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In den Gassen von Saramee von Christoph Weidler (Hrsg.)

Reihe: Saramee

Rezension von Katrin Kress

 

Klappentext:

Saramee - eine Stadt unzähliger Schicksale, Abenteuer und Geschichten.

Einige hiervon möchten wir euch in dieser Anthologie erzählen.

 

Inhalt:

  • Reihe: Saramee
  • <span class="autor">Rezension von Katrin Kress</span>
  • Klappentext:
  • Saramee - eine Stadt unzähliger Schicksale, Abenteuer und Geschichten.
  • Einige hiervon möchten wir euch in dieser Anthologie erzählen.
  • Inhalt:
  • <typolist>
  • Eine Lektion der Stärke (Sylke Brandt)
  • Der Kanumann (Guido Krain)
  • Lockvogel (Achim Hiltrop)
  • Der Bratengott (Christian Endres)
  • Nachtwächter (Michael Borlik)
  • Opfergaben (Chris Schlicht)
  • Saramees Augen (Dirk Wonhöfer)
  • Sonnenschwestern (Christoph Marzi)
  • Aqua (Michael Schmidt)
  • Dämonen der Nacht (Christel Scheja)
  • Die Sekte der Gottlosen (Markus K. Korb)
  • Krieger einer fremden Welt (Holger M. Pohl)
  • Arasaan (Ralf Steinberg)
  • Tempo! Tempo! (Karl-Georg Müller)
  • Blutroter Regen (Christian Endres)
  • </typolist>
  • Diese Anthologie ist randvoll mit Geschichten aus Saramee angefüllt. 15 Autoren geben sich die Ehre und erzählen Episoden aus dieser geheimnisvollen und zauberhaften Stadt. Alle Kurzgeschichten haben eins gemeinsam: Sie enden in einer Art Moral und lesen sich wie Legenden. Man taucht wahrlich in diese Stadt mit ihren unterschiedlichen Bewohnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ein. Und möchte am liebsten gar nicht mehr auftauchen.
  • Die Schreibstile der einzelnen Geschichten sind zwar sehr unterschiedlich, lesen sich jedoch allesamt sehr flüssig und sind sehr stimmig auch untereinander. Dies macht die gesamte Anthologie rund und ineinander greifend. Obwohl die Geschichten auch einzeln in kleinen Dosen genießbar sind, wird man wohl kaum darum herum kommen, sie alle direkt hintereinander weg lesen. Ich würde jedoch empfehlen, dieses Buch in kleinen Dosen zu genießen, dann hat man länger etwas davon.
  • Dieses Buch kommt in einer sehr schönen Bindung daher und ist gut verarbeitet, die Seiten wirken etwas dicker und stabiler als bei anderen Büchern. Dies habe ich als sehr angenehm empfunden. Auch die Ornamente an den Ober- und Unterkanten der Seiten sind sehr schön und tragen zur Gesamtstimmung des Buches bei.
  • Einen kleinen Minuspunkt gibt es dann aber doch: leider sagt mir persönliche das Cover nicht wirklich zu. Eigentlich schade, da dieses Buch mir so im Regal nicht aufgefallen wäre, aber das mag Geschmackssache sein.
  • Sehr ungewöhnlich aber charmant finde ich, dass am Ende des Buches alle Autoren und Zeichner mit einem Bild und ihrem Weg zur Literatur bzw. zu Saramee vorgestellt werden. So kann man sich zu den einzelnen Geschichten auch ein Bild vom jeweiligen Autor machen.
  • Es ist schwer, an dieser Stelle zu jeder einzelnen ins Detail zu gehen und würde auch zuviel verraten. Auf meine zwei Favoriten werde ich jedoch näher eingehen.
  • Die Lektion der Stärke von Sylke Brandt
  • Diese Geschichte zeigt uns wo wirkliche Stärke liegt und wie man sie erlangt. Man fühlt sich vom ersten Satz an in eine Dickens ähnliche Geschichte versetzt. Und merkt gar nicht wie schnell die Seiten verfliegen. Ein armes Mädchen, welches seinen dürftiges Überleben durch Betteln bestreitet, wird gezwungen ihre letzen Pennys herzugeben. Doch bekommt sie etwas viele wertvolleres: sie wird gelehrt, was Stärke wirklich bedeutet und wie man sie erlangt.
  • Sonnenschwestern von Christoph Marzi
  • Diese Kurzgeschichte des bekannten Autors liest sich eher wie eine Weise und das ist sie wohl auch. Sie erzählt auf eine bezaubernde Art, woher der Name Saramee kommt. Ich verrate nur soviel: Es geht um die Entstehung der Sonne(n) und grenzt schon ein bisschen an eine philosophische Weltentstehungsgeschichte.
  • Fazit:
  • Obwohl ich zum ersten Mal etwas aus der Stadt Saramee gelesen habe und erst Vorbehalte hatte, bin ich schwer beeindruckt und wundere mich, warum viele der Autoren noch keine eigenen Bücher oder besser Serien im Fantasyregal der örtlichen Buchhandlung stehen haben.
  • Als Einstieg in ist diese Anthologie bestens geeignet und für Fans der Serie ein absolutes Must-Have. Kompliment!

