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Flammenflügel von Wolfgang Hohlbein (Hrsg)

Rezension von Christine Schlicht

 

Eine Anthologie über Drachen? Schön! Geschichten von den bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren? Vielversprechend! Erschienen bei cbj? Eine wundervolle Aufmachung ist garantiert! Herausgegeben von Wolfgang Hohlbein? Das sorgt auf jeden Fall für Verbreitung.

 

 

„Reyvigur“ von Ulrike Schweikert

 

In den unwirtlichen Eiswelten des Nordens können Menschen nur überleben, wenn sie mit einem Drachen die Höhlen teilen. Die Drachen sorgen für Wärme in den Höhlen und müssen dafür aber mehr oder minder von der Jagdbeute der Menschen mit versorgt werden.

Zumindest die Drachen, die zu den Menschen aus dem Süden gehören. Deren Drachen sind zu empfindlich, als das sie großartig selbst jagen könnten und auch die Menschen haben es schwer dort. Die Nordmenschen hingegen haben sich mit ihrer Umwelt gut arrangiert und die Eisdrachen nicht minder. Als der uralte Eisdrache Swironeer schwer verletzt zurück kehrt, droht sein Menschenvolk zu erfrieren. Er wurde von einem Kupferdrachenweibchen verletzt, weil dieses unbedingt Mutter werden wollte. Er schickt einen jungen Krieger aus, das Ei zu rauben und damit sein Volk zu retten.

Der junge Krieger kann das Ei rauben, aber die Wächterin stellt ihn mit ihren Hunden. In dieser unglücklichen Zeit schlüpft der junge Drache und das Weibchen kocht vor Wut, weil sie einfach nicht begreifen will, dass sie Schuld ist an Swironeers Sterben.

Über das Junge finden die verfeindeten Stämme zusammen und das Weibchen wärmt die Höhlen, bis ihr Kind Reyvigur alt genug ist.

 

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Die Geschichte ist ziemlich „klassisch“ zu nennen. Sowohl von der Sprache, die benutzt wird und ein bisschen an mittelalterliche Schriften erinnert wie auch von den archetypischen Menschen- und Drachencharakteren. Leider wird ein guter Ansatz zu einer spannenden Geschichte etwas im Keim erstickt, da die maßgeblichen Charaktere und auch die Welt, die sie zu ihren Handlungen zwingt, ziemlich zu kurz kommen. Natürlich kann eine Kurzgeschichte kein Weltenbau sein. Dennoch wäre mehr daraus geworden, wenn nicht so viel auf Nebencharaktere und tausend unwichtige Namen eingegangen würde, dafür eins zwei Sätze mehr zu der Welt, welche diverse Unstimmigkeiten klären könnten. Die Umwelt ist dabei das größte Problem – einfach nicht logisch.

 

 

„Komm schweb mit mir, mein Amethyst“ von Kai Meyer

 

In einer Nacht, in der Drachen am Himmel ihre Paarungstänze am Himmel vollführen und ein atemberaubendes Schauspiel bieten, verlässt ein Liebespaar die Stadt, obwohl es verboten ist. Eine Drachenschuppe, die vom Himmel fällt, dient ihnen als Hort der ersten, der wirklich großen Liebe. Ein Boot auf dem Wasser.

 

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Das ist der ganzen Inhalt. Aber das reicht auch. Der Zauber der Drachennacht ist nur Hintergrund für eine wirklich tiefgehende Liebesgeschichte, die nichts explizit beschreibt, aber alles ahnen lässt. Der Titel bezieht sich auf den Spitznamen, den das Mädchen ihrem Liebhaber gegeben hat. Der Zauber der Drachen geht in den Zauber der ersten großen Liebe über. Wunderbar geschrieben und traumhaft schön.

 

 

 

„Die Tombola“ von Nina Blazon

 

Alle 12 Jahre findet in der Stadt an der Drachenbrücke ein fatales Spiel statt. Die jungen Männer müssen an einer „Tombola“ teilnehmen, bei der aus dem Maul eines Steindrachen Tücher gezogen werden müssen. Wer ein rotes Tuch zieht, hat sein Leben verwirkt, denn er muss in der Nacht gegen die Drachen antreten, die dann zum Leben erwachen. Die Steindrachen auf der Brücke.

