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Die 5. Plage von James Patterson

Reihe: Club der Ermittlerinnen

Rezension von Andreas Hammerschmidt

 

Rezension:

Der „Woman´s Murder Club“ hat ein neues Mitglied: Yuki Castellano hat noch vor kurzem Lieutenant Lindsay Boxer brillant vor Gericht verteidigt. Jetzt ist die Rechtsanwältin selbst auf Lindsays Hilfe angewiesen. Ihre Mutter ist das jüngste Opfer in einer Reihe mysteriöser Todesfälle im San Francisco Hospital. Versucht der eiskalte Dr. Garza, eigene Fehldiagnosen zu kaschieren? Oder hinterlässt ein perfider Serienmörder seine blutige Spur im Krankenhaus? Gier oder Wahnsinn - wer spielt Gott mit dem Leben anderer Leute?

 

Inhalt:

Die Serie um Lindsay Boxer und den Women’s Murder Club geht weiter:

Die Mutter von Yaki Castellano wird von einem Serienmörder umgebracht. Lieutenant Lindsay Boxer verspricht Yaki, die sie vor Gericht verteidigte, natürlich sofort, alles zu unternehmen um dem Täter auf die Schliche zu kommen.

Mittlerweile beginnt schon ein großer Prozess gegen das San Francisco Hospital. Kläger sind Angehörige von zwanzig Opfern, die unter merkwürdigen Umständen in jenem Krankenhaus umgekommen sind. Auf den Augen der Opfer liegen immer zwei Metallplättchen mit eingeprägten Äskulapstab. Im Fadenkreuz steht der Arzt Dr. Garza, doch auch ein wahnsinniger Serienmörder würde für solche Taten in Frage kommen.

Zu allem Überfluss treibt ein weiterer Mörder sein Unwesen. Eine junge Frau wird im Parkhaus erdrosselt aufgefunden. Nach der Meinung von Claire, Rechtsmedizinerin und Freundin von Lindsay, müssen für diesen Mord zwei kaltblütige Täter verantwortlich sein. Etwas später wird eine zweite Leiche entdeckt, wieder in junge Frau in einer Nobelkarosse. Das bedeutet ein weiterer Fall für Lindsay, die mit der Zeit ein bisschen überfordert ist ...

Hängen beide Fälle zusammen und schafft es Lindsay mit Hilfe des Women’s Murder Club, die Täter zu fassen?

 

 

Kritik:

Schon der Prolog am Anfang ist eine Augenweide für jeden Thrillerfan. Spannend wird der Mord an Jessie Falk beschrieben und genauso spannend geht es mit dem Mord an Yaki Castellanos Mutter weiter. Unnötige Nebenhandlungen oder Beschreibungen sucht man vergebens, was keinen Leser stören wird.

Kein Schnickschnack oder unnötige Schachtelsätze, sondern einfache und fürs schnelle Lesen gebaute Sätze sind das Markenzeichen für dieses 384 Seiten lange Buch.

Die Charaktere sind ausreichend beschrieben und lassen genug Platz für eigene Vorstellungen und Interpretationen.

Im weiteren Verlauf des Buches wird die bereits aufgebaute Spannung durch weitere Morde an junge Mädchen ausgebaut. Es wird jetzt klar, dass es sich um einen weiteren Serienmörder neben dem im San Francisco Hospital handelt. Noch kann man diese Geschichte nicht ganz einordnen, was aber nicht als störend empfunden wird. Es gibt der Geschichte eher einen besonderen Reiz.

Die Spannungskurve steigt mit der Zeit durch zahlreiche Morde ins Uferlose und sie wird durch nichts und niemandem während des ganzen Buches gestört. Die 5. Plage ist zwar kein Buch auf dem Niveau von Dan Brown oder Tom Clancy, doch in Sache Spannung kann es jedem anderen Buch das Wasser reichen und lässig mithalten.

Das Buch endet wie man es von James Patterson normal nicht anders kennt: Eine gekonnte Wendung der ganzen Sachlage, die das Buch mit einer super Pointe beendet.

 

Fazit:

Das 5. Buch der Lindsay-Boxer-Serie von James Patterson ist wie auch die anderen Bücher von großer Spannung geprägt, was das Buch zu einer Empfehlung für jeden Thrillerfan macht.

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Die 5. Plage

Reihe: Club der Ermittlerinnen

Autor: James Patterson

Limes, Juni 2007

Gebundene Ausgabe, 384 Seiten

ISBN-10: 3809025275

ISBN-13: 978-3809025276

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 11.07.2007, zuletzt aktualisiert: 12.04.2019 16:18