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Enttarnt von Andy McNab und Robert Rigby

Rezension von Martin Hammerschmidt

 

Haben die Vorfahren Einfluss auf Einstellungen bei einem der größten Geheimdienste, wie zum Beispiel dem MI6?

Danny Watts muss erschreckenderweise feststellen, dass er, trotz aller ausgezeichneten Bewertungen im Auswahlverfahren, nur deshalb nicht aufgenommen wird, weil sein Großvater zu den Feinden des Geheimdienstes übergelaufen war.

Es wird behauptet, dass er sich auf die Seite der Drogenschmuggler geschlagen und gegen die Engländer operiert haben soll.

Danny bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach seinem Großvater zu machen und ihn zu finden, um eventuell doch noch beim RCB eine Stelle zu finden.

Nach einigen Recherchen stößt er schließlich auf seinen Großvater, der nach seiner Festnahme in Kolumbien aus dem dortigen Gefängnis ausgebrochen war und nach England zurückgekommen ist.

Danny hat seinen Großvater Fergus noch nie zu Gesicht bekommen, dennoch ist er das Hindernis zu einer sorgenfreien Zukunft als Agent.

Als ihm nichts anderes übrig bleibt, als seinen Großvater schließlich auf eigene Faust zu suchen, muss er nach kurzer Zeit feststellen, dass es nur einen Weg gibt, ihn zu finden. Anhand eines Fotos und einer Handynummer lokalisiert er den Aufenthaltsort seines Großvaters und stattet ihm dort einen Besuch ab, um ihn zur Polizei zu bringen und eine Ausbildung anfangen zu können.

Doch alles kommt ganz anders. Er bekommt von Fergus allerlei wirres Zeug erzählt, auf das er sich am Anfang einfach keinen Reim machen kann. Als er letztendlich Zeuge wird, wie schwer bewaffnete Einheiten, den Unterschlupf, den sie kurze Zeit vorher erlassen hatten, stürmen, lichtet sich der Nebel in Dannys Gehirn und er beginnt immer mehr seinem Großvater zu vertrauen.

Sie setzen alles Mögliche daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen und den Chef der Spezialeinheit, die Danny und Fergus eliminieren soll, in der Öffentlichkeit bloß zu stellen.

Was auf sie wartet, ist eine atemberaubende Verfolgungsjagd.

 

Ihre Ausgangslage:

Das instinktive Verhalten eines ehemaligen Ex-Agenten und eine Pistole.

 

Die Ausgangslage der Gegner:

Hochmoderne Technologie zur Überwachung, extrem gut ausgerüstete und immer noch im Dienst stehende Spezialagenten.

 

 

Dem Autorenduo Andy McNab und Robert Rigby ist mit „Enttarnt“ ein extrem gutes Jugendbuch gelungen. Von der ersten Seite an schlägt die Story den Leser in den Bann und lässt ihn in der kompletten Geschichte nicht mehr los. Die Nachvollziehbarkeit der Aktivitäten der Charaktere ist äußerst glaubwürdig.

Das Tempo in dem Buch steigert sich von Seite zu Seite und wird am Schluss mit einem großen Knall abgeschlossen.

Die Autoren geben Einblicke in eine Agentenoperation und ihre Verhaltensweisen bei verschiedenen Einsätzen. Sie bringen dem Leser die Sprache der Agenten bei, ebenso einzelne Überlebensgrundlagen, die Fergus und Danny auf ihrer Flucht vor der Behörde unternehmen müssen, um am Leben zu bleiben.

Eure Meinung:

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Anzeige: 1 - 1 von 1.

Ether
Montag, 22. Juni 2009 16:44 Uhr
gutes buch aber schlehte rezension

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Enttarnt

Autoren: Andy McNab und Robert Rigby

Übersetzer: Andreas Brandhorst

Bertelsmann, Januar 2007

Broschiert: 285 Seiten

ISBN: 3570302849

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 05.01.2007, zuletzt aktualisiert: 22.06.2019 15:54