Doch Franjo weiß, dass es ein abgekartetes Spiel ist und es nur eine Frage des Preises ist, wen die Drachen als Opfer erwählen. Als sein bester Freund Matej– natürlich, er ist arm – ein rotes Tuch zieht, will er dem bösen Spiel ein Ende machen. Er schneidet sich in die Hand, so dass das Tuch, das er zieht, entgegen der Summe, die sein Vater bezahlt hat, rot erscheint von seinem Blut.

Mit den anderen Erwählten muss er trotz der Intervention seines Vaters die Nacht draußen verbringen. Es ist hoffnungslos, denn sie müssen zu ihrem Leidwesen erkennen, dass auch die Kirche keinen Schutz vor den Drachen bietet. In der Kirche warten die Wilen, Feen, von denen sich die Jungen Schutz erhoffen, doch sie werden von ihren Schutzgeistern verraten. Sie sind genauso blutrünstig wie die Drachen.

Als Matej verletzt wird, besänftigt Franjo mit seinem Lied für ihn den letzten überlebenden Drachen. Die überraschten Wilen gewähren ihm, Matej am Leben zu lassen, doch er muss, wie die anderen Opfer der Nacht, anstelle der erlegten Drachen als Steinfigure auf der Brücke auszuharren. Er hofft, beim nächsten Mal nicht so blutrünstig zu sein... doch die Sonne bringt das Vergessen...

 

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Nur weil man jugendliche Charaktere benutzt, ist eine Geschichte keine Geschichte für Jugendliche. Diese Geschichte ist – trotz aller Spannung, der wirklich flüssigen Schreibweise, der man sich gern hingibt und der wirklich guten Idee, die dahinter steckt – definitiv zu blutrünstig und grausam, als dass sie in ein Jugendbuch gehört. FSK 16, mindestens.

 

 

 

„Drachenwinter“ von Peter Schwindt

 

Der todkranke Marius kämpft im Krankenhaus um sein Leben. Er hat keine Familie, die ihn besucht und sein Zustand ist ein ständiges Hoch und Tief. Eines Tages kommt eine junge Frau zu ihm und will ihm vorlesen, doch er weigert sich zunächst. Sie bleibt hartnäckig und schließlich willigt er ein. Sie erzählt ihm eine Geschichte von einem jungen König, dessen Land von einem Drachen heimgesucht wird, der alles vernichtet, was ihm in den Weg kommt. Eine Frau macht ihm klar, dass er, nur er, der König, sich dem Drachen entgegen stellen kann. Der Drache kommt zu ihm und er steigt auf seinen Rücken. Entflieht.

 

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Nun... ja... und? Der Ansatz war interessant, da hat man eine gewisse Erwartungshaltung. Aber? Das Ende? Die Moral von der Geschicht? Irgendwie sucht man auf den folgenden Seiten die Fortsetzung. Was soll dieses Geschichte dem todkranken Marius bedeuten? Kurzgeschichte schön und gut, sie ist die Kürzeste im Buch, aber – die Pointe fehlt.

 

 

„Dragon Land“ von Peter und Florian Freund

 

Das wird ein übler, endlos langweiliger Urlaub, davon ist Thomas überzeugt, als er mit seinen Eltern im Sommer 2015 in eine moderne Almhütte fährt. Da hilft auch das spannende Hörspiel nicht, das von einem Drachenplaneten erzählt, von dem aus die Drachen die Erde ausrotten würden, wenn noch einmal einer der letzten Drachen auf der Erde getötet wird. Dann die Überraschung: Eine E-Mail lädt ihn in den neuen Vergnügungspark „Dragonland ein, als Tester. Als er mit dem Rad los fahren will, begegnet ihm ein seltsames Mädchen, doch bevor die ihm das, was sie sagen will, klar machen kann, kommt ein Sicherheitsmann des Parks. Er sucht nach einem verschwundenen „Drachen-Roboter“ aus dem Park und nimmt Thomas mit.

