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Drag me to Hell

Christine Brown liebt ihren Bankjob und ihren Freund. Doch eine einzige Entscheidung macht ihr bisher so glückliches Leben zunichte: Um ihren knallharten Chef zu beeindrucken, verweigert Christine einer scheinbar hilflosen alten Frau die Verlängerung ihres Hypothekenkredits. Doch die mysteriöse Alte weiß sich zu rächen! Sie belegt Christine mit einem grausamen Fluch, der ihr Leben zur Hölle auf Erden werden lässt. Gehetzt von Dämonen und düsteren Horror-Visionen, beginnt Christines Wettlauf gegen die Zeit. Nur noch drei Tage, den Fluch zu brechen oder auf ewig in der Hölle zu leiden. Nur ein Seher weiß den Weg, ihre Seele vor ewiger Verdammnis zu retten. Aber wie weit wird sie gehen um den dunklen Bann zu brechen?

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Eure Wertung:

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Eure Meinung:

Armin, 16.02.2017, 22:26:
Sam Raimi kehrt zu seinen Wurzeln zurück: In den letzten Jahren feierte der Regisseur mit den drei Spider-Man-Filmen riesige Erfolge und wird dies wohl auch in Zukunft noch tun – weitere Fortsetzungen sind geplant. Einen Namen machte sich Raimi in einem ganz anderen Genre: mit dem Horrorfilm «Tanz der Teufel« (1981), der durch seine Mischung aus drastischer Gewalt, eigentlich völlig unpassender Komik und handwerklicher Klasse schnell Kultstatus erreichte und auch zwei Fortsetzungen – »Tanz der Teufel II« und »Armee der Finsternis« – ermöglichte. Inhaltlich gibt es zwar keine Verbindung, thematisch kehrt der Regisseur mit »Drag me to Hell« aber zu genau dieser Art von ebenso schrägem wie unterhaltsamem Horror zurück.

Christine (Alison Lohmann) wünscht sich nichts sehnlicher als die Beförderung zur stellvertretenden Filialleiterin in der Bank, in der sie arbeitet. Ihr Chef Mr. Jacks (David Paymer) hat ihr unmissverständlich klargemacht, dass sie dafür auch harte Entscheidungen treffen muss – sonst bekommt Konkurrent Stu Rubin (Reggie Lee) den Job. Also bleibt Christine hart, als Mrs. Ganush (Lorna Raver) um Zahlungsaufschub für ihren Kredit bittet. Ergebnis: Die alte Frau belegt Christine mit einem tödlichen Zigeunerfluch. Zusammen mit ihrem Freund Ray (Justin Long) sucht Christine den Wahrsager Rham Jas (Dileep Rao) auf. Der kann ihr nur wenig Hoffnung machen. Trotzdem versucht Christine alles, dem Fluch zu entgehen.

Die Zutaten sind da: die immer wieder schaurige Atmosphäre, jede Menge überraschender Schocker-Elemente, bis ins Absurde übertriebene Ekel-Szenen, wirklich witzige Momente (wenngleich Zartbesaitete es vermutlich nicht so lange im Kino aushalten werden, um diese mitzubekommen) und die wilden Kamerafahrten, die in den frühen achtziger Jahren zum Markenzeichen des Regisseurs wurden. Da lässt es sich durchaus verschmerzen, dass die Darsteller recht gesichtslos agieren – mit Ausnahme von Lorna Raver, die aus ihrer Rolle der boshaften alten Vettel alles herausholt, was diese hergibt. Das ist sehr unterhaltsam, wenngleich weder neu noch originell, sodass »Drag me to Hell« sicher nicht den Kultstatus von »Tanz der Teufel« erreichen wird. Überzeugen kann der Film dennoch. Zumal der Schluss noch einen echten Knalleffekt bereithält.

7 Punkte
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Drag me to Hell

Jahr: 2009

Regie: Sam Raimi

Horror

 

Erhältlich bei: Amazon

DarstellerInnen:

  • Alison Lohman
  • Justin Long
  • Lorna Raver
  • Dileep Rao
  • David Paymer
  • Reggie Lee

Filmkritik im Fantasyguide:

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Erstellt: 16.02.2017, zuletzt aktualisiert: 22.07.2017 16:22