Ein Dämon lässt die Kühe fliegen (Autor: Robert Asprin; Die Dämonenreihe)
 
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Ein Dämon lässt die Kühe fliegen von Robert Asprin

Reihe: Die Dämonenreihe

Rezension von Christoph Weidler

 

Skeeve langweilt sich in seiner Position als königlicher Hofmagiker des Königreich Possiltum und sehnt sich nach den Dimensionsreisen und Abenteuer die er früher mit seinem Mentor Aahz erlebte. Da erinnert er sich an eine Schatzkarte, welche er auf einer früheren Reise erworben hatte und im Handumdrehen sind er, Aahz und ihre Freundin Tanda, eine ehemalige Mörderin, quer durch allen Dimensionen auf der Suche nach der "Goldenen Kuh". Doch die Schatzsuche stellt sich als nicht so einfach heraus wie anfänglich gedacht und sie müssen die Hilfe eines Wandlers in Anspruch nehmen. In dem Wandler findet Ahz, eigentlich selber ein gefürchteter Verhandlungspartner, seinen Meister und jede Hilfe durch den Wandler kostet die Drei 5 Prozent des Schatzes. Ob oder was ihnen von dem Schatz übrig bleibt, ob es die "Goldene Kuh" überhaupt gibt oder sie sich einer Legende hinterherjagen...das findet selber heraus.

 

Nach sieben Jahren Pause, welche der Autor in der Einleitung mit seinem Ringen auf Leben und Tod mit dem Finanzamt aufgrund seiner Steuerschulden erklärt, ist Robert Asprin wieder da. Sieben Jahre, eine lange Zeit und so versucht Robert Asprin, wie er auch selber erklärt, mit dem vorliegenden Band wieder ein Gefühl für seine Protagonisten und Geschichte der "Dämonen-Reihe" zu entwickeln und aus diesem Grund hat er "Ein Dämon lässt die Kühe fliegen" geschichtlich zwischen den Bänden 3 - "Ein Dämon auf Abwegen" und 4 - "Ein Dämon kommt selten allein" eingegliedert.

Das Robert Asprin noch nicht ganz sein Gefühl wieder gefunden hat ist leider ein wenig zu merken, so wirken die Protagonisten teilweise ein wenig blaß und wer die Werke von Robert Asprin kennt wird ein wenig seinen alten Wortwitz, Situationskomik und Biss vermissen. Doch er ist auf alle Fälle auf dem allerbesten Wege seinen alten Stil wiederzufinden.

 

In meinen Augen ist Robert Asprin damals mit den ersten Büchern aus der "Dämonen-Reihe" (1979) oder seiner Reihe "Chaos-Kompanie" (1991) ein Wegbereiter in dem Bereich humoristischer Fantasy und durch sein damals völlig neuen Anthologiekonzept mit der "Freistatt-Reihe" (1986) ein Ideengeber in der Szene gewesen und hat mit seinen Werken viele Fans gefunden. Es war schön nun, nach so langer Zeit der Stille um ihn, endlich wieder etwas von ihm zu lesen. Die Szene der humoristischen Fantasy ist aber nicht stehengeblieben und Autoren wie Terry Pratchett, John Moore, Simon R. Grenn und viele andere haben mit ihren Werken neue Maßstäbe gesetzt an denen Robert Asrpin sich mittlerweile messen lassen muß. Bleibt zu hoffen, dass er diesen Anschluß schafft und sein kommendes Buch "Den Letzten beißen die Dämonen" wird es sicherlich zeigen.

 

Für Neueinsteiger in die "Dämonen-Reihe" ist das vorliegende Werk "Ein Dämon lässt die Kühe fliegen" sehr geeignet und wird auch da seine Fans finden, und für diejenigen die Asprin schon immer mochten ist es ein erfreulisches "Muß"!.

 

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2024061515093120102bc2
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Titel: Ein Dämon lässt die Kühe fliegen

Reihe: Die Dämonenreihe

Autor: Robert Asprin

Verlag: Bastei Lübbe

broschiert, 269 Seite

ISBN: 3-404-20490-5

Erhältlich bei: Amazon

Partnerrezension von:

RoterDorn.de


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Erstellt: 28.08.2005, zuletzt aktualisiert: 15.04.2024 08:05, 1123