Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Autor: Joanne K. Rowling; Harry Potter 7)
 
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von Joanne K. Rowling

Reihe: Harry Potter 7

 

Rezension von Thomas Götz

 

Rezension:

Ein paar tausend Leute - oder vermutlich mehr - lesen zur Zeit (oder sind ebenso schon fertig) den Neuen Harry Potter-Band. Zeit genug also, sich ihn einmal genauer unter die Lupe zu nehmen in seiner deutschen Ausgabe.

 

Allen voran: Die Charaktere sind erneut gut getroffen, Rowling weiss einfach mittlerweile mit Ihnen umzugehen und muss sich nicht lange mit Experimenten aufhalten. So bekommt eigentlich jeder wieder seine schöne Szene weg - auch wenn am Ende teils geliebte Charaktere wie die Fliegen (und teilweise 'nebenher') sterben müssen. Vor allem das Ende des Buches ist diesmal sehr emotional geraten, sieht es doch bis zum Ende tatsächlich so aus, als würde Harry sterben.

 

Auch werden endlich alle Geheimnisse gelöst, welche im Vorgänger aufgeworfen waren. Snapes Verrat, Dumbledores Geschichte.. und natürlich die Horkruxke, die für den nötigen Hauch an Mystik sorgen, so das das Buch von der ersten bis zur letzte Minute spannend bleibt.

Überhaupt wird in diesem Buch ein Actionfeuerwerk abgespult, das so sicher seinesgleichen sucht. Kaum hat man als Leser das Gefühl, wieder eine Pause zu haben, schon geht es hektisch und spannend weiter und man kann das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, bis man das Ende erreicht hat.

 

Intressanterweise erfährt man auch das Todesdatum von Harrys Eltern (1981), was eine Einordnung der Romane in eine Zeitlinie ermöglicht: Demzufolge spielen die Potter-Romane nämlich von 1991-1998. Mag vielleicht nicht von Bedeutung sein, aber diese Randnotiz sollte man mal angefügt wissen ;).

 

Ein paar Kritikpunkte gibt es trotz alledem natürlich auch: Warum muss sich die Handlung wieder über ein ganzes Jahr erstrecken? Vor allem da Harry und seine Freunde nicht nach Hogwarts zurückgehen, hätte man hier etwas anders schreiben können. Auch wirkt es unter dieser Prämisse merkwürdig, das Voldemort - der ja die Herrschaft in der Zaubererwelt übernimmt - so wenig gegen seine Feinde bzw. die Muggel tut, bzw. man nichts davon hört. Sicher es gibt die Muggelverfolgungen, und ja die Handlung des Buches folgt nunmal Harry auf der Flucht, dennoch geht einem das Gefühl ab, das im Hintergrund bzw. "der Welt" wirklich viel passiert bzw. überhaupt etwas passiert unter der Herrschaft des Dunklen Lords.

Immerhin, dies wird im späteren Verlauf des Buches etwas besser, als man sich mehr und mehr wieder unter Menschen begibt.

Auch vom etwas abrupten Ende, das zwar 19 Jahre in die Zukunft springt und noch zeigt, was aus den Helden wurde, ist ein kleines Manko, denn gern hätte man noch etwas mehr von den Feierlichkeiten der Zaubererwelt gesehen, bzw. erfahren, wie es mit anderen Überlebenden weitergeht.

 

Aber sei es drum. Diese kleinen Mankos stören den Lesegenuss des Buches jedoch nicht im Geringsten.

 

Fazit:

Unbedingt zugreifen, uneingeschränkt empfehlenswert und mit Suchtgefahr. Wie, Sie wissen nicht, wer Harry Pooter ist? Was lesen Sie das hier dann überhaupt? ;)

 

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Ältere Kommentare:

Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2024022506383247096ca2
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Buch:

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Reihe: Harry Potter 7

Autorin: Joanne K. Rowling

Carlsen 2007

Hardcover, 767 Seiten

 

ISBN-10: 3551577773

ISBN-13: 978-3551577771

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 02.11.2007, zuletzt aktualisiert: 07.10.2023 11:43, 5185