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James Bond 007 – Spectre (Kino)

Rezension von Torsten Scheib

 

Rezension:

»So what's going on, James? They say you're finished.«

»And what do you think?«

»I think you're just getting started.«

 

Bereits vor drei Jahren, während des letzten Auftritts des wohl bekanntesten aller Geheimagenten, drängte sich diese, die eine Frage auf: ist der klassische Spion überhaupt noch relevant? Handelt es sich nicht vielmehr um ein Artefakt einer längst unter den Trümmern der Geschichte begrabenen Ära; um einen Fußsoldaten zwischen den atomaren Weltmächten – um einen im Grunde unbelehrbaren Nationalisten denn Weltbürger? Jetzt, drei Jahre später, ist diese Frage – nicht bloß zwangsläufig in der Fiktion – womöglich noch dräuender, drängender geworden; in Zeiten der globalen Überwachung, der immer ausgefeilteren Abhörmethoden, von Drohnen und Co.

Demzufolge ist es nur logisch, dass jene, bereits im Vorgänger Skyfall notwendig, mitunter aber auch genüsslich durchgeführte Dekonstruktion des überlebensgroßen Helden James Bond auch 2015 in Spectre weitergeführt wird, ja weitergeführt werden muss. Längst haben der von Autor Ian Fleming ersonnene Held und sein filmischer Gegenpart nicht mehr allzu viel gemein.

Verständlich, in Anbetracht der Zeiten und Umstände. Wo Fleming Bonds Herkunft und seine Vergangenheit eher anriss – dem Leser war’s egal; Zeit und Umstände damals anders – müssen die Drehbuchautoren zwangsläufig tief und tiefer in Bonds (noch) verborgenen Ursprüngen buddeln, einerseits, um dessen Motivation(en) erklären zu können, andererseits, um den Menschen James Bond begreiflich zu machen. Oder was davon noch geblieben ist. Parallel dazu öffnet sich aber noch eine andere Tür; eine, welche aufzeigt, warum der menschliche Faktor in jener scheinbar von Tag zu Tag gesichtsloser werdenden Branche namens ›Spionage‹ womöglich sogar noch unablässiger ist als zuvor – und der Feind zuweilen unter dem eigenen Dach hausen kann beziehungsweise wie schnell gute Intentionen zum absoluten Gegenteil ausarten können.

Oder um es kurz zu machen: James Bond steht – wieder mal – mit dem Rücken zur Wand und damit mehr oder minder auch die komplette Doppelnull-Abteilung, geleitet von M alias Gareth Mallory (Ralph Fiennes), deren öffentliche Reputation ohnehin schon reichlich mitgenommen ist und dank des Vorhabens von Max Denbigh (Andrew Scott), dem Leiter des britischen Inlandsgeheimdienstes, eine neue Form der globalen, länderübergreifenden Überwachung zu installieren zusätzlich unter Druck gerät. Der Grund? Ein – scheinbares – Debakel in Mexico City, oberflächlich gesehen und mit zu viel Krummbuckelei gegenüber den Medien garniert. Mit Terroristen wird nicht verhandelt, aber wenn die Boulevardzeitungen nach Blut kreischen, wird prompt pariert. Was bleibt, ist ein ominöser Hinweis, den James Bond (Daniel Craig), entgegen seiner Suspendierung, nach Rom führt – und Lucia Sciarra (Monica Bellucci), die Witwe eines verstorbenen Terroristen, in dessen Arme.

