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Eine Hand voll Feenstaub von Gwyneth Rees

Rezension von Christoph Weidler

 

Nach der Trennung ihrer Eltern zieht Rosie mit ihrer Mutter an einem schottischen See. Sie ist sehr unglücklich, nicht nur über die Trennung ihrer Eltern, sondern auch das ihr Vater und die alte vertraute Umgebung nun so weit entfernt ist. Doch die trübe Laune hält nicht lange an. Denn als sie eines Tages sieht wie der alte Kater seine frisch gefangene Beute im Maul durch die Gegend trägt, entschließt sie sich kurzerhand diese vor den Klauen und Zähnen des gefräßigen Katers zu retten. Zum Glück, denn des Katers Beute entpuppt sich nicht, wie erst von Rosie gedacht, als Vogel, sondern es ist die kleine Fee Schneeglöckchen. Rosie nimmt die verletzte Fee mit zu sich nach Hause und pflegt sie gesund. Schnell werden aus den Beiden enge Freunde, und Rosies Sorgen sind wie weggeblasen. Doch eines Tages, auf einem Feenfest zu dem die Feen Rosie eingeladen haben, fällt Schneeflöckchen in Ohnmacht und Rosie wird auf Befehl der Feenkönigin nach Hause gebracht. Am nächsten Tag wartet Rosie vergebens auf den Besuch ihrer kleinen Freundin Schneeflöckchen und sie beginnt sich große Sorgen zu machen. Wie sie von dem Winzling, so heißen die männlichen Feen, Cammie erfährt ist Schneeflöckchen sehr krank und Rosie wird einige Tage später zu Feenkönigin gebeten. Dort erfährt sie, dass Schneeflöckchen von der für Feen tödlichen Schwindekrankheit befallen ist und nur Rosie die Möglichkeit hat ihre kleine Freundin zu heilen. Die Krankheit ist eng mit dem großen Geheimnis der Feen über ihren Ursprung verbunden, und nur einem Menschen ist es möglich an den Ursprungspunkt der Feen zu gelangen. Für Rosie steht sofort fest, sie wird alles tun um ihrer Freundin zu helfen, egal wie schwierig es sich auch gestalten wird. Doch die Rettung von Schneeflöckchen ist nicht ihr einziges Problem, denn Rosies Mutter hat verstärkt ein Auge auf ihre Tochter da sie sich große Sorgen um den geistigen Gesundheitszustand ihrer Tochter macht. Welche Erklärung mag es sonst geben, das Rosie ständig so über Feen redet als ob es sie wirklich geben würde, bzw. sogar allen Anschein nach Selbstgespräche führt - denn nur wer zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Stimmung und am richtigen Ort ist, hat auch die Gabe Feen zu sehen.

 

Mit "Eine Hand voll Feenstaub" zeigt die Autorin Gwyneth Rees, dass es immer öfters lohnenswerte Schätze bei den phantastischen Kinderbücher gibt. Liebevoll führt sie ihre kleinen Leser an die Geschichte heran, und doch ist man dabei schnell mitten im Abenteuer um Rosie und ihre Feenfreundin Schneeflöckchen. Sehr schön finde ich neben der sehr guten Handlung, wie sie fast malerisch dem Ganzen anhand ihrer Beschreibungen eine traumhafte und passende Kulisse gibt und den Leser auch tiefer in die Feenwelt und deren Geheimnisse einführt. Vom Stil her bleibt die Autorin sich mit einer gradlinigen und für das Lesealter im Sprachgebrauch passenden und leicht verständlichen Geschichte treu, die dabei aber keinen Moment Langeweile aufkommen lässt. Lesespaß pur für alle Feenfreunde ab 8 Jahre.

 

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Buch:

Eine Hand voll Feenstaub

Autor: Gwyneth Rees

Gebundene Ausgabe - 144 Seiten - Ars Edition

Erscheinungsdatum: Januar 2005

ISBN: 3760740081

Erhältlich bei Amazon

weitere Infos:


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Erstellt: 16.06.2006, zuletzt aktualisiert: 13.08.2019 20:21