 

Diese Anthologie ist randvoll mit Geschichten aus Saramee angefüllt. 15 Autoren geben sich die Ehre und erzählen Episoden aus dieser geheimnisvollen und zauberhaften Stadt. Alle Kurzgeschichten haben eins gemeinsam: Sie enden in einer Art Moral und lesen sich wie Legenden. Man taucht wahrlich in diese Stadt mit ihren unterschiedlichen Bewohnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ein. Und möchte am liebsten gar nicht mehr auftauchen.

 

Die Schreibstile der einzelnen Geschichten sind zwar sehr unterschiedlich, lesen sich jedoch allesamt sehr flüssig und sind sehr stimmig auch untereinander. Dies macht die gesamte Anthologie rund und ineinander greifend. Obwohl die Geschichten auch einzeln in kleinen Dosen genießbar sind, wird man wohl kaum darum herum kommen, sie alle direkt hintereinander weg lesen. Ich würde jedoch empfehlen, dieses Buch in kleinen Dosen zu genießen, dann hat man länger etwas davon.

 

Dieses Buch kommt in einer sehr schönen Bindung daher und ist gut verarbeitet, die Seiten wirken etwas dicker und stabiler als bei anderen Büchern. Dies habe ich als sehr angenehm empfunden. Auch die Ornamente an den Ober- und Unterkanten der Seiten sind sehr schön und tragen zur Gesamtstimmung des Buches bei.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es dann aber doch: leider sagt mir persönliche das Cover nicht wirklich zu. Eigentlich schade, da dieses Buch mir so im Regal nicht aufgefallen wäre, aber das mag Geschmackssache sein.

 

Sehr ungewöhnlich aber charmant finde ich, dass am Ende des Buches alle Autoren und Zeichner mit einem Bild und ihrem Weg zur Literatur bzw. zu Saramee vorgestellt werden. So kann man sich zu den einzelnen Geschichten auch ein Bild vom jeweiligen Autor machen.

 

Es ist schwer, an dieser Stelle zu jeder einzelnen ins Detail zu gehen und würde auch zuviel verraten. Auf meine zwei Favoriten werde ich jedoch näher eingehen.

 

Die Lektion der Stärke von Sylke Brandt

Diese Geschichte zeigt uns wo wirkliche Stärke liegt und wie man sie erlangt. Man fühlt sich vom ersten Satz an in eine Dickens ähnliche Geschichte versetzt. Und merkt gar nicht wie schnell die Seiten verfliegen. Ein armes Mädchen, welches seinen dürftiges Überleben durch Betteln bestreitet, wird gezwungen ihre letzen Pennys herzugeben. Doch bekommt sie etwas viele wertvolleres: sie wird gelehrt, was Stärke wirklich bedeutet und wie man sie erlangt.

 

Sonnenschwestern von Christoph Marzi

Diese Kurzgeschichte des bekannten Autors liest sich eher wie eine Weise und das ist sie wohl auch. Sie erzählt auf eine bezaubernde Art, woher der Name Saramee kommt. Ich verrate nur soviel: Es geht um die Entstehung der Sonne(n) und grenzt schon ein bisschen an eine philosophische Weltentstehungsgeschichte.

 

 

Fazit:

Obwohl ich zum ersten Mal etwas aus der Stadt Saramee gelesen habe und erst Vorbehalte hatte, bin ich schwer beeindruckt und wundere mich, warum viele der Autoren noch keine eigenen Bücher oder besser Serien im Fantasyregal der örtlichen Buchhandlung stehen haben.

Als Einstieg in ist diese Anthologie bestens geeignet und für Fans der Serie ein absolutes Must-Have. Kompliment!

 

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Eure Meinung:

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In den Gassen von Saramee

Reihe: Saramee

Hrsg: Christoph Weidler

Broschiert: 200 Seiten

Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (31. Mai 2008)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 393674274X

ISBN-13: 978-3936742749

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 22.07.2008, zuletzt aktualisiert: 11.05.2021 20:02