Natürlich auch zwecks Informationsbeschaffung. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Eine Disziplin, in der Bond unübertroffen ist. Lucias Aussagen führen ihn schließlich zum Geheimtreffen einer Organisation, dessen globalen Einfluss man allenfalls schätzen kann, die aber mitnichten wie ihr Symbol, der Krake, ihre Tentakel praktisch überall mit drin hat. Ihr Name: SPECTRE. Geleitet von keinem Geringeren als Franz Oberhauser (Christoph Waltz), für Bond mehr als nur irgendein Gesicht; vielmehr ein massiver Bestandteil seiner Herkunft und Vergangenheit. Längst weiß Oberhauser, wer sich an seine und die Fersen seiner Organisation geheftet hat, einen Trumpf, den er für sich ausnutzen will und dafür den Killer Mr. Hinx (Dave Batista) auf Bond ansetzt, der seinerseits das winzige Zeitfenster, das ihm noch verblieben ist, verwendet, um einen ›alten Bekannten‹ respektive dessen Tochter, Madeleine Swann (Léa Seydoux) zu finden. Dank Madeleine kommt Bond auf eine weitere Spur, die direkt ins Herz von SPECTRE führt – und in eine Verschwörung von unfassbaren Dimensionen …

 

»Spectre«. Man muss nicht zwangsläufig sämtliche Romane konsumiert und jeden Bond-Film dutzendfach gesehen haben, um bei diesem Wort, diesem Begriff einen mehr als leicht erhöhten Puls zu bekommen. Längst ist das, wortwörtlich übersetzte, ›Schreckgespenst‹ zu einer mindestens genauso gewichtigen, popkulturellen Ikone geworden, wie dessen Bekämpfer, James Bond. Jene Organisation – übrigens ein Akronym für Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion - war die Blaupause für praktisch alle Überschurken und megalomanischen Vereinigungen, welche da folgen sollten. Bis der Komiker Mike Myers dank seiner Austin Powers-Persiflagenreihe überdeutlich werden ließ, wie anachronistisch glatzköpfige Pseudo-Weltbeherrscher, weiße Katzen, Nehru-Anzüge und komplett irrwitzige Erpressermethoden mitsamt den entsprechenden Forderungen in der Welt nach dem Kalten Krieg und, sogar noch mehr, in der Post-9/11-Ära geworden sind.

 

Eigentlich.

 

Denn die Schlachtfelder, die Kriegsschauplätze haben sich im Grunde nur verlagert, sind aber deshalb nicht weniger explosiv. War der Begriff ›Terrorismus‹ in den 1960ern und 70ern noch ein mehr oder minder zartes Pflänzchen gewesen, ist es im frühen 21. Jahrhundert zu einem Unkraut mutiert, das Millionen von Existenzen, ganze Landstriche , ja ganze Kontinente bedroht. Und durchaus lukrativ kann er auch sein – wenn man die Bedürfnisse der Strippenzieher für sich zu nutzen weiß. Angebot und Nachfrage. Kapitalismus, Grundkurs. Und ebendieser Bogen wird auch in »Spectre« gespannt; hier wird auf clevere Weise erklärt, warum die Dinge gleich bleiben, je mehr sie sich ändern. Nuklearwaffen auf eine Großstadt ausrichten? Einen Laser aus dem Weltall abfeuern? Alles Retro. Stattdessen: globale Überwachung, Monopolisierung von Nahrung, von Wasser, von Medizin. Klingt utopisch? Mitnichten. An dieser Stelle sei dezent auf Nestlé-Boss Peter Brabeck verwiesen, der ungeniert der Meinung ist, dass Wasser kein öffentliches Gut sein sollte. Schöne neue Welt.

Darüber hinaus nutzt eine Schattenorganisation wie »Spectre« geschickt unsere eigenen Ängste, das daraus entstandene, scheinbare Verlangen nach totaler, konstanter Überwachung zu ihren Nutzen aus … Prompt drängt sich wieder jener altbackene Begriff, ›Weltbeherrschung‹ in den Vordergrund … und klingt keineswegs mehr so vertrocknet. Man kann also durchaus von narrativem Geschick und mehr als einer Prise Tiefgang sprechen, kommt die Rede auf das Drehbuch der Herren John Logan, Neil Purvis und Robert Wade. Gut und richtig so! Denn James Bond in eine komplett entrückte, der Zeit nicht angepassten Story zu platzieren hätte dem Franchise gewiss den Todesstoß versetzt. So aber werden nicht nur die neuen Gesichter von altvertrauten Schrecken – nachvollziehbar – präsentiert, sondern auch der Charakter des titelgebenden Helden und seine Aufgaben teils neu definiert, teils demonstrativ bekräftigt. Ein Gesicht in einer immer gesichtslosen Welt.

