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Kristallschwert von A. J. Lake

Reihe: Chroniken der Dunkelheit, Band 2

Rezension von Julia Krause

 

Im ersten Band haben der Königssohn Adrian und die Kapitänstochter Elsa einige Abenteuer miteinander bestehen müssen, nachdem Elsa in den Besitz eines wichtigen und magischen Schwertes gekommen ist und das Schiff ihres Vaters, auf dem auch Adrian reiste, von einem Drachen angegriffen worden war. Das Schwert zieht das Mädchen in den Norden, zu dem Berge, in dem der Gott Loki gefangen gehalten wird. Vor vielen Jahren wurden von einem sehr talentierten Schmied nicht nur Ketten geschmiedet, die den Gott halten sollten, sondern auch das Schwert, für das eine junge Frau ihr Leben opferte. Nun ist das Schwer beseelt und fähig, den Gott zu töten. Elsa trägt es, doch weder der Gott, noch seine Anhänger sind erfreut über diese Konstellation. Aus diesem Grund wurde ein Drache ausgeschickt, der Elsa und Adrian ohne weitere Vorbereitungen an den Fuß des Berges tragen sollten, sodass sie Loki hilflos gegenüber stehen. Die beiden Kinder können sich jedoch mithilfe des Hauptmanns Cahtbar befreien und landen im Schnee des Hohen Nordens. Dort treffen sie auf ein junges Mädchen, das ihnen im Kampf gegen wilde Wölfe hilft und diese tötet, bevor sie den Reisenden etwas antun können. Sie nimmt die drei Fremden mit zu sich nach hause, wo sie mit ihrem Vater in einer sehr kleinen Hütte mitten im verschneiten Wald wohnt. Cathbar, der von dem Kampf mit dem Drachen schwere Verbrennungen davon getragen hat, muss sich ersteinmal ausruhen. Da die Nordleute eine andere Sprache sprechen, können sich die Kinder nur mit Zeichensprache oder in einigen wenigen, gebrochenen Sätzen ausdrücken, das hält das Mädchen, Fritha, nicht davon ab, Elsa, Adrian und Cathbar begleiten zu wollen. Sie kennt sich in diesem Land aus und auf der weiteren Reise wird deutlich, dass sie ohne ihre Hilfe verloren wären. Doch sie wissen nicht, dass Loki sich auf ihre Ankunft vorbereitet hat und finstere Pläne schmiedet. Doch auch auf ihrem Weg zu dem Berg, in dem der Gott gefangen gehalten wird, lauern viele Gefahren.

 

Die Geschichte hat im ersten Band spannend begonnen und ebenso aufregend wird sie im zweiten Band fortgeführt. Unsere Helden kommen nicht zur Ruhe, vielmehr werden sie von einem Abenteuer zum nächsten gejagt, auch wenn sie sich gerne einmal ausruhen und wieder zu Kräften kommen würden. Sie überstehen die Ereignisse nicht ohne Blessuren und tragen herbe Verluste davon, sie bemerken mehr als einmal, dass sie sich nicht in einem Spiel befinden, sondern tödlicher Ernst auf sie wartet.

Hier wird auf eine spannende Art und Weise das Leben in einer normalen Welt mit fantastischen Elementen verbunden. Dadurch entsteht eine interessante Welt, die der unseren vor 800 Jahren sehr ähnlich ist. Das einzig ärgerliche ist hier, dass Elsa den ganzen Ruhm und die Stärke abbekommen hat und Adrian da oftmals außen vor bleibt. Das ist nicht fair und man leidet oftmals mit dem Jungen, der neben dem Mädchen mit dem Superschwert oft an Bedeutung verliert. Das ist schade, es wäre besser gewesen beide mit gleichwertigen Kräften auszustatten, anstatt diese so ungleichmäßig zu verteilen. Das Ende des Buches ist erschreckend und offen, sodass man auf jeden Fall noch auf mindestens einen weiteren Band hoffen kann.

 

Alles in allem liegt hier aber ein spannender zweiter Band vor, der die Geschichte voran treibt und noch einmal neue Gefahren offenbart. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird.

 

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Kristallschwert

Reihe: Chroniken der Dunkelheit, Band 2

Autor: A. J. Lake

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten

Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (Juli 2008)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3473347337

ISBN-13: 978-3473347339

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 21.08.2008, zuletzt aktualisiert: 28.10.2019 13:53