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Alina Fox: Tödlicher Kristall, Teil 2 von 3

Reihe: Alina Fox

Rezension von Martina Klein

 

Vorne im Heft ist eine kurze Übersicht (quasi eine Zeitleiste) über die chronologische Reihenfolge der Alina-Geschichten, die in anderer Reihenfolge erschienen sind als die, in der ihre Handlung spielt. Ein sehr guter Service, der beim Entwirren der ganzen, komplexen Alina-Welt hilft.

 

Aber nun erst mal zu diesem Heft: Wir erinnern uns: „Alina Fox brach in das Guggelhupf Museum in New York ein, um einen kostbaren und geheimnisvollen Kristallschädel vor einer Gruppe unberechenbarer Mystiker in Sicherheit zu bringen. Inzwischen war ihr Partner Agamemnon Brown in Guatemala auf der Suche nach dem letzten der dreizehn Schädel, die den Schlüssel zur Weltformel in sich tragen. Doch im Auftrag eines dunklen Hintermannes stellte ihm die schurkische und bösartige Felicia Payne eine Falle – indem sie ihm die berüchtigten Iguana-Brüder auf den Hals hetzte, die ihn überwältigten und den letzten Schädel an sich nahmen. Zur selben Zeit drang Pierre LeLoupe – Meisterdieb, Auftragskiller und Alinas Erzfeind – in Alinas Apartment ein. Ihre Freunde Hendricks und Brisco Taylor wurden von seinen Kugeln getroffen und nun hat er es auf Alina selbst abgesehen...) ...So der ungefähre Wortlaut des „Was bisher geschah“ am Anfang dieses Hefts.

 

Das „Was bisher geschah…“ ist optisch sehr ansprechen gestaltet, besonders von den Farben her. Man erfährt dort auch die Namen der Figuren, die man „vom Sehen“ schon aus dem ersten Teil der Geschichte kennt. Z.B. eben auch den von Alinas Erzfeind Pierre LeLoupe, der zum Ende des ersten Teils in ihrem Apartment war und auf ihre Freunde Jeremiah Hendricks und Brisco Taylor geschossen hatte.

 

Das vorherige Hefte endete also damit, dass auf Alinas Freunde Hendricks und Brisco geschossen wurde. Wir sehen jetzt: Hendricks ist dabei erschossen worden, Brisco hat überlebt.

 

Dieser Band beginnt dann schließlich im Krankenhaus: Alina wurde ebenfalls angeschossen und am Bein getroffen. Sie verlor das Bewusstsein und erwacht nun im Krankenhaus. Brisco hat es schlimmer erwischt als sie, er liegt noch immer im Koma.

 

Alina hingegen macht sich sofort auf den Weg, um ihrem Erzfeind Pierre nachzuspionieren und herauszufinden, was er vorhat. Eine Rückblende zeigt uns, dass Hendricks nicht der erste Tote aus Alinas Umfeld ist, der auf das Konto von Pierre LeLoupe und seinem Boss Claas van Tejm geht: Alinas Vater – einst Kurator in dem besagten Guggelhupf Museum, in dem sich der Kristallschädel, um den sich hier alles dreht, befand – wurde von Claas van Tjem erschossen – und zwar vor Alinas Augen, als sie noch ein kleines Mädchen war. Zu ihrem Entsetzen muss sie nun beobachten, dass er wohl auch jetzt hinter allem steckt. Sie heftet sich an seine Fersen und folgt ihm sogar bis nach Mexiko – an den Ursprung sozusagen: dahin, woher die dreizehn Kristallschädel stammen und wohin es van Tejm jetzt wieder zieht:

 

Er und seine Leute haben nun nämlich alle dreizehn Schädel zusammen und er will sie mit einer geheimnisvollen Zeremonie „akitvieren“, um endlich an die von ihm so heiß ersehnte „Weltformel“ zu kommen. In der Inka-Pyramide, in der das Ganze stattfinden soll, treffen wir auch Alinas Kumpel Agamemnon Brown wieder, jenen „Teilzeit-Archäologen“, der im vorigen Heft den letzten Schädel fand und gleich darauf von van Tejms Leuten überwältigt wurde. Jetzt befindet er sich gefesselt am Rande des Geschehens.

 

Dieser Band endet schließlich, als van Tejm das Ritual beginnen will... Ob es ihm gelingt, die Weltformel zu erlangen...? Das erfahren wir erst im nächsten Heft!

 

Ach ja: Parallel dazu erwacht Alinas schwer verletzter Freund Brisco Taylor – zum Glück! – auch wieder aus dem Koma, weiß aber erst mal nicht, was bei dem Überfall auf ihn und seine Freunde Verhängnisvolles passiert ist.

 

Und wir lernen Alinas Mutter erkennen und erfahren, dass Alina sozusagen ein Doppelleben führt: Nur wenige wissen, dass sie eigentlich eine gefragte „Meisterdieben“ ist. Ihre Mutter und mit ihr sozusagen „der Rest der Welt“ denken, sie sei Musikerin – Violinistin, um genauer zu sein... Alina leidet sehr darunter, ihrer Mutter nicht die Wahrheit sagen zu können und ihre „Tarnidentität“ aufrechtzuerhalten.

 

Die Geschichte ist spannend und wird gut erzählt. Man fiebert richtig mit Alina mit und kann es gar nicht erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht!

 

Am Ende des Hefts gibt es dann wieder die Rubrik „Der Fuchs-Bau“ mit einem Leserbrief, einer Gallery mit Alina-Bildern und dem Hinweis auf den lebensgroßen Alina-Fox-Pappaufsteller, der - ursprünglich mal für Messeauftritte hergestellt – inzwischen zum begehrten Sammlerobjekt und ganzen Stolz des Künstlers Daniel Gramsch aufgestiegen ist. Sie ist aber auch echt hübsch...!!! Könnt Ihr Euch ja auf einer der nächsten Comic-Messen mal selber ansehen, wenn Ihr zufällig in der Nähe seid.

 

Grafik:

 

Neben dem oben bereits erwähnten auch optisch sehr guten „Was bisher geschah...“ ist natürlich auch der Rest des Hefts grafisch sehr schön.

 

Das Titelbild mit dem außergewöhnlichen Hintergrund ist von allen der Reihe am coolsten, gefällt mir zumindest am besten.

 

Der Preis von 3,- € ist wirklich günstig, besonders wenn man die Schwierigkeiten bedenkt, die bei der Herstellung von Heften in so kleinen Auflagen entstehen - und das alles in Eigenregie.

 

Fazit:

 

Unbedingt kaufen! Das Heft „funktioniert“ natürlich nur, wenn man alle drei Teile dieser Miniserie hat und liest – also am besten gleich alle Hefte ordern!

 

Eure Meinung:


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Comic:

Alina Fox: Tödlicher Kristall, Teil 2 von 3

Reihe: Alina Fox

Autor & Zeichner: Daniel Gramsch

Verlag: Comicwerk, Vertrieb über Comic & Spiele Berlin

Format: Heftformat

Sprache: Deutsch

Seitenzahl: 32 Seiten, Farbe

ISBN-Code: keine ISBN

erhältlich bei: Comic & Spiele Berlin

weitere Infos:


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Erstellt: 11.10.2006, zuletzt aktualisiert: 16.10.2017 21:18