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Gallaghers Tochter von Achim Hiltrop

Rezension von Christel Scheja

 

Zu einem friedlichen Zusammenleben mit Frau und Tochter hat es nicht gereicht. Clou Gallagher ist es zwar gelungen, seine Frau Debi und seine Tochter Rebecca auf die Erde zu schicken, damit sie in Sicherheit sind, er selbst musste sich aber noch mit einem Kopfgeldjäger auseinander setzen und verschwand in der Folge.

 

Über siebzehn Jahre später bringen es unvorhergesehene Ereignisse mit sich, dass sich alte Freunde an Clou erinnern und sich fragen, ob er wirklich ums Leben gekommen ist, wie alle vermuten. Denn es ist ihm ja schon einmal gelungen, sich durch die Vortäuschung seines Todes aus der Schusslinie zu bringen, warum nicht auch diesmal.

Der Industrielle Raymon Alejandro Cartier macht sich mit einer ausgesuchten Schar von Abenteurer und seinem Sohn Armand auf die Suche nach dem Verschollenen. Zuvor sammeln sie aber noch jemand anderen ein, eine junge Frau, die schon seit Jahren durch das Weltall reist, ohne ihren wahren Namen zu verraten.

Noch wissen sie nicht, dass auch andere die Zeit gekommen sehen, Gallagher wieder aus der Versenkung auftauchen zu lassen, in der sie ihn vor siebzehn Jahren verschwinden ließen, denn er scheint ein ausgezeichnetes Werkzeug für ihre Pläne zu sein.

 

Im gleichen Stil wie in den ersten Romanen schreibt Achim Hiltrop seine Geschichte fort und bietet spannende Science Fiction-Abenteuer vor einer plastischen Kulisse. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Galaxis in den letzten zwanzig Jahren verändert hat, wie vertraute Personen sich verändert haben. Dabei sind sie längst nicht mehr die kerngesunden Actionhelden von früher – dafür steht ihnen nun eine interessante neue Generation zur Seite.

Gallaghers Tochter ist wie ihr Vater mit allen Wassern gewaschen und steht selbstbewusst ihre Frau, Armand ist zwar von jugendlichen Übermut beseelt und zunächst leicht zu beeindrucken, entwickelt sich aber auch durch die Geschichte.

Spannung entsteht durch den Hintergrund, eine interessant eingefädelte Intrige und die Geheimnisse, die nur nach und nach ans Licht kommen. Zwar sollte man nicht unbedingt viel Sozialkritik und Charaktertiefe erwarten, aber die Geschichte erfüllt ihren Zweck, gut zu unterhalten und Lust auf mehr zu machen.

 

„Gallaghers Tochter“ ist eine würdige Fortsetzung der „Gallagher“-Reihe und bietet wie die vorhergehenden Bände spannendes und vielschichtiges Sci-Fi-Abenteuer mit sympathischen Helden.

 

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Buch:

Gallaghers Tochter

Autor: Achim Hiltrop

E-Book & gebunden, 250 Seiten

Atlantis, Stolberg, erschienen März 2013

Titelbild von Lothar Bauer

Kindle-Edition

ASIN: B00A2WRUGS

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:

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Erstellt: 29.06.2013, zuletzt aktualisiert: 07.02.2017 20:55