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Mein Bruder, mein Feind!

Reihe: Rebellion (Star Wars 59)

Rezension von Ralf Steinberg

 

Verlagsinfo:

Alter Freund oder neuer Feind? Nachdem Darth Vader höchst persönlich den idealistischen Offizier Lieutenant Janek Sunber auf eine heikle Mission mitten ins Herz der Rebellion schickte, reagiert ausgerechnet der große Rebellionsheld Luke Skywalker auf ein Notsignal des alten Freundes. Ein verhängnisvoller Fehler?

 

Bei Lukes Befreiungsaktion laufen er und seine wagemutige Helferin Deena jedenfalls direkt einem Kommando imperialer Sturmtruppen in die Arme. Zufall? Oder verfolgt der vermeintliche Freund Janek Sunber einen perfiden Plan, um Skywalker dem Imperium auszuliefern?

 

Teil 3 des von Brandon Badeux und Michel Lacombe fantastisch in Szene gesetzten Star Wars Comics!

 

Rezension:

Es geht um Verrat im vierten Teil der Rebellion-Serie. Klar, denn der Feind ist das Imperium und damit prädestiniert für üble Taten.

Während Jorin damit fertig werden muss, vom Imperium während seiner Gefangenschaft programmiert worden zu sein, holt sich Luke durch die Befreiung seines alten Kumpels Tank jemanden ins Boot, der schwer gegen das Misstrauen anzukämpfen hat, da man natürlich eine imperiale Falle in seinem Überlaufen vermutet.

Auf 22 Seiten werden diese beide persönlichen Konflikte dann auch näher beleuchtet und zum Ende hin miteinander verknüpft und zeigen so den perfiden Plan auf, den Lord Vader ausheckte, um Skywalker zu fassen.

Badeaux Leidenschaft sind Gesichter und besonders die Ausdrucksfähigkeit von Augen. Immer wieder blicken wir in die kantigen Gesichter der Figuren, nehmen Gesichtsausdrücke wahr, die sie ihren Mitprotagonisten verheimlichen. Dadurch gelingt es, eine Menge Gefühl unter die Action zu heben. Der ansonsten nur andeutende Zeichenstil konzentriert den Blick immer wieder auf die Figuren, die in Summe aber oft ungelenk und steif wirken. Blitzende Zähne in verschatteten Gesichtern hat man irgendwann auch über.

Dennoch bleibt es allemal spannend, mit zu erleben, wie fies die geheimen Angriffe des Sith auf die junge Rebellion sind und wie schwer es ist, in einer vertrauensvollen Umgebung mit diesen Intrigen umzugehen.

 

Die zweite Story des Bandes stammt von Shane McCarthy und Thomas Andrews und erzählt die Geschichte eines verkommenen Kopfgeldjägers, der durch Darth Vader dazu gebracht wird, eine Elte-Staffel Tie-Jäger zu gründen, die Black Eight. Ähnlich wie schon in den X-Wing Abenteuern, kommt es sehr stark auf einen miesepetrigen Antihelden an, um eine Sympathie auf zubauen. Dieser einsame Wolf zegt es allen, der Hierarchie ebenso wie Lord Vader, aber auch sich selbst.

Die Zeichnungen von Michel Lacombe sind klassisch und detailarm, aber der Story angemessen. Schade, dass die Ausschaltung der tödlichen Falle durch Ghent nicht visualisiert wurde.

Aber Jeder geht seinen Weg ist eine solide Story und verspricht interessante Fortsetzungen.

 

Fazit:

Star Wars 59 setzt den Vierteiler um die Rebellion fort und lässt uns mit Spannung auf den letzten Teil warten. Die Bonusstory ist ebenfalls gute Unterhaltung Mit dem Mittelposter, welches das Cover von Rebellion 3 ist, wird das Heft passend abgerundet.

 

Eure Meinung:


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Comic:

Mein Bruder, mein Feind!

Star Wars 59

Reihe: Rebellion

Autor: Rob Williams

Zeichner: Brandon Badeaux

Übersetzer: Michael Nagula

Panini-Comics

Erschienen: 15.11.2006

Erhältlich bei Panini Comics

Zur Serie:

Star Wars


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Erstellt: 27.12.2006, zuletzt aktualisiert: 07.05.2019 18:16