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Death Collector von Justin Richards

Rezension von Bine Endruteit

 

Mr. Wilkens ist tot, doch ein paar Tage nach seinem Begräbnis kommt er nach Hause, trinkt seinen Tee und geht mit dem Hund Gassi. Diese seltsame Begebenheit bringt eine wahre Lawine von Geschehnissen ins Rollen. Der Straßenjunge Eddie sieht am gleichen Abend, wie zwei gefährlich aussehende Männer einen alten Herrn in ein großes Haus schleppen. Er will ihm helfen, doch auf dem Grundstück begegnet er einem riesigen Monster. Da hilft nur noch, die Beine in die Hand zu nehmen, und zu flüchten.

 

Zur gleichen Zeit geschieht im Museum etwas höchst Bedrohliches. George schaut noch kurz bei seinem Kollegen vorbei, der gerade die Tagebücher des Wissenschaftlers Henry Glick bearbeitet, als zwei Männer den Raum stürmen. Sie wollen genau diese Bücher haben, setzten sie aber versehentlich in Brand. George ist untröstlich, weil sein Kollege diesen versuchten Raub mit dem Leben bezahlen muss. Doch er bekommt unerwartete Hilfe von Sir William, der im Museum für die unerklärlichen Dinge zuständig ist, als er sich auf die Suche nach den Hintergründen zu diesem Fall macht.

 

Als erstes sucht er das Anwesen von Sir Lorimore auf, den dessen Namen hat sein Kollege in den letzten Minuten seines Lebens erwähnt. Doch dort stößt er nur auf ein ablehnendes Verhalten und kann sich keinen rechten Reim darauf machen, was Lorimore mit diesem Fall zu tun haben soll. Durch einige Zufälle treffen die Wege von Eddie, Sir William und George zusammen und sie machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Rätsel von Glicks Tagebuch, seltsamen, lebenden Leichen und Menschen fressenden Monstern.

 

Nach dem „Atlantis Code“ ist dies das zweite Buch, das von Justin Richards in Deutschland veröffentlicht wird. „Death Collector“ ist eine Mischung aus Krimi, Thriller und Mystery. Es ist spannend und auf junge Leser zugeschnitten, die das Geheimnisvolle mögen.

 

Eine Gruppe von Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, trifft auf abenteuerlichen Wegen aufeinander und sieht sich dem Problem gegenüber, einem üblen Wissenschaftler das Handwerk legen zu müssen. Freiwillig übernehmen sie diese Aufgabe nicht, sie haben keine Wahl, denn sie werden verfolgt. Die Atmosphäre ist durchgehend düster und passt hervorragend zur Geschichte. Es beginnt schon gruselig, wenn Mr. Wilkens auftaucht, der eigentlich tot sein sollte. Man fragt sich sofort, worum es hier geht. Zombies? Oder war er gar nicht tot? Erst im Laufe der Zeit kommt der Leser, gemeinsam mit den Protagonisten des Buches, des Rätsels Lösung näher.

 

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet, besonders an dem frechen Straßenjungen Eddie werden junge Leser ihren Spaß haben. Er lässt sich nichts sagen, aber doch zu manchem überreden. Dabei ist er immer gewitzt und hat so manchen kecken Spruch auf Lager. George hingegen ist ein eher bodenständiger, junger Mann, der von technischen Spielereien begeistert ist.

 

Die Mischung von verschiedenen Genres in „Death Collector“ ist gut gelungen. Ein spannender Krimi trifft auf mystische Begebenheiten, die teilweise ein wenig an die Frankenstein-Idee erinnern, aber doch etwas ganz eigenes darstellen. Es bleibt bis zur letzten Seite spannend und das actiongeladene Finale lässt den Leser nach der Lektüre atemlos zurück. Justin Richards neuer, spannungsgeladener Roman wird sowohl jungen Lesern als auch Erwachsenen einige interessante Lesestunden bereiten.

 

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Death Collector

Autor: Justin Richards

Loewe Verlag (Januar 2008)

Gebundene Ausgabe: 303 Seiten

ISBN-10: 3785560761

ISBN-13: 978-3785560761

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 11.02.2008, zuletzt aktualisiert: 10.09.2019 19:06