In dem Park soll man als Ritter gegen lebensechte Drachenroboter kämpfen und Thomas ist ein Testspieler. Als Waffen bekommen die Testspieler eine Art Raketenwerfer. Das Mädchen taucht wieder auf und versucht Thomas davon abzuhalten, doch der kann nicht mehr zurück. Der Drache ist mehr als Lebensecht, nur mit Mühe kann Thomas ihm besiegen, doch es bleibt ein schaler Nachgeschmack.

Wieder taucht das Mädchen auf, sie sucht ihre Eltern, die angeblich gefangen wurden, weil sie das Geheimnis von Dragon-Land herausgefunden haben – die Drachen sind echt! Sie werden in Ställen gehalten und mit einem Micro-Chip zahm gehalten. Doch ein Handy macht sie wild. Thomas hilft dem Mädchen, die Drachen zu befreien – und das Mädchen entpuppt sich ebenso als Drache.

Nebenbei rettet Thomas damit auch die Welt, weil auch das Hörspiel wahr ist.

 

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Jurassic Park lässt grüßen! Wunderbar, die nahe Zukunft ist ein Fake, die Roboter getarnte, echte Lebewesen. Dieses Abenteuer dürfte so manches Jungenherz höher schlagen lassen. Superspannend und flott geschrieben.

 

 

 

„Silberschatten“ von Katja Brandis

 

Ein junge Bauer entdeckt eine Drachenhöhle. Anfangs bleibt es sein Geheimnis, doch dann kommt der Prinz in sein Dorf. Er sucht einen Drachen und der junge Mann, der insgeheim ein Heiler werden will, führt ihn zu dem Drachen. Doch als er merkt, dass der Prinz den Drachen töten will, bekommt er ein schlechtes Gewissen. Er hindert den Prinzen an seinem Vorhaben und dadurch wird der Prinz von dem Drachen verletzt. Der junge Mann muss fliehen.

Eine Weile schlägt er sich alleine durch, doch dann wird er krank. Eine Räuberbande nimmt ihn auf und er macht sich als Heiler nützlich. Die Arbeit jedoch stößt ihn ab, er will nicht töten. In den Nächten träumt er von dem Drachen und schließlich taucht der Drachen bei ihm auf. Weil die ständige Gefahr besteht, dass man ihn für das Kopfgeld des Prinzen verkauft, flieht er mit dem Mädchen, das zur Bande gehört. Sie wollen über die Grenze und eines Nachts rettet sie der Drache vor den Wesen der Nacht. Doch der Drache will heimkehren und sie verabschieden sich.

Als die Beiden jedoch an der Grenze festgenommen werden, ruft der junge Mann ihn zurück. Es ist eine Falle, er soll dem Prinzen als Lockvogel dienen. Der Prinz muss einen Drachen töten, um König werden zu können. Der Drache kann sich jedoch aus der Falle befreien und schützt seinen Freund. Er erfährt, dass es zum König werden eigentlich nur eines Stückes Drachenhaut bedarf. In der alten Höhle finden sie die alte Haut von der letzten Häutung und alles wird gut.

 

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Es ist die längste Kurzgeschichte, trotzdem kommt alles zu kurz. Die Geschichte eignet sich mit einigen Ausschmückungen und vor allem genaueren Beschreibungen der Welt und der Wesen, die sei zuhauf bevölkern, um ein kurzer Roman zu werden. Dadurch, das man etwas atemlos durch diese Welt gehetzt wird, keine Zeit auf irgendeine genauere Charakterbeschreibung verwendet, kommt man sich vor wie in einem Klappentext zu einem Epos. Die Geschichte hat unendlich Potential und man liest sie schnell und gern, doch am Ende bleibt man etwas ratlos zurück, weil man einiges verpasst zu haben glaubt.

 

 

 

„Das versteinerte Herz“ von Ralf Isau

 

China in der Zeit der Kulturrevolution. Alles, was mit Fantasiebegabung zusammenhängt, besonders die Geschichtenerzähler und andere Künstler, werden gnadenlos unterdrückt, gar getötet. In diese Welt wächst ein junges Mädchen heran, das trotz der Einheitskleidung mit ihrer Schönheit auffällt. Sie ist die Tochter einer Geschichtenerzählerin und verlobt mit einem Maler. Zwar ist auch sie sehr fantasievoll, unterdrückt es aber. Sie will „Drachen suchen“ und lässt sich daher auf ein Studium der Paläontologie ein. Sie wird zu einem Praktikum in die Wüste Gobi geschickt.

