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Göttin der Zeit von Guido Krain

Reihe: O.R.I.O.N. Space Opera Band 9

 

Rezension von Ralf Steinberg

 

Verlagsinfo:

Die Eos ist am Tiefpunkt angekommen. Wehrlos dem Feind ausgeliefert scheint nur noch ein Wunder die gebeutelte Crew retten zu können. Als dieses geschieht, wagen viele nicht daran zu glauben. Ehe die skeptischen Geister an Bord das sprichwörtliche Haar in der Suppe finden können, werden die Raumfahrer jedoch von den Ereignissen überrollt. Sie machen eine Entdeckung, die ihre gesamte Reise in einem neuen Licht erscheinen lässt. Blutrünstige Aliens sind womöglich das kleinste ihrer Probleme.

 

Rezension:

Gerade so ist die Eos den zerstörerischen Gewalten des Nebels entkommen, in dem sie sich bisher so selbstsicher vor den Zaquin versteckte, da muss sich Kommandant Cody Callahan klarmachen, dass vor dem Nebel eine gewaltige Flotte der Feinde auf sie wartet. Und nicht alle Schiffe hat der kosmische Schock so zugesetzt, dass sie nicht ihre Waffen auf die wehrlose Eos richten könnten.

Doch da springt mit einem Zeitbeben die Aquila ins System und wendet das Blatt.

Dieses kleine Zeitbeben führt auch zu einem Neustart der Schiffs-KI, die sehr befremdet eine Systemmeldung von Generator Nummer Vier erhält. Die Eos hat aber nur drei Generatoren …

 

Derweil ringt Lorn Chambers mit Vollstreckerin Zsunva um das Schicksal der Daisychain – und um Zuwachs in seinem Harem.

 

Es war nicht geplant, dass Guido Krain so viele Romane der ersten Staffel von O.R.I.O.N. Space Opera verfassen würde. Doch nun bringt er das Projekt zu Ende. Mit Band 10 wird die Staffel enden und nach einer Pause von zwei Jahren will er mit neuer Verstärkung im Team in die zweite Staffel starten.

Doch zunächst gilt es, das Staffelfinale vorzubereiten.

 

Göttin der Zeit ist über weite Teile daher geprägt durch das Zusammenkommen der diversen Gruppen und Figuren. Allen voran Indigo und Cody, deren Gespräch über die unterschiedlichen evolutionären Eifersuchtsstrategien von Mann und Frau wie eine lang geforderte Erklärung zur sexuellen Freizügigkeit der Reihe klingt. Krain hat inzwischen eine illustre Anzahl an sexuell aktiven Frauenfiguren in die Handlung eingebracht, die sich einer recht kurzen Liste von männlichen Figuren verbunden hat. Gerade im Umfeld von Lorn Chambers fällt es inzwischen schwer, die Übersicht zu behalten.

 

Neben diesen Beziehungsgeflechten baut Krain zwei neue Handlungslinien auf, die zum Finale oder zur nächsten Staffel gehören, wobei eine schon in den ersten Bänden angelegt worden ist, aber im Verborgenen mitlief. Wie sich dieser Faden auflöst, entweder zu einem raffinierten Storybogen oder einem saftigen Cliffhanger, werden wir erst im nächsten Band erfahren.

 

Shikomos Illustrationen begleiten den Band in gewohnt eleganter Untermalung, kühl und düster, wie die Ereignisse.

 

Fazit

Mit »Göttin der Zeit« leitet Guido Krain das für den nächsten Band angekündigte Staffelfinale ein. Die Figuren werden in Position gebracht, alte und neue Geheimnisse präsentiert und wie gewohnt mit jeder Menge Sex, Horror und Wortwitz garniert.

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Buch:

Göttin der Zeit

Reihe: O.R.I.O.N. Space Opera Band 9

Autor: Guido Krain

Gebundene Ausgabe, 236 Seiten

Arunya-Verlag, 15. Oktober 2018

Cover und Illustrationen: Shikomo

 

ISBN-10: 3958100295

ISBN-13: 978-3958100299

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07JFWBZYL

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:

Serienguide:

O.R.I.O.N. Space Opera


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Erstellt: 07.11.2018, zuletzt aktualisiert: 08.11.2018 08:32