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Fionrirs Reise von Andreas Arnold

Reihe: Fionrir Band 1

 

Rezension von Christel Scheja

 

Andreas Arnold lebt heute im hessischen Friedbert und ist als Green Blogger, Kolumnist und Autor aktiv. Zwischen 2017 und 2019 verfasste und veröffentlichte der 1976 geborene Autor seine Fionrir-Trilogie, die an alle phantasiebegabten Kinder gerichtet ist – oder die, die es werden wollen. Mit „Fionrirs Reise“ führt er in seine magische Welt ein.

 

Der siebte Geburtstag ist ein aufregender Tag für den jungen Drachen Fionrir, denn nicht nur, dass seine besondere Gabe erwacht, er wird ab jetzt nicht mehr nur als Kind angesehen und von seiner Familie für voll genommen. So seine Vorstellung. Der Schock ist allerdings groß, als sein erstes Geschenk ausgerechnet ein Menschenmädchen ist, Prinzessin Quirina, die er ganz alleine fressen darf um ein richtiger Drache zu werden.

Das entsetzt Fionrir so sehr, dass er mit seinem Opfer aus den Drachenhöhlen flieht. Lieber lebt er in Schimpf und Schande und bringt Quirina sicher nach Hause zurück, als dass er etwas so Schlimmes tut. Dies ist der Auftakt zu einem großen Abenteuer, das dem jungen Drachen jede Menge Erfahrungen einbringt.

 

Der Autor richtet sich mit seinem Roman an junge Leser zwischen sechs und zehn Jahren, was man auch an der bewusst einfach und eingängig gehaltenen Sprache erkennt. Obwohl Fionrir und Quirina in einem Märchenreich leben, geht es manchmal in ihren Dialogen recht modern zu – aber das macht die Umgebung um so vorstellbarer. Die Handlung ist klassisch, spult viele der Begegnungen und Konflikte ab, die erfahrene Leser schon sehr lange kennen und setzt auf kleine Episoden und kurze Kapitel, die man auch schon einmal an einem Abend lesen können.

Freunde und Feinde sind kindgerecht ausgearbeitet, selbst die gefährlichen Drachenjäger oder ein schurkischer Wanderkrämer sind wirklich Monster, auch wenn sie immer vom Töten reden. Dem Autor geht es in erster Linie darum, moderate Spannung zu erzeugen, um die Handlung angemessen voran zu treiben. Kleine Andeutungen machen zusätzlich auf die Entwicklungen in der Geschichte neugierig.

 

Im Vordergrund stehen aber die vielen Charaktere, die man gerne ins Herz schließt, angefangen vom liebenswerten und gar nicht gefährlichen Drachen, der schon in so jungen Jahren genau weiß, was zu tun ist, selbst wenn er einen Schock erlebt. Bis hin zu seinen neuen Freunden, die ein wenig Humor in die Geschehnisse bringen.

Junge – aber auch erfahrenere Leser werden ihren Spaß haben, denn der Autor schafft es immer wieder mit den Klischees zu spielen und diese auf den Kopf zu stellen – die Handlung zu einem angemessenen und auch runden Ende zu führen.

Die feinen Illustrationen vertiefen die ohnehin schon vorhandene Atmosphäre und helfen dabei, sich die Figuren noch besser vorstzustellen.

 

Fazit:

»Fionrirs Reise« ist ein gelungenes Fantasy-Kinderbuch für alle ab sechs Jahren und macht als Auftakt einer Trilogie sicherlich Lust auf die weiteren Bänden. Und auch wer für seine Kindergartenkinder ein unterhaltsames phantastisches Vorlesebuch sucht, sollte einmal einen Blick riskieren, denn es lohnt sich durchaus, die Reihe zu entdecken.

 

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Eure Meinung:

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Buch:

Fionrirs Reise

Reihe: Fionrir Band 1

Autor: Andreas Arnold

Titelbild und Illustrationen: Norman Heiskel

Taschenbuch, 332 Seiten

Renheim Verlag, Februar 2017

 

ISBN-10: 3945532108

ISBN-13: 978-3945532102

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B082PS7PR2

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 08.04.2020, zuletzt aktualisiert: 10.04.2020 19:09