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Die Verschwürer von Irene Salzmann

Rettungskreuzer Ikarus Band 34

Rezension von Christel Scheja

 

Nicht mehr lange, und der erste Zyklus von „Rettungskreuzer Ikarus“ findet seine Abschluss. Dementsprechend arbeiten die Autoren nun auf das Ende zu und führen die offenen Fäden langsam aber sicher zusammen. Jeder nun folgende Roman bereitet den Showdown vor und es sind kleine Details, die den Helden und Lesern die letzten Antworten geben, die ihnen noch fehlen.

 

Die Verbündeten stehen kurz vor der entscheidenden Auseinandersetzung mit den Outsidern und ihren Vasallen. Doch noch können sie nicht aufbrechen, denn es ist nicht alles fertig, was sie benötigen. So bleiben gerade der Crew der Ikarus ein paar Tage, um sich von den Strapazen ihrer Reise in die Vergangenheit erholen. Vor allem Captain Sentenza und seine Frau Sonja DiMersi bekommen genug Zeit über das nachzudenken, was sie in den Räumen des Mr. Zed erlebt haben.

Trotzdem ruht der Betrieb auf Vortex Outpost nicht. Die Station wird geräumt, da sie als Schaltzentrale der Verteidiger eines der primären Angriffsziele der Feinde sein dürfte. So reisen immer mehr Zivilisten ab. Nur einige harren noch aus, denn es gilt noch ein paar Sachen zu besprechen. Dazu gehört auch der junge Botschafter Septimus Junius Cornelius. Er freut sich, als der Vizianer Pakcheon von seinem Heimatplaneten zurück kehrt, um der Allianz die Entscheidung des Rates seines Volkes mitzuteilen.

Doch das erste Aufeinandertreffen ist ein Schlag ins Gesicht. Pakcheon verhält sich ihm gegenüber abweisend, schroff und kühl, so dass der junge Mann die Welt nicht mehr versteht und sich getroffen zurückzieht. Auch die nachfolgenden Annäherungsversuche werden abgeschmettert. Er erfährt erst, was los ist, als es schon fast zu spät ist...

Indes tut sich auch im Nexoversum einiges. Jason und Shilla haben das halborganische Schiff, auf dem sie reisen, dazu überreden können, sie in die Nähe eines Sprungtores in ihre Galaxis zu bringen. Doch können sie dem intelligenten Raumer überhaupt vertrauen? Nicht nur, dass sich vor dem Tor eine große Zahl von Schiffen der Outsider versammelt, auch an Bord geschehen plötzlich merkwürdige Dinge.

 

„Die Verschwörer“ ist der erste Teil eines Doppelbandes, daher endet der Roman mit einem spannenden Cliffhanger. Und auch sonst leistet die Autorin ganze Arbeit. Sie führt Fäden zusammen, bereitet den Abschluss vor, indem noch einige wichtige Informationen gesammelt werden und verpackt dies nicht zuletzt in eine unterhaltsame Handlung, die deutlich macht, dass auch die Ruhe vor dem Sturm nicht immer ereignislos sein muss. Wie so oft sind auch Verräter in den eigenen Reihen am Werk.

Interessanterweise steht diesmal nicht die Crew der Ikarus im Mittelpunkt, lediglich Sentenza und DiMersi tauchen auf. Größeren Raum nimmt das Hin und Her zwischen Pakcheon und Cornelius ein – auch die lange vernachlässigten und im Nexoversum Gestrandeten bekommen ihren Raum, da sie offensichtlich noch eine wichtige Rolle in den kommenden Ereignissen spielen werden.

 

„Die Verschwörer“ bietet unterhaltsame und abwechslungsreiche Unterhaltung mit viel Abenteuer, Hintergrundinformationen aber auch einigen humorvollen Auflockerungen. Gerade weil sich die Autorin Zeit nimmt, den Ereignissen ihren gebührenden Raum zu geben, kann man sich sicher sein, dass die Fortsetzung nicht minder spannend und den Doppelband abrunden wird.

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Titel: Die Verschwörer

Serie: Rettungskreuzer Ikarus Bd.34

Autorin: Irene Salzmann

Atlantis Verlag, erschienen Juni 2008

A5 Paperback, ca. 130 Seiten

Titelbild: Ernst Wurdack

ISBN 978-3-936742-48-0

Erhältlich bei: Amazon

 

Weitere Infos:


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Erstellt: 26.06.2008, zuletzt aktualisiert: 07.06.2019 15:11