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Yume Yume Yu Yu - Templemaid’s Dream - Band 1

Rezension von Christel Scheja

 

„Yume Yume Yu Yu“ ist das erste eigenständige Werk von Pink Hanamori. Sie verwendet für ihre Geschichte Elemente aus der chinesischen Mythologie und lässt dabei neben Fabelwesen wie dem Ki-Lin auch die „Vier Götter“ der Himmelsrichtungen auftreten: Suzaku, Seiryu, Genbu und Byakko.

Wie bereits Yuu Watases Saga „Fushigu Yuugi“ bewiesen hat, sind diese Wesen bei den Mangaka sehr beliebt und werden immer wieder gerne eingesetzt.

 

Obwohl sie Zwillinge sind, steht Yume immer im Schatten ihrer Schwester Hime, die nicht nur Schülersprecher ist, sondern nun auch noch die Aufmerksamkeit des beliebtesten Jungen der Schule für sich gewonnen hat: Aoi Mizuki.

Da sie weiß, das jeder Wettbewerb sinnlos ist, flüchtet sich Yume lieber in Traumwelten und erlebt dort spannende Abenteuer. Leider schläft sie darüber auch im Schulunterricht ein.

Dabei begegnet sie dem rothaarigen Jungen Rekka, der einer sterbenden Priesterin beisteht. Diese enthüllt dem überraschten Mädchen, dass sie die nächste erwählte Tempeljungfrau sei und sich schon bald ihren Verpflichtungen stellen sollte.

Doch zunächst einmal wird sie unsanft geweckt und muss erst einmal nachsitzen. Doch schon auf dem Nachhauseweg wird sie von ihrem Schicksal eingeholt. Sie rettet einem seltsamen Geschöpf das Leben, das von einer winzigen Elfe - und Rekka - begleitet wird. Diese bitten sie nun darum, auch weiterhin zu helfen, denn nun ist nicht nur ihre magische, sondern auch Yumes Welt in Gefahr.

Das Mädchen nimmt gerne an, sieht sie so doch die Gelegenheit, sich zu bewähren. Schon bald lernt sie immense mystische Kräfte zu entfesseln und die Mächte kennen, die sich der Welten zu bemächtigen drohen...

 

„Yume Yume Yu Yu“ benutzt ein für die japanischen Mädchen Mangas so typisches Thema, das man fast schon als moderne Fortführung der „Magical Girls“ betrachten kann. Zunächst einmal werden frech und fröhlich bekannte Fantasyelemente und das gerade für jüngere Leser so vertraute Schulmilieu miteinander vermischt.

Ein junges Mädchen, das bisher immer im Schatten der anderen gestanden hat und auch beim Schulschwarm immer das Nachsehen hatte wird nun zur Auserwählten. Auch wenn sie es zunächst nicht fassen kann, so gebietet sie doch bald über immense magische Kräfte, mit der sie durchaus mehr als die Lösung ihrer Aufgabe bewerkstelligen könnte, es aber nicht unbedingt tut, weil zu viel auf dem Spiel steht.

Und nicht zuletzt tritt noch jemand in ihr Leben, der ihrem eigentlichen Traummann den Rang ablaufen könnte. Doch bis sie bereit ist das zu erkennen wird sie noch viele Irrungen und Wirrungen ihrer Gefühle durchmachen müssen.

 

Erzählt wird die Geschichte in einen irrwitzigen Tempo und mit vielen Sprüngen in der Handlung, die es schwer machen, dem roten Faden zu folgen. Das Beziehungshickhack zwischen den Figuren aus dieser und der anderen Welt und vor allem viele witzige kleine Episoden, durch die die etwas tollpatschige Heldin stolpert, nehmen einen Großteil der Seiten ein.

Das dürfte vor allem jugendlichen Lesern gefallen, erwachserene und erfahrenere sollten vielleicht besser zu Titeln wie Fushigi Yuugi greifen, in der eine reifere Geschichte erzählt und vor allem auch der Hintergrund und die Charaktere viel besser ausgearbeitet werden.

„Yume Yume Yu Yu“ bleibt da trotz der sympathischen Helden und netten Ideen doch sehr an der Oberfläche.

Eure Meinung:


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Yume Yume Yu Yu

Autor: Pink Hanamori

Zeichner: Pink Hanamori

Aus dem Japanischen von Alexandra Klepper

Heyne, München, Mai 2007

Mangataschenbuch mit Klappbroschur, 208 Seiten

ISBN 978-3-453-59592-7

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 01.06.2007, zuletzt aktualisiert: 30.10.2019 14:43