 

Doch davon abgesehen, steht »Spectre« – wie praktisch jeder Bondstreifen – für Superlativen. Das Beste vom Besten, Event-Kino im positivsten Sinne. Aber in diesem, sehr speziellen Fall, sogar noch mehr. Erst 2013, nach einem vierzigjährigen Rechtsstreit, fiel der Begriff Spectre wieder zurück an die Danjaq-Holdinggesellschaft, die unter anderem auch die Bond-Filme produziert. Man stelle sich vor, ein Superman ohne Lex Luthor, ein Batman ohne den Joker, Star Wars ohne Darth Vader – so ungefähr war die Tragweite in diesem Falle gewesen.

Aber, wie erwähnt, stiegen auch die Erwartungen, nicht nur der beinharten Fans, in schwindelerregende, nie geahnte Höhen. Immerhin hatte der cineastische Bond-Mikrokosmos nun die ultimative Nemesis zurückgewonnen – und dementsprechend adäquat mussten demzufolge auch die bewegten Bilder respektive die ausführenden Personen sein. Und von Geiz kann man im Falle des 24. Bond-Streifens wohl kaum sprechen; angefangen von einem Budget, welches sich angeblich bei unfassbaren 300 Millionen US-Dollar bewegt und somit »Spectre« zum bislang teuersten Bond und einem der teuersten Filme der Geschichte werden lässt. Womöglich war auch dies ein Grund, warum Regisseur Sam Mendes – nach »Skyfall« – wieder an Bord ist; abgesehen von der Tatsache, dass der Mann Bond ›versteht‹, dass er weiß, wie man diese Art von Film zeitgemäß umzusetzen hat und gleichzeitig die Wurzeln gewahrt. Soll heißen: wo andere Bond gerne auf Action, Bettgeschichten und noch mehr Action reduzieren, dröselt Mendes abermals mit genussvollem Verve den Charakter und alles was ihn ausmacht auf wie die Strickliesel das Wollknäuel. Nicht einmal die berühmten Bond-Gadgets bleiben davon verschont. Liest sich dies negativ? Hoffentlich nicht. Denn so ist es nicht gemeint; weit gefehlt. Indem Mendes nämlich bis auf Bonds innersten Kern vordringt, entlockt er ihm neue, teils ungeahnte Facetten, obgleich sein Bond demzufolge mehr Thriller denn atemloses Actionkintopp ist und damit näher an Ian Flemings erdachtem Konzept.

 

Aber keine Sorge, werte Adrenalinjunkies, auch ihr werdet befriedigt. Schon der Auftakt von »Spectre«, gedreht während der Día de los Muertos-Festivitäten in Mexico City, hat teilweise mehr zu bieten als ein halbes Dutzend ähnlich gearteter Machwerke. Unter Zuhilfenahme des holländischen Kameramanns Hoyte van Hoytemas (Oscar für Gravity) inszeniert Mendes einen (scheinbaren) One-Take, den man einfach nur mit 'überragend' deklarieren kann. Ein Zungenschnalzer, der zugleich den Zuschauer direkt in die Handlung reinzieht. Und van Hoytema sorgt dafür, dass es so bleibt. Eine – eigentlich nicht machbar geglaubte – Steigerung gegenüber Roger Deakins’ meisterhafte Kameraarbeiten im Vorgänger »Skyfall«.

