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Die Meisterdiebin/Angst in deinen Augen von Tess Gerritsen

Rezension von Andreas Hammerschmidt

 

„Die Meisterdiebin“:

Die spannende Story um die Geschwister Tavistock, die mit Tess Gerritsens „Verrat in Paris“ begann, geht weiter: Im Schutz der Dunkelheit bricht die Meisterdiebin Clea Rice in ein Herrenhaus ein. Aber: Am Tatort begegnet sie einem zweiten Dieb! Bevor sie fliehen kann, findet sie sich in seinen Armen wieder. Wer ist dieser Mann, in den sie sich im Dunkel der Nacht verliebt?

 

Inhalt:

Nach „Verrat in Paris“ geht die Geschichte der Tavistock-Geschwister weiter. Jordan Tavistock, der Bruder von Beryl, erklärt sich für eine gute Freundin bereit, heimliche und pikante Briefe zu klauen. Doch am Tatort trifft er unglücklich auf Clea Rice, in die er sich sofort verliebt. Später treffen sie wieder aufeinander, wieder unter komischen Umständen: Clea macht sich an Guy Delancey, dem Besitzer des Hauses, in dem sie eingebrochen sind, ran. Eine verzwickte Situation, der Jordan unbedingt auf den Grund gehen will. Doch wer ist diese Clea überhaupt? Und warum ist sie so interessiert an dem Besitz von Guy Delancey?

 

Kritik:

Eine super ausgedachte und verzwickte Story, die jedem Krimifan gefallen wird. Die Spannung ist im Gegensatz zu dem ersten Buch „Verrat in Paris“ der Tavistock-Serie deutlich besser ausgearbeitet. Sie steigt im Verlauf des Buches immer weiter an, so dass sich der Leser voll in dem eigentlichen Geschehen integrieren kann. Man fiebert dadurch oft mit den Hauptfiguren mit. Die Leidenschaft und „Liebesgeschichte“ kommt dabei auch nicht zu kurz, was sich auf alle Fälle positiv auf die Geschichte auswirkt.

 

Fazit:

Nach „Verrat in Paris“, dem ersten Buch der Tavistock-Serie, ist „Die Meisterdiebin“ eine deutliche Steigerung von Tess Gerritsen. Ein 206 Seiten langer und aufregender Kurzkrimi.

 

 

„Angst in deinen Augen“:

Schon zweimal hat der Cop Sam Navarro der Krankenschwester Nina bei Attentaten das Leben gerettet. Er sieht die Angst in ihren Augen - und verliebt sich in sie. Doch solange er nicht weiß, wo ihr mörderischer Feind lauert, darf er sich nicht zu seinen Gefühlen bekennen. Fingerabdrücke führen ihn schließlich auf die Spur des Täters. Plötzlich ahnt Sam, warum Nina getötet werden soll ...

 

Inhalt:

Nina Cormier, die auf einer Hochzeit von ihrem Bräutigam Robert Bledsoe sitzen gelassen wurde, wird Zeugin eines Bombenattentats zur Zeit der geplanten Hochzeit. Bei den Ermittlungen lernt sie Sam Navarro kennen, einen Detective der Polizei Portland. Doch plötzlich scheint Nina im Zentrum der Attentäter zu stehen. Sie wird verfolgt und fast tödlich mit dem Auto von der Straße gedrängt. Es folgen weiter Morde, Bombenanschläge und irgendwie muss alles zusammen passen. Doch wie?

 

Kritik:

Tess Gerritsen kann nicht nur packende Krimis schreiben, sondern auch Liebesgeschichten exzellent ausarbeiten. Die Neigung zum ausführlichen Darstellen von Leidenschaften und Liebbeziehungen kommt in diesem Buch doch deutlich heraus. Trotzdem übertreibt Gerritsen hiermit nicht und hält die Spannung hoch – klasse gemacht. Das Buch ist nahezu eine Mischung aus Liebesroman und spannendem Krimi. Die verzwickte und später doch so klar erscheinende Situation lässt einem erst ganz am Schluss der Geschichte wieder aufatmen. Das Happy-End darf bei Gerritsen natürlich auch nicht fehlen.

 

Fazit:

Ein schicker Mix aus packendem Krimi und Liebesroman. Jedem Fan von kurzen Thrillern (knapp 200 Seiten) zu empfehlen.

 

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Verrat in Paris

Autor: Tess Gerritsen

Broschiert: 300 Seiten

Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1 (Juni 2005)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3899411749

ISBN-13: 978-3899411744

Erhältlich bei: Amazon

 

weitere Infos:


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Erstellt: 07.03.2007, zuletzt aktualisiert: 10.08.2020 18:25