Auf der Jagd nach dem Stein der Macht (Autor: Sarah Prineas; Der magische Dieb Bd.1)
 
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Auf der Jagd nach dem Stein der Macht von Sarah Prineas

Reihe: Der magische Dieb Bd.1

Rezension von Bine Endruteit

 

Conn hat es nicht leicht, er lebt auf den Straßen von Wellmet und ist froh, wenn er am Abend einen Platz zum schlafen und etwas zu essen hat. Als der alte Mann mit seinem Gehstock an ihm vorbei läuft, zögert er als Dieb deswegen nicht lange und greift heimlich in seine Manteltasche. Doch was er nun in den Händen hält, kommt eher unerwartet, es ist nämlich ein Locus Magicalius. Dabei handelt es sich um ein mächtiges magisches Artefakt, einen solchen Stein nennt jeder Magier sein Eigen. Und Con hat großes Glück, der Bestohlene stellt sich als einer der größten unter ihnen heraus und er erklärt Conn, dass er dankbar sein kann, nicht von dem Stein umgebracht worden zu sein.

 

Durch diesen Zwischenfall ist die Neugier Magister Neverys an dem Jungen erwacht, und er nimmt ihn in seine Dienste. Der Magier ist nach zwanzig Jahren das erste Mal wieder in der Stadt, da er verbannt war. Jetzt scheint er jedoch dringender als jemals zuvor gebraucht zu werden, den die magische Energie in der Stadt sinkt rapide ab und niemand weiß warum. Nur eins ist klar: Ohne Magie würde Wellmet zugrunde gehen. So wird Conn in ein Abenteuer gezogen, von dessen Ausgang das Schicksal vieler Menschen abhängt.

 

„Auf der Jagd nach dem Stein der Macht“ ist der erste Teil der Roman-Serie „Der magische Dieb“ von Sarah Prineas. Erzählt wird die Geschichte direkt aus Conns Sicht, wodurch man das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Das ist außerdem ein geschickter Schachzug, weil der Junge sehr ruhig ist und selbst nicht viel sagt. Man hat ein wenig das Gefühl in einem Tagebuch zu lesen. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass sich tatsächlich persönliche Notizen vom Magier Nevery in dem Buch finden. Sie sind besonders schön, in einem altertümlich wirkenden Look, gestaltet.

 

Die Handlung selbst entwickelt sich eher langsam, die Autorin Sarah Prineas nimmt sich sehr viel Zeit für ihre Figuren und lässt den Leser daran teilhaben, wie sie sich entwickeln. Dabei wird es aber nie langweilig, weil man sehr schnell mit Conn fühlt und gerne in seine Gefühlswelt eintaucht. Besonders spannend ist das Ende, das eine wirklich überraschende Wendung nimmt und viel Raum für weitere Erzählungen um den „magischen Dieb“ lässt.

 

„Der magische Dieb“ wird besonders junge Leser ansprechen, die sich in eine Welt voller Magie entführen lassen wollen. Conn ist eine typische Figur für diese Art von Literatur. Anhand seiner Figur wird dem Leser vor Augen geführt, dass auch ein Junge von der Straße zu großem bestimmt sein kann. So macht es Spaß sich auszumalen, ob man nicht selbst geheime Kräfte besitzt.

 

Ein zusätzliches Highlight ist die Gestaltung. Schon der Schutzumschlag, der golden schimmert, macht einiges her. Dazu kommen zahlreiche Illustrationen und die Notizen von Nevery, die wie ein altertümliches Buch gestaltet sind. Außerdem gibt es sogar einige geheime Botschaften, die man mit Hilfe eines Codes, der sich hinten im Buch befindet, entschlüsseln kann. So macht Jungend-Fantasy Spaß.

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 20240418192322cd4b7215
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MEDIUM:

Auf der Jagd nach dem Stein der Macht

Reihe: Der magische Dieb Bd.1

Autor: Sarah Prineas

cbj (17. August 2009)

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten

ISBN-10: 3570135616

ISBN-13: 978-3570135617

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 29.09.2009, zuletzt aktualisiert: 27.09.2023 14:46, 9270