Praktisch jedes Bild, jede Einstellung zum Hinknien schön und als gerahmtes Bild im Wohnzimmer oder als Screensaver denkbar. Dafür – zusammen mit der makellosen Schnittarbeit Lee Smith – sollte es eine Oscarnominierung geben. Mindestens. Dank Thomas Newmans musikalische Beträge werden die bewegten Bilder erneut meisterhaft akzentuiert, wenngleich Puristen weiterhin lauthals nach John Barry oder David Arnold schreien werden. Fantastische Komponisten, gar keine Frage – doch würden deren Arrangements einfach nicht zur aktuellen Inkarnation des größten aller Geheimagenten passen. Zu sehr suave, zu wenig Killerinstinkt.

Wobei Newman – Mendes’ Haus- und Hofkomponist – auch die stillen Momente sehr gut mit musikalischem Leben zu füllen weiß. Was man bedauerlicherweise vom Titelsong nicht behaupten kann, der dank des talentfreien Sam Smith (so bedeutungslos wie der Nachname) zu einem schlechten Witz verkommt. Allerspätestens wenn er zum Kopfgesang ansetzt, wird man das Gefühl nicht los, einem arbeitslosen Schulabbrecher aus Castrop-Rauxel beim DSDS-Precall zu lauschen. Was gewiss nicht als Kompliment gemeint ist. Aber, logisch, der Name zieht was, besonders beim jungen, potenziellen Publikum. Mir ist schon klar, was sich die Produzenten dabei gedacht haben – auch wenn’s der wohl mieseste aller Bond-Titelsongs ist, der leider zudem von einer Titelsequenz begleitet wird, die man bedauerlicherweise ›uninspiriert‹ und auch

›klischeehaft‹ nennen darf. Dank des oberkörperfreien Daniel Craig droht der ganze Film plötzlich wieder in alte Machismo-Gewohnheiten zu verfallen; wird Bond in diesen paar Minuten streckenweise als Über- und Supermann und somit als wandelnde Sterotype verhunzt. Sehr ärgerlich!

 

So viel zum, dennoch sehr soliden, Fundament; der Bühne sozusagen, die von durchaus mehr als ebenbürtigen Darstellern bevölkert wird – allen voran, selbstredend, Daniel Craig, der inzwischen bereits zum vierten Mal in den Smoking von 007 schlüpft und ihn inzwischen bestens auszufüllen weiß. Längst wirken die One-Liner überzeugend, formen die kleinen Nuancen ein großes Ganzes. Zwar mag Craig weder die Lockerheit eines Roger Moore intus haben, ebenso wenig wie das Weltmännische eines Pierce Brosnan – doch dank seiner teils verschlossenen, teils grimmig anmutenden Art ist er der Romanfigur sehr nahe und gleichzeitig ein Agent für unsere Zeit.

 

Doch ist ein Held nur so gut wie sein Gegenpart, und im Falle von »Spectre« kann man ohne Fug und Recht behaupten, dass man sich keinen besseren Widersacher hätte aussuchen können. Christoph Waltz, dank Quentin Tarantino zum 2fachen Oscargewinner gekrönt, spielt den Franz Oberhauser respektive DEN Anderen (ich denke, jeder weiß, wer gemeint ist) mit unglaublich exaktem Gespür. Sein Schurke ist nämlich weder psychopathisch veranlagt noch größenwahnsinnig. Den Hass auf Bond ausgeklammert, sieht er sich vielmehr als Visionär; als einen Vorreiter, der davon überzeugt ist, das einzig Wahre und Richtige zu tun – was ihn genau deshalb so erschreckend macht. Gänsehaut, wenn er (unter anderem) den totalen, Orwell’schen Überwachungsstaat mit einem Schulterzucken abtut – eben weil er dadurch das Antlitz von so vielen, realen Personen trägt. Aber auch ein Ernst Stavr-, Verzeihung ein Franz Oberhauser ist nix ohne den entsprechenden Handlanger. Auch hier ein ›Jackpot‹ in Sachen Besetzung: als turmhoher, stiller, aber keinesfalls tumber Killer Mr. Hinx ist der ehemalige MMA-Kämpfer Dave Bautista eine sich geradezu aufdrängende Wahl, vor allem dank des letztjährigen Auftritts in dem großartigen Guardians of the Galaxy.

