Die Hohe Republik – Das Gleichgewicht der Macht
 
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Die Hohe Republik – Das Gleichgewicht der Macht

Rezension von Christel Scheja

Bisher spielten die Abenteuer von Die Hohe Republik gut zweihundert Jahre vor der Schlacht von Yavin, jetzt macht man allerdings noch einmal einen größeren Sprung zurück, denn Das Gleichgewicht der Macht spielt noch einmal einhundertundfünfzig Jahre vorher, also insgesamt dreihundertundfünfzig Jahre. Bekannt ist allerdings der Schauplatz dieses Comicbandes.

 

Auch in dieser Zeit der Republik gibt es besondere Orte, die unzählige Gläubige anziehen, so wie der Pilgermond Jedha, auf dem die Wächter der Whills einem anderen Weg zur Macht folgen als die Jedi. Und sie sind nicht die einzigen, die glauben den einzig wahren Pfad zu beschreiten.

Das bekommt auch der Jedi- Ritter Vildar Mac zu spüren als er den Mond betritt, denn dort herrscht kein Frieden, keine meditative Spiritualität, sondern er trifft auf einen brodelnden Kessel kurz vor der Explosion. Als Jedi schlägt ihm hier nicht mehr unbedingt nur Achtung entgegen, sondern auch Spott und offene Feindseligkeit.

 

Wie man sich denken kann, begegnen die Jedi auch hier wieder Leuten, die ihnen die Macht streitig machen wollen, oder besser, die die Macht frei und ungebunden sehen wollen. Der Kult um den »Pfad der Offenen Hand«, angeführt von der geheimnisvollen Mutter, ist jedenfalls der Ansicht und mischt dementsprechend mit ihren Vertretern den Mond auf.

Und das bekommt der Jediritter zusammen mit einer Padawan, die ihn eigentlich nur abholen soll, gleich sehr deutlich zu spüren. Das ganze ist dann natürlich auch noch davon begleitet, dass er mehrfach in Fettnäpfchen tritt und sich dabei keine Freunde macht. Und es passiert sogar noch etwas wesentlich Unangenehmeres.

 

Man merkt schon, dass auch diese Geschichte wider Teil eines viel größeren Events ist, denn an einigen Stellen wird sich schon auf den Roman bezogen, der wohl vor dem Comic erschienen ist. Man darf aber dennoch gespannt sein, welchen Weg der Kult geht, und ob seine Methoden denen der Nihil entsprechen.

 

Im Grunde wird nur wieder ein nur all zu bekannter Plot aufgewärmt, denn es scheint immer so sein zu müssen, das irgend ein Gegner den Jedi ans Leder will. Und da die Vertreter der dunklen Seite einfach nur noch langweilig sind, hat man wohl eine weitere Gruppe ersonnen, die zwar nicht dem Bösen verfallen aber ähnlich vernagelt sind.

 

Die Handlung selbst versucht einen roten Faden aufzubauen, scheitert aber daran, da zu viel auf einmal in den Raum geworfen wird und so nur Chaos herrscht, das man auch nicht wirklich auseinanderdividieren kann.

Fazit

»Star Wars - Die Hohe Republik: Das Gleichgewicht der Macht« bietet einen interessanten Auftakt, der an einem ikonischen Ort spielt, aber man muss abwarten wie sich das ganze entwickelt, da die Handlung doch etwas zu chaotisch abläuft und zu viele Hinweise und Andeutungen auf einmal in den Raum wirft.

Zur Serie

Star Wars

 

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Comic:

Star Wars - Die Hohe Republik: Das Gleichgewicht der Macht

Original: Star Wars: The High Republic #1-5, 2022

Autor: Cavan Scott

Zeichner: Ario Anindito, Andrea Broccardo und Mark Morales

Übersetzung: Matthias Wieland

Taschenbuch, 128 Seiten

Panini Verlag, 08/2023

 

ISBN-10: 3741635642

ISBN-13: 978-3741635649

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0CFR3GLZN

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 22.08.2023, zuletzt aktualisiert: 15.05.2024 19:01, 22154