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Das Geheimnis der Dreibeinigen Monster von John Christopher

Reihe: Tripods Bd.2

Rezension von Markus Mäurer

 

„Das Geheimnis der Dreibeinigen Monster“ ist der Zweite Teil der Tripods-Trilogie. Wer denn ersten Teil „Dreibeinige Monster auf Erdkurs“ noch nicht gelesen hat sollte diese Rezension nicht lesen.

 

Sie haben es geschafft. William, Henry und Bohnenstange haben die weißen Berge erreicht. Dort haben sie sich einer Widerstandsgruppe angeschlossen, die gegen die dreibeinigen Unterdrücker kämpft. Jedes Jahr finden in Deutschland Sportwettkämpfe statt. Deren Sieger haben das Privileg denn Tripods in ihre goldene Stadt zu folgen, um ihnen dort zu dienen. Was für jeden Geweihten das größte Glück darstellt. Die drei Freunde und andere Jungen in ihrem Alter werden in den Bergen für diese Wettkämpfe trainiert, damit sie diese gewinnen und somit in die „Goldene Stadt“ hineinkommen, wo sie Informationen sammeln und mit diesen zurückkehren sollen.

William, Bohnenstange und der Deutsche Fritz sind die besten in ihren Disziplinen und machen sich auf die beschwerliche Reise nach Deutschland. Unterwegs haben sie einige brenzlige Situationen zu meistern, die aber gar nichts im Vergleich zu den Abenteuern sind, die sie in der „Goldenen Stadt“ erleben. Denn die Stadt und ihre Bewohner verbergen ein schreckliches Geheimnis.

 

Bereits 1967 erschienen hat sich „Tripods“ zu einem Klassiker Jugend und SF Literatur entwickelt. Nicht zu letzt auch durch die kultige TV-Verfilmung. Nachdem sie jahrelang vergriffen war, ist die Kulttrilogie nun im Arena Verlag als Hardcoverausgabe erschienen. Die verschiedenfarbigen Umschläge ziert jeweils ein Dreibeiner. Dazu gibt es erfreulicherweise auch ein Lesebändchen. Der Preis von jeweils 12.95 Euro ist für diese hübschen gebundenen Ausgaben durchaus angemessen.

 

War der erste Teil noch ein „Wanderroman“ von der Kindheit zum Erwachsensein, handelt „Das Geheimnis der Dreibeinigen Monster“ von den Schwierigkeiten die Will als „Erwachsener“ in der Widerstandsgruppe meistern muss. Dazu gehört auch ein Demokratie- und Autoritätsverständnis das die Gruppe entwickeln muss, um den Tripods entschlossen und geeint entgegen treten zu könne.

Zusammen mit Fritz schmuggelt sich Will in die „Goldene Stadt“ ein, um dort den Dreibeinern als Sklave zu dienen. Dabei hat er nicht nur mit den erschwerten Umweltbedingungen und den Launen seiner Herren zu kämpfen sondern auch mit sich selbst. Während Fritz alles riskiert um an Informationen zu gelangen versteckt sich Will in der trügerischen Sicherheit eines gutmütigen Herrn. Und so muss er sich selbst überwinden um and die entscheidenden Informationen zu gelangen und mit diesen auch zu entkommen. Hier gelingt es dem Autor hervorragend Wills inneren Kampf zu schildern und sein Zurechtfinden in der fremden Umgebung. Diese wird vom Autor eindrucksvoll und phantasievoll geschildert. Es im wirklich gut gelungen, eine von uns so unterschiedliche Lebens- und Gesellschaftsform zu schildern.

 

War der erste Teil noch eher eine Einleitung, geht es in diesem Band nun Richtig zur Sache. Eindruckvoll schildert Christopher den Widerstandskampf einer scheinbar völlig unterlegenen kleinen Gruppe, deren Chance zu Sieg allein durch den Einsatz von Intelligenz und Cleverness möglich zu sei scheint, unterstützt von der Ignoranz der Tripoden. Ein Buch über Freundschaft, Zusammenhalt und Selbstüberwindung, das von Anfang bis Ende fesselt.

 

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Buch:

Das Geheimnis der dreibeinigen Monster

Reihe: Tripods Bd.2

Autor: John Christopher

Gebundene Ausgabe: 190 Seiten

Verlag: Arena (März 2006)

ISBN: 3401058738

Erhältlich bei Amazon

weitere Infos:


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Erstellt: 01.08.2006, zuletzt aktualisiert: 10.09.2019 19:06