Was freilich auch für die weiblichen Parts gilt; die gottlob längst mehr sind als austauschbare ›Bondgirls‹. Wobei Léa Seydoux als Madeleine Swann leider etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt. Konnte sie in Mission: Impossible – Phantom Protokoll (2011) als Schurkin und darüber hinaus in Grand Budapest Hotel (2014) und dem Drama Blau ist eine warme Farbe (2013) vollends überzeugen, wirkt die Französin diesmal ein wenig blass, unter ihren Möglichkeiten. Bisweilen fehlt auch die Chemie zwischen ihr und Craig. Ähnliches lässt sich leider auch über Monica Bellucci sagen. Das älteste – da isses wieder – Bondgirl mit 51 Jahren, aber dennoch zeitlos und atemberaubend schön und mit einer unfassbaren Ausstrahlung. Mag ihr Part einerseits ein längst überfälliger Aufschrei gegenüber dem Jugendwahn der Filmwelt sein, ist ihr Alter Ego unter’m Strich kaum mehr als bessere Staffage mit einem viel zu kurzen Auftritt.

Das kann man im Falle von M (Fiennes) und Eve Moneypenney (Naomie Harris) nicht behaupten. Anders als in den Vorgängern beschränken sich deren Auftritte nicht auf bloßes Geplänkel respektive nüchterne Briefings – stattdessen kriegen die zwei verdammt viel zu tun. Man könnte durchaus sagen, dass ein James Bond ohne die beiden ziemlich aufgeschmissen sei – und erst Recht ohne seinen Quartiermeister, Q (Ben Whishaw), der zeitgemäß vom großväterlichen Mentor in einen schnippischen Techno-Nerd umgemodelt wurde, der trotz aller Frotzeleien Respekt gegenüber 007s Arbeit hat und umgekehrt. Es ist ein Vergnügen, wenn sich Whishaw und Craig die Bälle zuwerfen. Ein (heimliches) Highlight!

 

Fazit:

Kurz und gut: im Großen und Ganzen weiß auch »Spectre« zu überzeugen. Mehr noch – dank diverser, mitunter unfassbar clever platzierten beziehungsweise umorganisierten Querverweise und Modernisierungen (man beachte unter anderem die, an Ken Adam angelehnten Set-Designs und das Spectre-HQ) schlägt der 24. Bond die Brücke zwischen Tradition und Moderne, zwischen Flemings klassischer Thrillergesinnung und der neuzeitlichen Auffassung von Spionage und Überwachung – und zeigt sich infolge dessen nicht nur spektakulär, sondern bisweilen auch beängstigend aktuell. Auch wenn er nicht ganz an den Vorgänger »Skyfall« rankommt – im oberen drittel des Franchises rangiert »Spectre« allemal. Plus ca change plus c'est la meme chose, in der Tat.

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Eure Meinung:

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Kino:

James Bond 007 – Spectre

Original: Spectre, UK 2015

Regie: Sam Mendes

Drehbuch: John Logan, Neil Purvis und Robert Wade

Produktion: Michael G. Wilson und Barbara Broccoli

Musik: Thomas Newman

Kamera: Hoyte van Hoytema

Schnitt: Lee Smith

Laufzeit: 148 Minuten

 

Darsteller: Daniel Craig

Christoph Waltz

Léa Seydoux

Ralph Fiennes

Ben Whishaw

Naomie Harris

Dave Batista

Monica Bellucci

Andrew Scott

Rory Kinnear

Jesper Christensen

Stephanie Sigman

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Erstellt: 11.11.2015, zuletzt aktualisiert: 15.12.2019 11:47