalls sehr oberflächlich, zeigen aber genügend sympathische Seiten, um dem Leser ans Herz zu wachsen. Zudem darf man tiefer in die Gesellschaft Sitias eintauchen und erfährt einiges über das Selbstbild der magischen Klans.

 

 

„Yelena und und die verlorenen Seelen “ ist ein würdiger Abschluss der Trilogie und bietet ebenfalls noch einmal gute Unterhaltung für alle Fans von figurenzentrierter und magielastiger Fantasy.

 

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2024071319030839ce7fca
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Yelena und die verlorenen Seelen

Autorin: Maria V. Snyder

broschiert, 508 Seiten

Mira, erschienen April 2011

Übersetzung aus dem Englischen von Rainer Nolden

Titelbild von Mills & Boon

ISBN-10: 3899418549

ISBN-13: 978-3899418545

Erhältlich bei: Amazon

Kindle Edition

ASIN: B004Y545BC

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 07.07.2011, zuletzt aktualisiert: 13.02.2024 18:24, 11954