Dort findet sie eines Tages eine Schuppe, die von einem Drachen stammen könnte. Sie wird von einem anderen Mädchen an den Ausgrabungsleiter verraten, der seine Chance sieht, sich zum neuen Mao aufzuschwingen. Weil – Legenden hin oder her – mit einem Drachen, dem Symbol der Herrschenden, wäre er der Größte.

Um das Mädchen aus dem Lager zu bekommen, schreibt er ein Telegramm, dass angeblich ihre Mutter und ihr Verlobter getötet worden seien. Was eigentlich nur als Aufforderung zum Verlassen des Lagers gedacht war, ist für das Mädchen ein Todesurteil. Sie will sich das Leben nehmen. Mit ihrem Blut jedoch weckt sie den Drachen, der daraufhin versucht, ihr versteinertes Herz zu wecken. Sie soll wieder lernen, ihre wahre Profession zu finden: Das Geschichtenerzählen. Tatsächlich findet sie wieder Mut, doch der Ausgrabungsleiter will den Drachen, wenn er ihn schon nicht fangen kann, so doch wenigstens dessen toten Körper. Das Mädchen erfährt, das der Tod ihrer Lieben nur eine Finte war. Sie beschützt ihren Drachen, so wie er auch sie für immer beschützt und schließlich sogar aus der Gefangenschaft befreit und nach Hause bringt.

 

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Hier wurde historische Realität mit dem Sagenschatz eines riesigen Volkes mit viel Liebe zum Detail zu einer wunderbaren Geschichte verknüpft. Eine Geschichte, die beweist, wie wichtig, ja lebenswichtig die Fantasie ist. Und das man ohne Fantasie und ohne Hoffnung wirklich „versteinert“. Nebenbei merkt man, dass hier zu dem historischen Hintergrund auch gut recherchiert wurde (der Autor das Land, von dem er schreibt vielleicht sogar kennt? Man könnte auf die Idee kommen), was das Umfeld der beiden Protagonisten stimmig einbezieht.

 

 

 

„Die Legende der Weißen Drachen“ von Monika Felten

 

Ein junger Fürst kommt, vom Atem des schwarzen Drachen, den er jagte, schwer verletzt nach Hause und fällt in eine Art Koma, aus dem ihn niemand wecken kann und das niemand zu heilen in der Lage ist. Seine jüngere Schwester pflegt ihn aufopfernd. Sie will die Hoffnung auf Heilung nicht aufgeben, doch ihre Eltern sind inzwischen soweit, dass sie ihn töten wollen.

Gerade als alles nicht mehr vermeidbar scheint, kommt eine Kriegerin, eine Drachenjägerin, in das Schloss und erzählt dem Mädchen eine Geschichte. Eine von der Entstehung der Welt und der Rolle der Drachen. Das weiße Drachen, die Reinheit schlechthin darstellen und dass nur sie in der Lage seien, den Schaden, den ein schwarzer Drachen anrichtet, wieder heilen können. Jedoch haben sich die weißen Drachen in einen Eispanzer geschützt schlafen gelegt und der Welt den Rücken gekehrt. Niemand, außer einem besonders reinen Menschen, könne sie aus diesem Schlaf erwecken. Ein Mensch wie die Prinzessin es sei. Die Drachenjägerin sei von einem weißen Drachen bekehrt worden und sie wolle deshalb helfen, sie kenne die Ruhestätte eines Drachen.

Gemeinsam ziehen sie los und finden den Drachen. Doch als es der Prinzessin tatsächlich gelingt, den Eispanzer zu schmelzen, erfährt sie, das die Drachenjägerin gelogen hat, in jeder Hinsicht.

 

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Auch diese Kurzgeschichte ist eine eher „klassisch“ zu nennende, was sich sowohl auf die Art der Schreibweise als auch auf das beschriebene Verhältnis der Menschen zu den Drachen bezieht. Gut ist, dass, wie es sich für eine Kurzgeschichte die nicht in unserer Welt spielt gehört, eigentlich so gut wie gar nicht auf die Hintergrundwelt eingegangen wird. Auf sie wird nur so weit eingegangen, wie es nötig ist, die Handlung zu verstehen. Ansonsten liegt alle Konzentration auf gerade mal zwei gut beschriebenen Charakteren.

Einzig – die Geschichte ist leider sehr vorhersehbar. Das die Drachenjägerin nicht das Gute für den Prinzen im Blick hat, sondern nur die Prinzessin ausnutzen will, wird ziemlich schnell klar.

 

 

„Drachenträume“ von Wolfgang Hohlbein

 

In der Geschichte geht es um die Jugendjahre des großen Dschingis Khan, damals noch Temudjin. Der Junge, gerade mal neun Jahre, geht einen Treueschwur mit seinem besten Freund ein, wird jedoch von ihm verraten, als er seine Ängste offenbart – der Junge fürchtet sich vor Hunden. Das macht das Verhältnis zu seinem Vater auch nicht einfacher und auch alle anderen Jungs halten den Sohn des Khan für einen Schwächling.

Obwohl noch ein Kind, soll er schon mit der Tochter des Khans eines wegen seiner friedlichen Einstellung verhöhnte Stammes verheiratet werden. Bönte entpuppt sich als zauberhaftes Mädchen, das wie er selbst auch einen Traumdrachen besitzt. Wie alle Menschen, denen der Verstand über grobes Machtverhalten geht. Temudjins weiblicher Traumdrachen sorgt dafür, dass der Junge Verstand und Würde bewahrt und schließlich sogar seine Angst vor Hunden besiegt. Diese innere Macht braucht er ganz besonders in dem Augenblick, als die Kriegstreiber in seinem Stamm Oberhand gewinnen, weil sein Vater von feindlichen Tataren gefangen genommen wird und der Junge Temudjin, nun selbst Khan, so zögerlich scheint.

 

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Dschingis Khan ist immer wieder für Legenden gut, aber diese wirkt irgendwie sehr... aufgesetzt. Eine Drachengeschichte musste her, wie baut man in diese Historie einen Drachen ein? Hier wäre ein fiktiver Hintergrund, vor dem sich das Drama des Erwachsenwerdens durchaus gelungen abspielt, sicher einfacher und verständlicher gewesen. Abgesehen davon liest sie sich eher wie der Auftakt zu einem Epos, denn wie eine Kurzgeschichte, denn ihr fehlt etwas Entscheidendes: Ein echter Schluss.

 

 

 

 

 

Die Aufmachung des Buches ist – wie von cbj gewohnt – einfach wundervoll. Solche Bücher stellt man sich gern ins Regal und nimmt sie gern zur Hand, sie machen was her mit ihrem Hardcover und dem aufwendigen Schutzumschlag. Ärgerlich ist dabei, dass es so viele verschiedene Formate gibt. Das Buch passt zum Beispiel nicht mit „Feuervolk“ von Joanne Harris aus dem gleichen Verlag zusammen, dabei sind sie sehr ähnlich aufgemacht und beide Werke des Genres Fantasy.

 

Ob man dieses Buch jedoch im Ganzen noch mal liest ist eher unwahrscheinlich. Dazu sind die Geschichten einfach viel zu grundverschieden. Da bilden sich bei jedem Leser andere Vorlieben. Aber diese Geschichten liest man sicher wieder gern. Schließlich ist alles vertreten – die klassischen Drachenjägergeschichten; Drachengeschichten, die sich an Sagen orientieren; historische Anlehnungen und moderne Abenteuer. Eine abwechslungsreiche Zusammenstellung, wenn auch mit kleinen Haken.

 

Nebenbei bemerkt – das gilt allen mehr oder weniger bekannten Autoren, welche die diversen Anthologien mehr oder minder großer Verlage füllen – auch die bekannten Autoren kochen nur mit Wasser. Alles Geschmackssache...

 

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Flammenflügel

Hrsg: Wolfgang Hohlbein

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten

Verlag: cbj (Oktober 2007)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3570133400

ISBN-13: 978-3570133408

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 26.10.2007, zuletzt aktualisiert: 28.10.2019 13:53